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Apfelkuchen- unser Hausrezept

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Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Hesse » Mo 29. Aug 2011, 11:39

Apfelkuchen- ähnlich einer franz. Apfeltarte

Hier unser Hausrezept für einen feinen Apfelkuchen, die Mengenangaben beziehen sich auf eine Tarte/Pizza- Form von 30cm Durchmesser.

Teig:

250gr Mehl (WM 405 oder 550)
115gr Butter
1 Eigelb
3-4gr Salz
60gr Zucker
Etwas Zitronenabrieb (ca. ½ TL)
Etwas Vanillemark oder Tonkabohnenabrieb nach Geschmack

Lena88 vom Nachbarforum empfiehlt, Mürbeteige mehrere Tage im Kühlschrank ruhen zu lassen.
Habe ich schon getestet- der Teig gewinnt sehr an Geschmack !

Belag:

800gr dünn gehobelte Apfelscheiben, am besten Boskop- Äpfel verwenden,
evtl. Rosinen,
100gr Zucker (brauner Rohrzucker, wenn vorhanden), bei hoher Säure Zuckermenge auf 125gr erhöhen.
1TL Zimt,
1 TL abgeriebene Zitrone.
etwas flüssige Butter zum bepinseln.
evtl. Puderzucker zu bestäuben.

Verarbeitung:

Teigzutaten gut verkneten und mind. 1 Std. kalt stellen oder am Vortag bzw. einige Tage vorher herstellen.

Ein Viertel Teig abnehmen, den Rest etwas größer als die Form ausrollen und in die gefettete Form legen- Ränder etwas hochziehen und mit einem Gabelrücken ein wenig formen. Oder nur den Boden belegen und den Rand extra abschneiden und anlegen. Zur Flüssigkeitsbindung kann man etwas fein gemahlene Mandeln und Haferflocken/Müslimischung auf dem Boden verteilen.
Weiter Alternative : 4-5 Butterkekse in einen Gefrierbeutel füllen, zu Bröseln zerdrücken und dies auf den Kuchenboden streuen.

Restteig ausrollen und Streifen abrädeln oder schneiden.
Nach dem Einfüllen des Belags die Streifen in Gitterform darüberlegen und mit Butter bepinseln.
Auf mittlerer Schiene bei 180° ca. 45 Min. backen.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Evtl. mit Vanilleeis und Sahne servieren.

Bild Bild

Einen guten Appetit und viel Spaß bei der Herstellung :kl wünscht:
Michael
Zuletzt geändert von Lenta am So 9. Okt 2011, 18:54, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Darstellung veraendert
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Lenta » Mo 29. Aug 2011, 11:49

Hallo Michael, Apfelkuchen immer her zu mir! :katinka

Eine Frage zum Muerbteig habe ich, nach der mehrtägigen Lagerung, hast du da auch eine Änderung in der Konsistenz festgestellt? Ist er mürber, knuspriger, oder so?
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Hesse » Mo 29. Aug 2011, 12:38

Hallo Lenta,

also die Konsistenz betreffend, habe ich kaum Auswirkungen festgestellt. Aber der Geschmack wird tatsächlich vollmundiger und intensiver. :katinka :kk
Wenn der Teig paar Tage im Kühlschrank war, ist er natürlich steinhart und muss erst wieder die Raumtemperatur erreichen, dann lässt er sich wie gewohnt bearbeiten.
Oft stelle ich paar Mürbeteigkugeln auf Vorrat her und wenn ich nach drei- vier Tagen dann nicht zum Backen komme, friere ich die Kugeln ein.
Auch ein Tip von Lena und die haben schliesslich eine Bäckerei/Konditorei zu Hause- sie kennt sich echt mal wunderbar gut aus... :kh :top

Grüße von Michael
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Lenta » Mo 29. Aug 2011, 13:43

Ja, was Lena schreibt hat Hand und Fuß. Ich hoffe dir ist es recht das ich etwas in deinem Rezept rumgepfriemelt habe?
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Hesse » Mo 29. Aug 2011, 16:25

Lenta hat geschrieben:Ja, was Lena schreibt hat Hand und Fuß. Ich hoffe dir ist es recht das ich etwas in deinem Rezept rumgepfriemelt habe?


