Hallo,
auch heute war ein Backtag.
Leider musste ich feststellen, dass meine Baguettebrötchen nur frisch oder aufgebacken schnecken. Nur aufgetaut sind sie recht zäh und unangenehm zu kauen.
Da ich jedoch von reichlich crossen Brötchen gerne wund im Mund werde, hängt mit der Entwässerung zusammen, bake ich meine Brötchen für unterwegs nicht auf.
Deshalb habe ich heute noch einmal gebacken. Gerade das Gegenteil von Baguettes könnte man sagen.
Rusikale Körnerbrötchen.Mit viel WM 550 und wenig RM 997. Dazu 5 Kornschrot, Roggen- und Haferflocken, ein paar SBK und Kürbiskerne. Dann noch je ein Becher Quark und Schmand - man gönnt sich ja sonst nix...
Dunkel sind sie weil ich das neue Färbemalz ausprobiert habe.
Ein Blech habe ich mit Roggenmehl bestäubt, das zweite mit der Blumenspritze eingesprüht. Ich wollte mal den Unterschied testen.
Dann habe ich heute die Erfahrung gemacht, dass beim Stempeln weniger mehr ist. Die zu stark gedrückten Brötchen sind nicht so schön geworden wie die weniger tief eingedrückten.
Obwohl ich Teiglinge von 90 bis 100 Gramm abgestochen habe sind die Brötchen richtig leicht und luftig. Dabei habe nur sehr wenig LM verarbeitet. Weil ich nach dem Baguettes den LM noch nicht wieder aufgefrischt hatte konne ich nur die Hälfte vom Rest verarbeiten. Die andere Hälfte habe ich für den neuen Ansatz benötigt.
Üblicherweise verarbeite ich 2,5% der Mehlmenge an Salz.
Heute habe ich mal auf meinen Arzt gehört und nur 2% verwendet. Das war ein Fehler, man schmeckt es heraus.
Ein wenig Ärger gab es leider auch noch weil ich gebacken habe.
Das hat meiner Frau gar nicht gefallen, ich hätte mich von der heutigen Theraphie erholen sollen...
Zum Glück gabe es kein
Aber geschmeckt haben sie ihr gut.
Und mit dem Vorrat jetzt werde ich wohl erst am übernächsten Wochenende wieder backen müssen.
Das finde ich gut, dann kann ich am kommenden Wochenende Wurst produzieren.



Das Brötchen war noch warm beim Aufschneiden.