Gestern und heute habe ich den ganzen Tag in der Küche verbracht, Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen gebacken...die zeige ich im dazugehörigen Thread... und noch mal Pain au levain und drei Kartoffenbrote mit Quark und Nüssen, ein Rezept von Tosca.
Ich kämpfe noch immer mit dem neuen Herd, auf welche Temperatur ich ihn vorheizen muss, damit das Brot gut anbäckt und nicht zuviel oder zuwenig braun wird. So ganz hab ich es noch nicht raus, 250°C vorheizen ist schon mal zu wenig, das habe ich schon ausprobiert. Dazu kam, dass ich gestern nicht meinen besten Tag hatte. Hab vergessen den Ofen nach dem Aufheizen mit Intensivbacken runterzuschalten und das arme
Pain au levain besser gesagt die Brötchen aus dem Teig etwas angekokelt bis es mir auffiel

Gut, dass die trotzdem geschmeckt haben

Das
Kartoffelbrot von Tosca habe ich doppelt angesetzt, zwei normal gehen lassen, das dritte in den Kühlschrank gestellt. Wieder sind die ersten zu dunkel geworden, zu lang, zu heiß angebacken und die Schnitte sind auch nicht gut aufgerissen
Dann habe ich mal ins Rezeptbuch von Siemens geschaut, da steht

mit 300°C 5 Minuten anbacken, dann auf 200°C zurückschalten und fertigbacken

Hab ich gemacht, allerdings erst mal nur auf 220°C runtergestellt, dann den Dampf rausgelassen und auf 200 zurückgestellt. Und siehe da, das runde Brot sieht aus wie ein Brot

Noch weit entfernt von dem, was ich mir vorstelle, die blöden Schnitte, die nicht richtig aufspringen, ein bisschen stumpf, aber immerhin ein Brot, das ich verschenken kann. Mein Mann hat im Büro nämlich eine französische Kollegin, die sich nicht vorstellen kann, dass man mit Kartoffeln Brot backen kann
Ich bin gespannt, was sie sagt. Die Krume ist in jedem Fall prima, das Dunkle hab ich ja schon angeschnitten, das schmeckt prima und ist schön weich und saftig.
Hat einer von euch eine Idee, was ich machen kann, dass der Ofentrieb noch besser ist, so dass die Schnitte besser aufspringen?