Re: türkisches Fladenbrot
stefan hat geschrieben:Welches Mehl hast Du für den Hartweizenanteil genommen? Semola (Dunst) oder feines Mehl (Farina)? Ich kriege hier nur das Semola di Grano duro, kein feingemahlenes. Welches Mehl hast Du für die restlichen 80% genommen? Ich könnte mir vorstellen, dass bei der Kleberstärke von Durum-Mehl ganz normales 405-er oder 550-er ausreicht?
Hallo Stefan,
es gibt von "De Cecco" ein feingemalenes Hartweizenmehl. Davon habe ich noch genug vorrätig gehabt, nachdem ich vor einiger Zeit Hamelmans "Semolina Bread" gebacken habe. Gekauft habe ich es bei Metro. "De Cecco" stellt vor allem hochwertigere Pasta her, die übrigens auch sehr empfehlenswert ist. Mit Dunst habe ich im Urlaub mal gebacken, aber das Brot war nach 2 Tagen derart bröselig, daß man es kaum noch schneiden konnte.
Die restlichen 80 % sind Weizenmehl T65 (Banette), das ja auch sehr kleberstark ist. Die Kleberentwicklung war auch dementsprechend rasch und schon der zweite Stretch and Fold erbrachte einen Teig, der schon ordentlich Stand hatte (Ich hatte allerdings "nur" TA 175).
Bei Durummehl habe ich immer Sorge, daß ich den richtigen Moment an der Knetmaschine verpasse, wenn es mit dem Überkneten losgeht. Hatte mal einen Pizzateig mit Durummehl gemacht und war beim Kneten unaufmerksam. Das Ergebnis war ein Teig ohne Stand mit vielen kleinen gummiartigen Klümpchen aus Gluten
. Grüße,
Björn


ich hätte beim Aufarbeiten viel stärker entgasen müssen





