Ich hab gestern auch noch was gebacken, aber erst heute morgen angeschnitten und eben auch noch mal beim Abendbrot in Ruhe auf mich wirken lassen. Pur ist es mir mit seinem hohem (70%) mittelhellen Weizenmehl-Anteil zu nüchtern, aber belegt ist es sehr lecker. Es ist diesmal wieder ein Brot aus dem "Heimatbrote"-Buch vom Brotdoc, das "Schwäbische Albbrot", das er dem "Bauernbrot" von Günther Weber (bekannter Holzofen-Bäcker vom Lorettohof) nachempfunden hat.
Es hat einen Hefe-Vorteig und einen Roggen-Sauerteig, der Haupt-Mehlanteil ist aus 1050er-Weizenmehl und auch in den Hauptteig kommt etwas Hefe (insgesamt gut 6g auf gut 1kg Brot).
Es reift bei Raumtemperatur, ist ein sehr unkompliziertes Brot. Ich musste ein bisschen mehr Wasser zufügen (ca. 35ml mehr), da mir der Teig etwas fest erschien. Die Krume wirkte beim Schneiden auch erstmal fester, aber das täuscht, innen ist das Brot saftig und locker geworden.
Wie gesagt, pur nicht meins, aber ein tolles "Darunter", weil es schön mild ist.
Das Original wird längs gewirkt, mit dem Schluß nach unten gebacken und eingeschnitten,
aber da ich rustikale Krusten mag, hab ich es im Topf mit dem Schluß nach oben gebacken.



Jetzt ist mir aber nach einigen doch sehr weizenlastigen Broten wieder nach was schön "Roggigem"

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