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Hefeguglhupf

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Hefeguglhupf

Beitragvon EvaM » Mi 18. Feb 2015, 10:39

Das Rezept stammt aus dem Backbuch von E. Witzigmann "Mehlspeise, Gebäck, Desserts". Ich backe es seit vielen Jahren mit einigen Modifikationen.

Bild

Zutaten:

Weizenhebel:
50 g Weizenvollkornmehl
50 g Wasser

Tränklösung:


60 ml Wasser
60 g Zucker
15 ml frisch gepresster Orangensaft
1 Vanilleschote
1/2 Zimtstange
5 Tropfen Bittermandelöl ( lasse ich immer weg)
kurz vor Gebrauch sieben!

Teig:

400 g Mehl 550
60 ml lauwarme Milch
30 g Hefe
150 g ganzes Ei
20 g Eigelb
60 g Zucker
200 g zimmerwarme Butter
5 g Salz
10 ml Rum ( ich mag weißen Rum dazu besonders gerne)
60 g Rosinen
60 g Korinthen
50 g geschälte, gehackte und geröstete Mandeln

Zusätzlich:

150 g Butter flüssig, gerade noch warm
Puderzucker

24 h vor Backen:

1.Weizenhebel ansetzen und bei Zimmertemperatur gehen lassen
2. Tränkflüssigkeit ansetzen, alle Zutaten aufkochen und abgedeckt ziehen lassen. Vanillschote natürlich schlitzen.

am Backtag:


Mehl sieben, Milch und Hefe miteinander verrühren.

Mehl, Milch-Hefe-Lösung, Eier, Zucker und Weizenhebel zu einem glatten Teig kneten. Das dauert mit meiner Kenwood 3 min. Dann erst Salz und Butter zugeben und nachmals kneten bis der Teig ganz glatt ist. Dann erst Rum und die Früchte samt Mandeln unterarbeiten.

Teig in Schüssel, gut abdecken. 2 Stunden Kühlschrankgare

Teig nochmals kneten, in die Mitte ein Loch einarbeiten. Teig in die mit Butter gefette Form geben.

Stückgare: 3-4 h bei 18- 20 Grad.

Ofen auf 165 Umluft vorheizen und darin goldgelb backen.
Sofort aus der Form stürzen. Mit der Tränkflüssigkeit bestreichen.

Im Originalrezept wird danach der Kuche mit der flüssigen Butter abgestrichen. Das mache ich nicht. Ich lasse den Guglhupf bis zum nächsten Morgen abtrocknen und bestäube ihn dann mit Puderzucker.

Der Geschmack ist einmalig und den Aufwand wert!

Gutes Gelingen! :del
Zuletzt geändert von _xmas am Mi 18. Feb 2015, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Eintrag in den Rezeptindex
Lieben Gruß Eva
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon IKE777 » Mi 18. Feb 2015, 11:13

Da mein Vater früher oft Gugelhupf buk und der soooo f...trocken war, habe ich ihn nie gebacken.
Dein Rezept hört sich aber sehr gut an, vor allem das mit dem "Hebel" .
Da sollte ich mich doch mal ran wagen.
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Ebbi » Mi 18. Feb 2015, 11:41

Irene, genau so kenn ich die Dinger auch :lol: :mz hat mich aber nicht wirklich interessiert, weil ich keine Rosinen mag.
Inzwischen mag ich Hefegugelhupfe sehr gerne aber nur mit Schoki drin, die sind auch nicht trocken :hu

Eva, das mit dem Tränken ist mir neu, hab ich noch nie gehört. Liest ich jedenfalls sehr lecker :hu allerdings ohne Rosinen :mrgreen:
Liebe Grüße Ebbi

Brot backen ist die Kunst aus Getreide, Wasser und Salz etwas essbares zu produzieren das nicht nach Pappmaché schmeckt ;)
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lulu » Mi 18. Feb 2015, 15:31

Eva, Dein Guglehupf sieht wirklich lecker aus. Ich hab mir das Rezept sofort gespeichert.... . und weis auch schon, wen ich damit beglücken werde. :D

Liebe Grüße
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lulu » Mi 18. Feb 2015, 17:29

Eva, kommt beim Hebel nur Wasser und Vollkornweizenmehl rein? Mehr nicht?

