Ich traue mich gar nicht meine beiden misslungenen Brote zu zeigen:
Gestern das finnische Roggenbrot.

Es lief alles super. Ich hatte extra ein mit Roggenmehl eingemehltes Leinentuch in das Gärkörbchen gelegt und der Teig war gut bei 32°C gegangen. Aber beim Herausstürzen blieb das Tuch oben kleben. Genau wie beim letzten Brot ohne Tuch.
Den Ofen hatte ich 1 Stunde mit dem Stein vorgewärmt. Ich hatte kurz fü ca. 15min das Haus verlassen um Buttermilch zu kaufen und war pünktlich zum Einschießen wieder da. Nach zwei Minuten bemerkte ich, daß im Ofen nur noch das Licht an war. Meine Frau hatte den Ofen während meiner Abwesenheit ausgeschaltet.....
Kein Wunder, daß das so eine flache Flunder geworden ist.
Wir haben das Brot gerade probiert. Schmeckt gigantisch. Das mache ich sicher noch einmal.
Die Buttermilch war für das rheinische Schwarzbrot.

Auch hier lief eigentlich alles gut. Allerdings denke ich, daß ich nach den ersten 15 min die Form mit Alufolie hätte abdecken sollen. Es ist doch sehr schwarz geworden.
Mal sehen wie es morgen schmeckt
Aber es gab auch eine Lichtblick:
Da ich zuviel Weizensauerteig hatte und heute Mett essen wollte, hab ich Zwiebelbrötchen gebacken. Das Grundrezept kommt aus dem Sauerteigforum. Ich habe es aber etwas modifiziert, gestern abend die Brötchen geformt, das Blech in einen gelben Sack gesteckt und über Nacht für 10 Stunden bei 16°C in meinen Klimaschrank gelegt. Heute morgen dann nur noch eingeschnitten und in den 220° warmen Ofen für ca. 23min gebacken. Wie man sieht sind die Teiglinge schön in Form geblieben.

Von der Kruste und vor allem vom Geschmack die besten Brötchen die ich bisher fabriziert habe. Sogar mein Kleiner (21), der sonst immer was zu meckern hat, war voll des Lobes.

Und dann gab es für die Nutella Fraktion noch die üblichen Übernacht Brötchen. Diesmal zum Teil mit weißem Maisgrieß bestreut. Auch diese waren auf einem zweiten Blech für 10 Stunden bei 16°C im Klimaschrank. Leider habe ich das Signal der Eieruhr verpasst und so waren sie etwas zu lange im Ofen. Das nächste Mal werde ich aber wohl den modifizierten Teig von den Zwiebelbrötchen verwenden.
