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Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Weihnachtsgebäcke die das Herz erfreuen

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Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon Isa » Do 21. Nov 2013, 16:53

Amboss zur Info: Rezept in Rezeptindex eingetragen

Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland
(Kourabiedes)

200g ganze Mandeln
250g zimmerwarme Butter
200g zimmerwarmes Butterschmalz
80g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
650g-800g Weizenmehl 550

Zum Bestreuen: ca. 150g Puderzucker

Am Abend vor dem Backtag:

Die Mandeln mit heißem Wasser überbrühen und häuten, nochmal waschen und trocknen lassen.

Am Backtag:

Die trockenen Mandeln mit dem Messer in nicht zu kleine Stücke hacken, bzw. liebevoll in zwei oder drei Teile schneiden, und in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie leicht bräunen und duften.

Das zimmerwarme Butterschmalz und die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker mit dem Rührgerät so lange schlagen, bis eine helle schaumige Masse entsteht. Die Mandeln und die Hälfte des Mehls unter diese Masse heben. Dann nach und nach mit den Händen so viel Mehl unterkneten, bis ein lockerer und weicher Teig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt aber auch nicht trocken-krümelig werden soll. Aber Vorsicht, den Teig nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen nicht mürbe sondern hart!

Den Teig portionsweise einfach mit den Händen auf gut 1cm Dicke platt drücken und große Monde oder Sterne ausstechen, auf ein Blech setzen und bei 175°C ca. 20 Minuten backen.
Sie dürfen nur sehr leicht bräunen!

Die Plätzchen sofort nach dem Backen dicht an dicht auf einen Rost setzen und noch heiß mit reichlich Puderzucker dick bestreuen. Vorsicht, die Plätzchen sind im heißen Zustand noch sehr bröselig, das verbessert sich, wenn sie abgekühlt sind.
Wenn die Plätzchen ganz ausgekühlt sind, in einer Dose aufbewahren und vor dem Servieren evtl. noch einmal mit Puderzucker bestreuen.

Bild

Das Rezept stemmt aus Griechenland, dort sind die „Kourabiedes“ sehr beliebt. Diese hier sind allerdings tausendmal besser als die, die man dort kaufen kann. Das ursprüngliche Rezept stammt aus einem der ersten tollen griechischen Kochbücher von Vefa Alexiadou, ich habe die Volumen-Mengen in Gewicht umgewandelt und es für meine Familie und Freunde in eigenen Worten auf Deutsch aufgeschrieben.

(Ich kenne und schätze die Kochbücher von Vefa Alexiadou sehr, allerdings in griechischer Sprache, kann also die inzwischen evtl. auch in Deutsch erhältlichen Bücher nicht beurteilen.)
Zuletzt geändert von Amboss am So 2. Nov 2014, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Rezept in Rezeptindex eingetragen
Das Leben ist zu kurz, um gekauftes Brot zu essen.

LG Isa
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon UlrikeM » Fr 22. Nov 2013, 01:32

Hallo Isa,

ich mag Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei. Von den Kourabiedes habe ich nur Rezepte mit. Könntest du vielleicht ungefähr sagen, wie viel Mehl man braucht? Das würde die Gefahr eingrenzen, dass man am Ende doch zu lange knetet.
Liebe Grüße Ulrike
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon Isa » Fr 22. Nov 2013, 20:11

Hallo Ulrike,

das würde ich gerne tun. Es ist mir noch nicht gelungen, jedes mal die gleiche Menge Mehl zu verarbeiten. Es hängt wohl von der Beschaffenheit und Temperatur der Butter ab, wieviel Mehl vom Teig aufgenommen werden kann. Sollte man versehentlich zuviel Mehl eingearbeitet haben (der Teig wird krümelig und hält nicht zusammen) kann man noch schnell mit etwas flüssiger Butter das Problem beheben, ist mir auch schon passiert.

Probier es einfach mal aus, würde mich interessieren ob alles geklappt hat.

Viele Grüße
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon IKE777 » Mi 19. Nov 2014, 13:50

Ich habe gerade dieses Rezept gesucht, da mir mein Ausdruck vom letzten Jahr verloren ging.
Sie hatten so gut geschmeckt, dass ich sie wieder backen werde.
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon IKE777 » Fr 28. Nov 2014, 16:46

Und nun habe ich sie gebacken, allerdings war bei mir der Teig sehr sehr bröselig und schwierig zu verkneten.
Ich hatte etwa 650 Mehl drin und dann noch welchen zum Austreuen auf der Arbeitsplatte.

Allerdings ist es nicht das Rezept, das ich aus letztem Jahr in Erinnerung habe, daher hier die
Frage

Wir hatten letztes Jahr hier ein Rezept (es kam auch aus irgend einem anderen Blog) das ganz ähnlich wie dieses hier war (in meiner Erinnerung).
Allerdings wurde nichts ausgestochen. Der Teig wurde in kleinen Rollen vorbereitet, und von denen sind dann Stücke abgeschnitten worden. Die sahen dann aus, wie so kleine Päckchen.
Auch die wurden in viel Puderzucker gewälzt oder damit bestreut.

Ich erinnere mich noch dass bei dem Text stand "nicht nur als Weihnachtsgebäck, man kann sie auch das ganze Jahr über zum Tee reichen" oder so ähnlich-

Wer kennt so etwas und kann mir helfen sie wieder zu finden ???
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon _xmas » Fr 28. Nov 2014, 16:51

Sind es diese, Irene?
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon IKE777 » Fr 28. Nov 2014, 17:27

Ulla, du setzest mich immer wieder in Erstaunen :amb
JAAA, die sind es!
Vielen Dank.
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon UlrikeM » Fr 28. Nov 2014, 17:37

Die Traumstückchen sind aber ohne Mandeln, eigentlich ein einfaches Buttergebäck. Nachdem die halbe Bloggerwelt sich vor Begeisterung schier überschlagen hatte, musste ich sie natürlich auch nachbacken und fand sie dann eher ein bisschen banal :ich weiß nichts

Vielleicht magst du ja die Sablés aus Vanillekipferlteig backen, die ich gestern gemacht habe. Die haben sehr gut geklappt. Ich zeige sie sofort in der Backwoche... :run
Liebe Grüße Ulrike
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Re: Mandel-Mürbegebäck aus Griechenland

Beitragvon _xmas » Fr 28. Nov 2014, 18:02

Die Traumstückchen sind aber ohne Mandeln, eigentlich ein einfaches Buttergebäck. Nachdem die halbe Bloggerwelt sich vor Begeisterung schier überschlagen hatte, musste ich sie natürlich auch nachbacken und fand sie dann eher ein bisschen banal :ich weiß nichts

Hallo Ulrike, ja die Traumstücke sind einfach, trotzdem... Ich variiere sie mit allem, was der Schrank an Brauchbarem hergibt, auch mit Mandeln, immer finde ich sie lecker - ähnlich wie die Fingerle.
Linda hat mir einen entscheidenden Hinweis zu den Fingerle gegeben: 50 g weniger Mehl. Und es stimmt, das "Mundgefühl" ist ein besseres, die Plätzchen sind zarter. :hu
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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