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Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon ViMaDuZa » Mi 6. Jun 2012, 20:02

gitti hat geschrieben:[quote="ViMaDuZaich ...


Nach ViMaDuZa fehlen die "Gänsefüßchen" und die eckige Klammer ... die hast Du wohl versehntlich mit gelöscht ...
Zuletzt geändert von ViMaDuZa am Mi 6. Jun 2012, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße -
Viola
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon iobrecht » Mi 6. Jun 2012, 20:31

gitti hat geschrieben:Was hab ich jetzt wieder falsch gemacht???

Wieso ist der Teil, den ich zitieren wollte, nicht gelb unterlegt????? :? :ich weiß nichts :? :ich weiß nichts

Hüüüüülfe......... :gre


Das ist weil ein Anführungszeichen und eine Klammer fehlt. Beim Markieren passierts oft das die Markierung weiter geht wie man will und wenn man nicht aufpasst und nachbessert dann fehlt es eben
Gruß Inge :ma

Dös Läbe ischt koi Schlotzer
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon _xmas » Mi 6. Jun 2012, 23:09

:ks ist mir schon hundertmal passiert :ich weiß nichts
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Lenta » Sa 9. Jun 2012, 10:25

Und ich habs jetzt repariert ;)
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Andreas2233 » Fr 20. Jul 2012, 15:17

Bild BildBild

Moin Moin,

gestern habe ich den Ansatz zum Erstenmal gefüttert.

Den Rest vom Ansatz habe ich in den Brötchen verarbeitet.

Welchen Sinn mache es die Teigkugel einzuschneiden?
Trocknet sie dadurch nicht schneller aus?
M f G
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Ich kann kochen. Von Technik oder Mechanik habe ich keine Ahnung!

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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Naddi » Fr 20. Jul 2012, 15:23

@ Andreas: ich würde meinen, er kann so besser aufgehen :? Aber ich glaube, Du musst ihn einölen :?:
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Nadja
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon steinbackofenfreund » Fr 20. Jul 2012, 15:29

Das ist ja interessant, Andreas.
Ich habe auch erst kürzlich begonnen eine LM zu züchten.
Schau mal hier: Lievito Madre - Mutterhefe
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon _xmas » Fr 20. Jul 2012, 15:42

Welchen Sinn mache es die Teigkugel einzuschneiden?
Trocknet sie dadurch nicht schneller aus?

Ich habe die Teigkugel nicht eingeschnitten aber eingeölt. Klappt auch wunderbar.
Meine gestrigen Hörnchen mit Schafskäsefüllung waren sehr locker und schmackhaft.
Ein großer EL LM hat den Teig aufgepeppt. :hx
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon moeppi » Mo 30. Jul 2012, 17:33

LIEVITO MADRE NACH BERTINET
Phase 1
10g Weizenmehl oder Dinkel, 550 oder 630
30g Weizenmehl 1050
4g Honig
30g Wasser, warm
36-48 Std 30°C (nach 12 Stunden hat der schon richtig geblubbert, hab dann nach 36 Std. weitergemacht)

Phase 2
gesamter Ansatz
6g WM 550 oder Dinkel 630
56g WM 1050
30g Wasser, warm
24 Std. 24°C

Phase 3
50g Ansatz
100g WM 1050
50g Wasser, warm
24 Std. 24°C

Phase 4
diesen Ansatz noch mal wiederholen, damit der Teig fester wird.

Danach 2-5 Tage in den Kühlschrank.

Ich habe nach Phase 4 noch eine Phase 5 angeschlossen, weil ich den LM fester haben wollte.
Reste von den Phasen muss man nicht wegwerfen, sondern kann sie einem Hefeteig zugeben, funktioniert auch.
Ich füttere nicht alle 2-3 Tage, sondern höchsten alle zwei Wochen. Das schadet ihm kein bisschen. Nach dem Füttern kommt er gleich wieder in den Kühlschrank. Hab meinen am Dienstag gefüttert und heute war er schon locker dreimal so groß und voll durchsetzt mit großen und kleinen Blasen.

