Moin Moin,
heute morgen habe ich Brötchen und ein Brot gebacken.
Weil schon wieder eine Erkältung im Anflug ist wollte ich mir nicht so viel Arbeit machen. Daher habe ich Teiglinge von 150 Gramm abgewogen und diese dann länglich geformt. Ursprünglich wollte ich Paarwecken mit zweimal 50 Gramm herstellen.
Grundsätzlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Mich und vor allem meine Frau stört es jedoch, dass die Brötchen nicht cross geworden sind.
Wisst Ihr vielleicht was ich falsch gemacht habe?
Hier mein Rezept:
Gesamtmehlmenge 1500 Gramm TA 165 = 975 gr. Schüttflüssigkeit
Biga:
500 gr Hartweizenmehl, 300 gr Wasser und 1 Krümel Hefe. Stehzeit bei Raumtempetratur ca. 20 Stunden
Hauptteig:
Biga
1000 gr WM 550
500 ml Buttermilch
175 gr Restwasser, davon max 150 gr benötig
jeweils 2,5% = 37,5 gr Salz, Hefe, Lecetin und Bohnenmehl
1 Esslöffel Grafschafter Goldsaft
3 Esslöffel Pflanzenöl
120 gr LM
Die Brötchen wurden auf Alu-Lochblechen mit Dauerbackfolie gebacken.
Den Backofen auf höchste Temperatur aufgeheizt.
Die Brötchen eingeschnitten und mit der Blumenspritze kräftig eingesprüht.
Gut 200 ml heißes Wasser in den Dampfgenerator gegeben. (3Kilo Lavasteine in einem flachen Blech.)
Ohne die Temperatur zu reduzieren 18 Minuten gebacken.
Den Ofen auf 200°C herunter geregelt, die Umluft eingeschaltet und einen Holzlöffel in die Tür geklemmt.
Weiter drei Minuten gebacken.
Guter Ofentrieb, gute Bräunung, guter Geschmack - aber weiche Kruste.
Was habe ich falsch gemacht?
Mit dem Brötchenteig hatte ich in der kleinen Maschine noch ein Roggenschrotteig hergestellt.
Da Brötchen und Brot gleichzeitig mit der Gare fertig waren musste ich mir etwas einfallen lassen.
Da das zweite Brötchenblech nicht mehr voll wurde habe ich dort das Brot dazu gestellt. Als die Brötchen fertig waren, durfte das Brot wieder alleine in den Backofen zurück. Dadurch konnte ich beim Brot eine Übergare verhindern.
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