geht übrigens auch völlig ohne Backmalz- klar bisschen Honig oder Zuckerrübensirup kann man reinpfeifen- alles aber ganz so wie jeder mag- gell, sagt da der Badener.
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Hallo Nadja, sehe gerade Deine Frage- an einer Antwort soll es nicht fehlen.
Zutaten für 9 Laugenbrötchen :
500gr Weizen Type 550.
150gr davon abnehmen und mit 150gr Wasser und 0,5gr Hefe verrühren, falls der Vorteig nach 12 Std. sehr aktiv ist, verwenden oder kühl stellen. (Bei mir steht er meist ca. 18 Std. und wird dann kühl verwendet).
Restl. Mehl (350gr) und restl. Flüssigkeit zugeben. Hier- bei TA 164- 85gr Milch und 85gr Wasser.
2 Minuten kneten und 15- 30 Minuten stehen lassen, 5gr Hefe zufügen und Salz (10- 12gr) zugeben und 8 Minuten kneten, danach noch 10- 15gr Butter (Schweineschmalz) für 2-3 Minuten schnell einkneten.
Gare im Kessel (Stockgare) ca. 75 Minuten. Bei ca. 20° Raumtemperatur. (sonst anpassen)
Teig abwiegen, 9 gleich schwere Stücke abteilen und kraftvoll (große Porung ist hier nicht erwünscht) rundwirken : Teigstücke mit den Fingern greifen und mit Handballendruck kreisend auf dem Backbrett drehen, bis sich unter der Teigkugel ein “Strudel” bildet. Je nach “Griffigkeit” Hände leicht bemehlen oder sehr leicht anfeuchten.
Die Teiglinge kann man direkt auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen- sie laufen kaum breit.
Stückgare - bei 20°- ungefähr eine Stunde. Dann belaugen und danach kreuzweise einschneiden. Ich streiche die Lauge auf die Brötchen- ansonsten anfrieren und in der Lauge baden.
Ich backe sie auf dem mittleren Einschub des Ofens auf der vorgeheizten “Fettpfanne”- einfach das Backpapier mit den Teiglingen daraufziehen. (Backstein nehme ich nur für Brot).
Anbacken (ohne Schwaden) bei ca. 240°- ca. 4- 5 Minuten, fertig backen bei 200°. Gesamte Backzeit (bei meinem Ofen) 21-22°. Nach ca. 12 Minuten mit Wasser abstreichen- zum Schluss oder nach dem Rausnehmem erneut.
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Paar Baguettes hab’ ich heute noch hergestellt. Hatte kein Adlermühlenmehl mehr
Macht ganz viel aus- herrlich !

Grüße von Michael


ganz lieben Dank. Wird gleich abgespeichert 



Bin mal gespannt wie es geklappt hat und ob uns das Brot schmeckt.


- da weiß ich ja garnicht wo ich anfangen möchte zu probieren
- am liebsten Hörchen, Zöpfe und diverse Brötchen
, wenn dann noch Platz ist auch noch von jedem Brot
)







lass uns doch ein bisschen tüfteln, es macht doch solchen Spaß, mal was Neues auszuprobieren! Es soll Leute geben, die geben viel mehr Geld für ihr Hobby aus und unseres wirft auch noch gute essbare Ergebnisse ab

Hab das Brot ebenfalls mit dem Fermentstarter gebacken
es gibt immer die, die das alles schon vor 20 Jahren ausprobiert und nicht für gut befunden haben.