Hallo ihr LM-Fans,
- ich habe heute Mittag Phase 3 abgeschlossen, der Teig ist sehr fest.
Sollte ich trotz alledem noch Phase 4 machen?

- wie verhält es sich mit der Fütterung? Welches Weizen-Dinkelmehl und wieviel auf wieviel LM?
LG Birgit
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Naddi » Mo 30. Jul 2012, 17:48

Hallo Birgit,

hab mal das passende Buch rausgekramt :sp Also nach Phase 3 soll der Teig in Phase 4 für 2 Tage in den Kühlschrank oder wenn mehr Säure gewünscht 4-5 Tage danach wieder füttern und zwar wie folgt: LM wiegen und dann die doppelte Menge Mehl und die einfache Menge Wasser, zB 100g LM zzgl 100g Wasser und 200g Mehl.
Bild

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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon hh_kerstin » Mo 30. Jul 2012, 17:54

Hallo Nadja,
dann frage ich auch noch etwas: nach dem Füttern bei Raumtemperatur stehen lassen? Wenn ja, wie lange? Oder gleich wieder ab in den Kühlschrank?
Viele Grüße
Kerstin
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Naddi » Mo 30. Jul 2012, 17:59

Hallo Kerstin,

kannst ihn füttern und sofort wieder kühl stellen. Er geht auch im Kühlschrank auf :D
Bild

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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon moeppi » Mo 30. Jul 2012, 18:00

Danke Nadja,
dann gebe ich den Teig morgen in den Kühli.
LG Birgit
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon hh_kerstin » Mo 30. Jul 2012, 22:01

Ja, von mir auch vielen Dank!
Hach, ist das alles aufregend :-)
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LM – die schnelle Nummer (mit Fotostrecke)

Beitragvon Stefan31470 » So 26. Aug 2012, 11:13

Hallo zusammen,

ich habe ja hier im Forum sehr gute Tipps bekommen, um meine geschmacklich und von der Kruste her sehr ordentlichen Brötchen im Hinblick auf die Krume noch deutlich zu verbessern. Ich habe nun den ersten Versuch unternommen, mit Poolish und Lievito Madre (LM) zu arbeiten – und der Erfolg war sensationell: Auf Anhieb Brötchen, wie wir sie lieben. Ich sehe noch einmal bei den Rezeptsammlungen nach, ob sich mein endgültiges Rezept nicht allzu sehr an die bereits veröffentlichten Klassiker angenähert hat. Wenn nicht werde ich es veröffentlichen.

Ich stand aber vor der Herausforderung, ganz schnell eine LM anzusetzen. Ich weiß, es gibt zahlreiche Ansätze, aber diese habe ich probiert, weil sie binnen 55 Stunden Erfolg versprach. Ich habe als Grundlage diese (http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/vie ... c78a#45371) Anleitung verwendet und etwas modifiziert.

Temperatur 25 - 30° C


Schritt 1:
Datum: __________________ Uhrzeit: _______ h _______ min

100 gr. Wasser
100 gr. Mehl

Gärzeit: 24 Stunden, 200 Gramm

************************************************************

Schritt 2:
Datum: __________________ Uhrzeit: _______ h _______ min, Korrektur auf _______ h _______ min

200 gr. Ansatz
100 gr. Wasser
100 gr. Mehl
1 Eierlöffel Honig
1 Schuss Olivenöl

Gärzeit: 12 Stunden, 400 Gramm

************************************************************

Schritt 3:
Datum: __________________ Uhrzeit: _______ h _______ min, Korrektur auf _______ h _______ min

200 gr. Ansatz abnehmen
100 gr. Wasser
150 gr. Mehl

Gärzeit: 8 Stunden, 450 Gramm

************************************************************

Schritt 4:
Datum: __________________ Uhrzeit: _______ h _______ min, Korrektur auf _______ h _______ min

400 gr. Ansatz abnehmen
200 gr. Wasser
300 gr. Mehl

Gärzeit: 6 Stunden, 900 Gramm

************************************************************

Schritt 5:
Datum: __________________ Uhrzeit: _______ h _______ min, Korrektur auf _______ h _______ min

300 gr. Ansatz abnehmen
150 gr. Wasser
300 gr. Mehl

Gärzeit: 5 Stunden, 750 Gramm

************************************************************

Schritt 6:
Datum: __________________ Uhrzeit: _______ h _______ min, Korrektur auf _______ h _______ min


Der reife Teig kann mit ca. 150 gr. Mehl (Gesamt 900 Gramm) verfestigt werden.


