Hallo Björn,
ich bins schon wieder mit einer Frage zu diesem Brot:
Ich habe es auch zum zweiten Mal gebacken. Beim ersten Mal habe ich statt Hartweizengries T65 verwenden müssen, das Brot ist trotzdem in jeder Hinsicht ganz toll geworden: Form, Kruste, Krume, Geschmack; es entsprach zwar nicht dem Original, aber alle waren begeistert und ich habe von meinen Männern den Auftrag bekommen, es wieder zu backen.
In der Zwischenzeit habe ich mir den Hartweizengries von DeCecco besorgt und gestern der zweite Versuch. Was für ein Unterschied... Ich habe den Teig fast gar nicht handhaben können, weil er so weich und pappig war, trotz 4 mal Falten. Beim Formen habe ich eine Unmenge Mehl gebraucht und trotzdem keine vernünftige Oberflächenspannung hingekriegt. Als ich den Teigling dann vorsichtig auf den Brotschiesser gestürzt habe, ist ein Teil des Deckels hängengeblieben und das Brot auseinandergelaufen. Es ist gottseidank im Ofen noch hochgegangen, sodass es nicht zum ganz zum Fladen geworden ist. Die Kruste ist super: rösch und knusprig. Die Krume ist großporig, ein wenig glasig und elastisch, leider bleiben die Brotscheiben auf dem Frühstücksbrettchen kleben, was ich gar nicht leiden mag. Dabei machte das Brot beim Herausnehmen aus dem Ofen den Eindruck durchgebacken zu sein, die Kloppfprobe sagte eindeutig "hohl". Und schmecken tut das Brot sehr gut!
Was habe ich falsch gemacht bzw. wie kann ich das Brot verbessern? Ich werde es auch in Zukunft wieder backen, weil es so lecker ist, zur Not mit T65 oder 550er. Aber vielleicht hast Du ja nen Tipp für mich?
Danke für Deine Geduld mit Anfängern wie mir und dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
LG und schönes WE
Monika