Hallo zusammen,
auch ich habe das Brotbacken für mich entdeckt.
Angefangen hat es vor 4 Jahren mit einem Brotbackautomat. Damals war ich für ein knappes Jahr in Mexiko. Man vermisst im Ausland nichts mehr, als das gute deutsche Brot. Die Brote konnten leider nicht mit den aus Deutschland gekannten mithalten.
In D zurück ist das Brotbacken dann wieder eingeschlafen.
Vor ein paar Woche unternahm ich einen neuen Anlauf.
Ich stieß im Internet auf ein Rezept meines Liebling Brotes - dem St. Galler.
Zutaten beschafft, Teig geknetet, gebacken und ich war so was von verwundert, dass ICH ein so köstliches Brot hinbekommen habe.
Seither haben wir kein Brot mehr gekauft und ich backe 2 x die Woche selbst.
Die Enkelkinder haben es auch entdeckt und wollen nun nur noch Opa-Brot essen.
Ich musste nun die Teigmenge erhöhen und stoße dabei mit meiner Küchenmaschine auf deren Grenzen.
Erst wollte ich eine Teigknetmaschine aus der Bucht günstig erwerben. Leider sind diese recht gefragt und ich konnte nichts in "meiner" Preisklasse finden. Durch dieses Forum motiviert, habe ich mich für eine Assistent AKM6220 entschieden.
Als nächstes wird wohl der Herd an seine Grenzen stoßen. Aber erst besorge ich mir noch ne Granitplatte aus dem Baumarkt und backe damit.
Nun habe ich noch ein paar Fragen, an die, die es bis hierher geschafft haben:
-Ist ein Vorteig, den man 40 - 72h reifen lässt ein Sauerteig?
-Wenn ich eine Mengenanpassung des Rezeptes vornehme, muss dann die Vorteigmenge im gleichen Verhältnis geändert werden?
- Werden die Knet- und Reifezeiten bei größeren Teigmengen kürzer und wenn ja, wie kalkuliere ich das?
-Gestern musste ich während der Teigreife für mehrere Stunden weg und habe den Teig einfach in den Kühlschrank gestellt. Das Ergebnis war, dass das fertige Brot sehr großporig wurde. Wie groß sollten denn die Poren beim St. Galler sein? Oder ist so was einfach Geschmacksache? Dem Geschmack hat die "andere" Teigführung nicht geschadet.
Vielen Dank für Eure Hilfe. Ich bin froh auf dieses Forum gestoßen zu sein... werde noch viel lernen müssen.
Liebe Grüße
Hans



