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Quark-Napfkuchen - Frage

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Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon Küchenhexe » Mo 12. Okt 2015, 18:38

Hallo,
seit langem habe ich mal wieder Zeit, hier zu schreiben, - und komme gleich mit einer Frage zurück:

Mein Quark-Napfkuchen ist mir einmal super gelungen, danach nie mehr. Er geht im Ofen immer supertoll auf, sobald er abkühlt, fällt er jedoch einige Zentimeter zusammen. Nach dem Auskühlen ist er innen sehr kompakt, von locker und leicht keine Spur. Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, woran das liegen könnte.

Rezept: 125 gr Butter, 200 gr Zucker, 2 Eier, Van.Zucker, 250 gr Quark, 300 gr Mehl, 1 Backpulver, bei trockenem Quark noch etwas Milch

Zubereitung: Butter, Zucker und Van.zucker schaumig rühren, Eier einzeln unterrühren. Danach den Quark zugeben und verrühren. Abschließend das Mehl mit Backpulver vorsichtig unterrühren.
Backen: ca. 55 Min. bei 175 Grad

Ich habe schon alles versucht, weniger Backpulver auf Anraten meines Sohnes (der Chemiker ist), kurz gerührt, lange gerührt, Backtemperatur verändert - hat alles nichts genützt, das Ergebnis ist mal mehr, mal weniger, aber immer deprimierend. Als Backpulver benutze ich übrigens Weinstein-Backpulver.

Alle anderen Rührkuchen gelingen.

Liebe Mods, falls ich jetzt im falschen Forum unterwegs bin - bitte Beitrag verschieben.

Danke für Eure Hilfe und liebe Grüße
Liebe Grüße von der Küchenhexe
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Re: Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon hansigü » Mo 12. Okt 2015, 19:20

Hallo Küchenhexe,
vielleicht kannst Du die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen und am Ende unterheben.
Und ihn im Ofen auskühlen lassen!
Gruß Hansi


In der Not isst der Bauer die Wurs(ch)t auch ohne Brot!
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Re: Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon Eigebroetli » Mo 12. Okt 2015, 19:38

Hallo Küchenhexe!
Versuche mal den Kuchen von Anfang an mit einer Alufolie abzudecken und nach der Stunde backen im Ofen auskühlen lassen. Dabei nur die Temperatur ausschalten und die Küchenkelle in die Ofentür klemmen. Das muss dann natürlich auch entsprechend einkalkuliert werden. Er braucht gute 2 Stunden bis er wirklich ganz kalt ist.
Dadurch, dass er abgedeckt ist, trocknet er nicht aus.
Vielleicht klappts ja bei dir auch!
Liebe Grüsse Alice

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Re: Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon katzenfan » Mo 12. Okt 2015, 20:44

Hallo Küchenhexe,
versuche dich zu erinnern, wie du den Kuchen früher gebacken hast. Andere Zutaten(Marke), andere Backform oder andere Arbeitsweise, ein anderer Herd usw. :?
Mir ging es bei einem Sonntagskuchen auch einmal so.
Ich habe eine tolle Schaummasse gerührt, extra große Eier verwendet und das Mehl ganz vorsichtig untergehoben. Das Ergebnis war ein Speckstreifen unten im Kuchen.
Eines Tages hatte ich keine große Zeit und hab einfach alles zusammen geschmissen und nur kurz verrührt und dann gebacken, Ergebniss: ein toller locker Sonntagskuchen. Da habe ich echt gestaunt. :XD
Viele Grüße

Barbara
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Re: Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon Küchenhexe » Mo 12. Okt 2015, 22:32

Also, erst mal Danke für Eure Hinweise. Mit dem Eischnee könnte ich mal versuchen - obwohl ich das bei dem Kuchen noch nie gemacht habe. Aber einen Versuch ist es wert.
Im Ofen hab ich den Kuchen auch schon abkühlen lassen. Aber das ist ja das Phänomen: Bis zum Ende der Backzeit bleibt der Kuchen wunderbar hoch, sobald er nur geringfügig abkühlt, sackt er zusammen, auch im Ofen.
Ich habe immer noch den gleichen Herd, die gleiche Backform, Mehl von der Adlermühle... . Ich hab schon überlegt, ob es am Backpulver liegt. Ach ja, was neu ist, ist das Rührgerät - aber daran kann es doch nicht hängen? Vielleicht sollte ich wirklich mal ohne viel Überlegen alles "zusammenschmeißen" und ab in den Ofen, der Gedanke gefällt mir.
Ich werde weiter experimentieren - und berichten, falls ich dem Fehler auf die Spur komme. Vielleicht hat ja noch jemand Anregungen für mich.
Nochmal ganz lieben Dank!
Liebe Grüße von der Küchenhexe
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Re: Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon Brotstern » Di 13. Okt 2015, 10:37

Hallo Küchenhexe,

vor vielen Jahren wollte ich mal einen besonders tollen Kuchen backen, das war ein Schoko-Rührteig, der wurde auf dem Blech gebacken und als Triebmittel wurde Hirschhornsalz verwendet, der danach benannte "Hirschhornkuchen".
Alles so gemacht wie immer: Butter mit Zucker schaumig gerührt, die Eier nach und nach dazu, kräftig untergerührt und dann das Mehl mit Kakao in Portionen abwechselnd mit dem in Milch aufgelöstem Hirschhornsalz untergearbeitet. Ab hier begann der Fehler: Ich habe die ganze Rührteigmasse bestimmt noch gute 5 Minuten auf höchster Stufe gerührt. Die Masse war schön cremig und seeehr lecker - aber der gebackene Kuchen war komplett klitsch!

Meine Nachbarin (ein Back-Ass!!) gab mir dann den Tipp, sobald das Mehl zugegeben wurde, dieses wirklich nur noch so kurz wie möglich, dennoch aber gründlich unterzurühren.

Vielleicht hat dein neues Rührgerät auch mehr Power als das alte Gerät - höhere Geschwindigkeit?

Wenn meine Mutter früher etwas mit Quark gebacken hat, dann hat sie den immer vorher in ein Tuch zum abtropfen gegeben, sie wollte eher "trockenen" Quark, das war die Zeit, da man den Quark noch lose kaufen konnte. Später hat sie dann immer geschimpft, dass "DIE viel zu viel Wasser im Quark" verkaufen... :tip - es könnte danach auch am zu feuchten Quark liegen.

Evtl. ist die von dir angegebene Backzeit aber auch zu kurz, d.h. der Hupf war im Innern noch gar nicht vollständig durchgebacken, was ich mir bei fast 1000 g Gesamtmasse vorstellen könnte.
1 Pä. Backpulver ist mit Sicherheit nicht zuviel!

Ich drücke dir die Daumen für den nächsten Versuch! :top
Grüße von mir! Bild
Linda
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Re: Quark-Napfkuchen - Frage

Beitragvon littlefrog » Di 13. Okt 2015, 11:34

Brotstern hat geschrieben: Quark noch lose kaufen konnte. Später hat sie dann immer geschimpft, dass "DIE viel zu viel Wasser im Quark" verkaufen... :tip - es könnte danach auch am zu feuchten Quark liegen.


Da fällt mir ein, daß ich mal versehentlich Speisequark-"ZUBEREITUNG" gekauft habe, da war der Käsekuchen dann auch eher :mz
Liebe Grüße, Susanne (das Fröschlein, quaak) :BBF

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