Wer mag, kann den Zeitplan herauskopieren und sein persönliches Timing erstellen. Sonst schicke ich die Textdatei auf PN gerne zu. Ich habe es versucht und festgestellt, dass selbst größere Anpassungen der Zeitschiene, zum Beispiel bei mir die Verlängerung von Schritt 3 um 1,5 Stunden, den Erfolg nicht beeinträchtigen. Durch eine geschickte Veränderung der Gärzeiten kann man verhindern, zu den für einen persönlich ungünstigsten Zeiten (03.00 Uhr nachts…) etwas tun zu müssen.

Den Verlauf habe ich fotografisch festgehalten. Die Fotos zeigen:

Foto 1 Ende Schritt 2 – der Ansatz (ich habe T45 verwendet) schäumt erstmals ordentlich
Bild
Foto 2a Ansatz Schritt 3
Bild
Foto 2b Ansatz Schritt 3
Bild
Foto 3 Ende Schritt 3
Bild
Foto 4 Ansatz Schritt 4
Bild
Foto 5 Ende Schritt 4
Bild
Foto 6 Ansatz Schritt 5
Bild
Foto 7a Die LM nach der letzten Gärstufe
Bild
Foto 7b Mit 150 Gramm Mehl (T65) verknetet, weich und glatt
Bild
Foto 7c Anschnitt in der Aufbewahrungsbox – comme il faut !
Bild

An meinem Brötchenrezept ausprobiert (~15 % der Mehlmenge von Poolish und Hauptteig), zeigte die LM die erhoffte Leistung und sorgte sowohl für einen zweiten Ofentrieb als auch für Geschmacksverbesserung.

Bild

Bild

Man erkennt sehr schön den zweiten Ofentrieb durch die LM. Ich werde LM jetzt grundsätzlich den Hefeteigen beifügen, in der Menge prozentual natürlich mehr bei Backwaren wie Panettone.

Beste Grüße
Stefan
Stefan31470
 


Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon _xmas » So 26. Aug 2012, 12:22

Prima Stefan - und sehr schön bebildert :top
Die Brötchen sehen gut aus :hu
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Ebbi » So 26. Aug 2012, 21:59

tolle Foto-Dokumentation :top
willkommen unter den LM-Junkies :mrgreen: :st
Liebe Grüße Ebbi

Brot backen ist die Kunst aus Getreide, Wasser und Salz etwas essbares zu produzieren das nicht nach Pappmaché schmeckt ;)
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Backbärchen » Mi 29. Aug 2012, 14:47

Oh Stefan,

das ist ja echt eine schöne Anleitung mit Bildern!!!! :top :top :top

LG
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Annette » Do 30. Aug 2012, 07:37

Stefan, ich habe eine Frage zu deiner Anleitung. Ich bin gerade bei Schritt 4.

Ausgangsmenge ist dort ja 450 Gramm. Wenn ich davon jetzt 400g abnehme, dafür insgesamt 500g (200g Wasser, 300g Mehl) zufüge, kommen bei mir 550g raus, nicht 900g. Woher hast du die 900g?
Liebe Grüße, Annette
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Re: Herstellung von Lievito madre und Erfahrungen damit

Beitragvon Maja » Do 30. Aug 2012, 08:55

Annette, von den 450g Teig nimmst 400g und gibst dazu die 200g Wasser und 300g Mehl.
Die 50g,die Du vom Teig übrig hast, kannst du als Aromageber mit einem anderen Teig verbacken.
FBG Maja
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