Kein Problem, Lenta. Offenbar hast Du den zitierten Hinweis von Lena blau gefärbt- ist doch schön- also ich mag diese Farbe, da sie mich immer an einen blauen Strahlehimmel erinnert... :lol: :tL

Grüße von Michael
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Lenta » Mo 29. Aug 2011, 16:45

Ja und am Rezept habe ich auch etwas rumgeschoben, aber wenns dir nicht aufgefallen ist, wirds wohl in Ordnung sein?
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Lenta » Mi 19. Okt 2011, 15:34

So, nach einigen Problemen mit dem Boden (war viel zu trocken), erst mal ein paar Fotos:

Bild
Das ist der Anschnitt des Teiges, aber ich glaube wie kruemelig er war kann man nicht erkennen :?

Bild
Bild
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon altbaeckerwolfgang » Fr 27. Jan 2012, 12:35

:hx Wenn ich etwas zum Mürbteig sagen darf ,
habe schon mehrfach Reste vom Mürbteig im Kühlschrank gelagert und es ist nur dann erfolgversprechend ein besseres Aroma zu erzielen , wenn man den Teig in einem luftdichten Behälter aufbewahrt . Durch die Kühlung wird die Konsistenz erst mal sehr fest und auf der Außenschicht bildet sich ein leichter Fettfilm . Dieser Fettfilm beginnt aber nach einigen Tagen umzuschlagen , d.h. er wird ranzig . Daher würde ich nach max. 5 Tagen den Teig verarbeiten . Zur Auffrischung reicht es ihn der Zimmertemperatur anzugleichen und danach mit den Händen und etwas Mehl durchzukneten . Die Verarbeitungsfähigkeit ist durch die Lagerung ebenfalls verbessert . Damit der Mürbteig beim Backen einen Lockerungsprozess bekommt , gebe ich immer 2% der Mehlmenge an ABC Trieb ( Backpulver besser aber Hirschhornsalz ) dazu . Das sind so meine Erfahrungswerte die ich natürlich nicht für mich behalten kann . Sollte da jemand anderer Meinung sein stelle ich mich gerne dieser Herausforderung ! .ph
Also nicht böse sein aber wir tauschen hier nun mal unsere Erfahrungen und unser Wissen aus ....... is doch soo ....oder ? big_psst LG Wolfgang
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Ula » Fr 27. Jan 2012, 13:34

Hannes und ich stimmen Dir voll zu, Wolfgang. :xm Hannes hat den Mürbeteig auch in seiner Sendung thematisiert. Wenn der Teig zu krümelig ist, ob nach längerer Lagerung oder schon am Tag der Verarbeitung hat es mit dem Kneten zu tun. Mürbeteig darf nicht zu lange geknetet werden, sonst wird er brandig.
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Re: Apfelkuchen- unser Hausrezept

Beitragvon Lenta » Fr 27. Jan 2012, 13:44

Wo sind denn meine Bilder hin :?

Ula-Schatz, das man Mürbteig nicht zuviel kneten soll wusste schon meine Mutter und hat mir das auch netterweise so beigebracht. :tc

Wolfgang, wenn ich mich recht erinnere hatte ich den Teig 2 Tage im Kühlschrank, einen enormen Unterschied im Geschmack konnte ich nicht feststellen, aber dazu hätte ich wohl nochmal einen Kuchen backen müssen mit einem nur kurz gelagerten Mürbteig.
Ich dachte immer wenn man Backpulver an den Teig gibt hat das den Vorteil das man ihn gleich verwenden kann, ja sogar soll. Stimmt das nicht?

So, Bilder sind in obigen Beitrag wieder eingefügt
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