Liebe Grüße
Renate
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon EvaM » Mi 18. Feb 2015, 17:39

Ja, Lulu, nix weiter. Du kannst den Kuchen mit guten Gewissen am Vortag backen. Wird noch besser...
Lieben Gruß Eva
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lulu » Fr 20. Feb 2015, 17:43

Eva, kochst Du die gesamte Vanilleschote auf oder nur das Mark rausnehmen und mit aufkochen?

Liebe Grüße
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon EvaM » Fr 20. Feb 2015, 18:32

Ich koche die geschlitzte Vanilleschote, deren Mark ich in die Flüssigkeit geschabt habe, mit allen anderen Zutaten auf und lasse sie in der Flüssigkeit, bis ich sie durchseihe. Danach wasch ich die Schote mit Wasser kurz ab und verwende sie entweder im Zucker oder als Gewürz z.B. Bei Garnelen .dst
Lieben Gruß Eva
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lulu » Fr 20. Feb 2015, 18:59

Die ganze Schote auskochen, habe ich das noch nie gehört. Aber warum nicht, dann ist die gute Vanille richtig ausgenutzt 8-)

Liebe Grüße
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon IKE777 » Fr 20. Feb 2015, 19:53

@Eva
mach' ich auch so - nach dem Kochen abspülen und wieder trocken werden lassen.
Dann kann sie auch klein geschreddert werden.
In der Schale steckt noch viel mehr Aroma als im Inneren (das aber die optischen Punkte ins Essen bringt).

Ich nehme auch nie den gekauften Vanillezucker, sondern nehme dann von meinem groben Vanillepulver eine Messerspitze.
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Brotstern » So 12. Apr 2015, 15:01

:top
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon christel2014 » So 12. Apr 2015, 16:50

Das Rezept erinnert mich an Baba oder Saverin. Mit Obst in der Mitte gibt es auch einen leckeren Nachtisch. Man könnte es zur Erdbeerzeit doch sicher mal tränken mit Erdbeersirup und Erdbeeren in die Mitte geben.
Zu dem Weizenhebel habe ich eine Frage. Ist das ein reines Kleberquellstück oder fehlt die Hefe?
Es steht nämlich später man soll es 24 Stunden gehen lassen.
Und dann weiß ich noch nicht wo die zweite Portion Butter hin soll. Wird der fertige Kuchen damit bestrichen?
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Zuletzt geändert von christel2014 am So 12. Apr 2015, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Brotstern » So 12. Apr 2015, 17:01

Ja, Christel, so habe ich es verstanden, der fertige Kuchen wird mit der flüssigen Butter bestrichen (macht man ja bei Stollen auch so) und dann Puderzucker drauf sieben.
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon EvaM » So 12. Apr 2015, 19:10

Liebe Christel, der Hebel wird nur mit Mehl und Wasser angesetzt, quasi ein Mini-ASG.

Die zweite Butterportion ist zum Bestreichen des Guglhupfes.

Für Babas ist der Teig nur bedingt geeignet. Ich würde da eher einen Briocheteig nehmen. Aber gute Idee mit Erdbeersirup, evt. gemischt mit Holunderblütenlikör... und dann Erdbeeren. Perfekte Nachspeise für ein Spargelessen. Spargel hat ja keine Kalorien :lala , da darf der Nachtisch üppiger sein.
Lieben Gruß Eva
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon littlefrog » So 20. Dez 2015, 13:24

Auch gebacken:

Bild

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Ich hatte den Hebel über Nacht bei RT stehen, ich denke, das war richtig?
Liebe Grüße, Susanne (das Fröschlein, quaak) :BBF

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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lenta » So 20. Dez 2015, 20:47

Ja, so steht es im Rezept

1.Weizenhebel ansetzen und bei Zimmertemperatur gehen lassen
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon littlefrog » So 20. Dez 2015, 21:27

.... aber wie lange bei RT gehen lassen :?
Liebe Grüße, Susanne (das Fröschlein, quaak) :BBF

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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lenta » Mo 21. Dez 2015, 08:16

24 h vor Backen:

24 Stunden würde ich mal sagen.....
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon littlefrog » Mo 21. Dez 2015, 09:24

Lenta hat geschrieben:24 h vor Backen:

24 Stunden würde ich mal sagen.....


:p :kdw :XD
Liebe Grüße, Susanne (das Fröschlein, quaak) :BBF

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Re: Hefeguglhupf

Beitragvon Lenta » Mo 21. Dez 2015, 10:27

:mrgreen: :lol:
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