iobrecht hat geschrieben:Die Ausbünde gefallen mir ganz und gar nicht aber das war schon immer mein Problem, dass ich da viel zu zaghaft dran gehe.
Inge, ich wette, dass man von den Ausbünden morgen nichts mehr sieht....

Moderatoren: hansigü, Espresso-Miez, Lenta
iobrecht hat geschrieben:Die Ausbünde gefallen mir ganz und gar nicht aber das war schon immer mein Problem, dass ich da viel zu zaghaft dran gehe.





und geben auch Feedback, also...


Little Muffin hat geschrieben:... In eine mit Öl eingeriebenen Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abgedeckt bei ca 22° für 48 Std. ruhen lassen ...



Naddi hat geschrieben:... Ich hab meinen ja wie Heike nach Bertinet angesetzt.
UlrikeM hat geschrieben:Heike hat geschrieben:... die Rezeptur ist aus dem 2. Bertinet-Buch "Brot und Gebäck für Genießer" und recht einfach herzustellen:
Phase 1:
50 g Dinkelmehl
150 Weizenmehl (Typ 1050)
20 g Honig (oder Alternative)
150 g warmes Wasser
zu einem weichen Teig vermengen und 36 - 48 Std. bei ca. 30 °C stehen lassen.
Phase 2:
Gesamter Teig aus Phase 1
30 g Dinkelmehl
280 g Weizenmehl (Typ 1050)
150 g warmes Wasser
wie oben, 24 Std. bei mindestens 24 °C stehen lassen.
Phase 3:
200 g des Teigs aus Phase 2 (der Rest wird mit 500 g Weizenmehl vermengt, getrocknet und pulverisiert)
400 g Weizenmehl (Typ 1050)
200 g warmes Wasser
wie oben, 24 Std. bei mindestens 24 °C stehen lassen
Phase 4:
Der in Phase 3 aufgegangene Teig wird nun für 2 - 5 Tage (je nach gewünschter Säure) in den Kühlschrank gestellt und kann dann zum Einsatz kommen.
Danach ist er etwa alle 2 - 3 Tage aufzufrischen und zwar:
Grundansatz
+ gleiche Menge Wasser
+ doppelte Menge Mehl
Z. B.:
100 g Grundansatz (also Lievito Madre)
100 g Wasser
200 g Weizenmehl
dieses 2 Tage reifen lassen und dann zum Backen verwenden.
Das Brot, das ich am Sonntag damit gebacken hatte und sehr gut schmeckt, hat folgendes Rezept (ich hatte allerdings die Hälfte gemacht):
90 g Dinkelmehl
700 g Weizenmehl 1050
400 g Grundansatz (Lievito madre)
650 g Wasser
20 g Salz
Alle Zutaten (bis auf das Salz) zusammenmischen und etwa 10 Minuten kneten. Dann das Salz einarbeiten und solange kneten, bis ein glatter, stabiler und elastischer Teig entsteht.
Diesen zu einer Kugel formen und in der abgedeckten Schüssel 1 Stunde bei RT stehen lassen.
Dann stretch & fold, zurück in die Schüssel und eine weitere Stunde gehen lassen.
Wieder stretch & fold, eine Kugel formen, in ein (oder zwei) Gärkörbchen (Schluss nach oben) legen und bei ca. 17 - 18 °C 16 - 18 Stunden aufgehen lassen.
Am Backtag den Teigling beliebig einschneiden und bei 250°C mit Dampf backen - nach 5 - 8 Minuten Dampf ablassen und Temperatur auf 220 °C reduzieren und in 25 Minuten fertigbacken.
(C) Richard Bertinet, Brot und Gebäck für Genießer
Viel Erfolg
Heike
Inge, das steht hier auf Seite 12. So hab ich ihn gemacht, allerdings die Zutaten der erste und zweiten Stufe halbiert, wollte nicht soviel Masse, weil ich nicht gleich mit backen, sondern erst mal einen Ansatz wollte.
Jetzt nach dem ersten Füttern ist er auch etwas fester geworden.





ViMaDuZa hat geschrieben:ich habe auch gleich die nächste Frage ... wenn ich nach der 1. und 2. Auffrischung (die 2. wird dann ja auch noch dreimal wiederholt) dann immer einen Teil davon über habe ... kann ich den dann wie "alten Teig" verwenden oder muss ich den entsorgen? Wenn ich die Reste weiterverarbeiten kann, muss ich das sofort machen, oder kann ich die auch noch eine Weile (ein paar Tage?) im Kühlschrank aufheben?

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