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Hausbrot mit Vari-Optio

Bitte hier alle Brotrezepte, die nur mit Roggensauerteig gebacken werden, einstellen.

Moderatoren: SteMa, Lenta, hansigü


Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Brot-Bienchen » So 4. Nov 2018, 08:02

Wenn wir uns nicht gerade für ein spezielles Rezept entschieden haben, backen wir gern dieses Brot. Der Teig ist so weich, dass er eine Form braucht; dafür is das Ergebnis eine lockere, saftige Krume und das Brot bleibt bis zum letzten Happs sehr gut essbar :kk
Wir haben anfangs viel mit Frischhefe gearbeitet. Doch weil wir auch ein bisschen faul sind, verwenden wir mittlerweile gern Trockenhefe. Bei Qualität und dem Geschmack konnten wir keinen Unterschied feststellen.

Am Vorabend füttern wir unser Anstellgut zum Sauerteig:
100g Roggenmehl (Typ egal, alle gelingen)
100g Wasser (evtl. etwas mehr, so dass ein gerade eben zerfließender Teig entsteht)

Auch setzen wir am Vorabend eine Autolyseteig an (so wird das Brot sehr bekömmlich):
150g Weizenmehl 505
150g Wasser
3g Trockenhefe (oder 1/2 frische Hefe)

Beide Vor-Teige setzen wir in Gefäßen an, die mindestens dreimal so viele Volumen bieten, wie der frisch gesetzte Teig und aus denen sich der fertige Teig gut entnehmen lässt. Wir mögen die großen schlanken Weck-Gläser mit 1 1/2l Volumen. Dafür haben wir Kunststoffdeckel besorgt und diese mit drei kleinen Löchlein versehen.

Die Vorteige lassen wir über Nacht (mindestens 8 Std) im Backofen stehen.
Am nächsten Morgen mischt unsere "Else" (eine kräftige Küchenrührmaschine) den Teig :pb . Erst langsam alle Zutaten vermischen und anschließend nochmal mit höherer Geschwindigkeit 5 bis 10 min durchkneten:

50g dunkles Backmalz in
450 g Wasser auflösen.
750g Weizenmehl 505
7g Trockenhefe (oder einen Würfel Frischhefe in etwas Wasser aufgelöst)
25g Salz (mindestens 20g, höchstens 30g)
die beiden Vorteige (Achtung: vom Sauerteig 2 bis 3 Essl. abnehmen)
25g Öl (wir lieben Olivenöl)
300g (bis 500g) "Variation"

Den Teig 3 bis 4 Std in den Backofen zur Gare stehen lassen.
Gegen Mittag wird gebacken: Den Teig aus dem Backofen nehmen und den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Als Form verwenden wir zwei Kastenformen aus Glas, die wir entweder etwas vorfetten oder mit Dauerbackfolie auskleiden. Der Teig wird mit nassen Händen in die Form gebracht und die Oberfläche etwas geglättet. Jedes Brot wird der Länge nach eingeschnitten. Nun geben wir auf jedes Brot ca 3 Essl. Wasser (wer es genau abmessen möchte: 15 ml). Die Brote geben wir in den aufgeheizten Backofen und schalten die Temperatur auf 200°C herunter. Nach 60min schalten wir den Backofen aus und lassen die Brote noch 15min im Ofen. Dann die Brote herausnehmen. Bei uns lassen sich die Brote ganz leicht aus der Form schütteln und auf ein Gitter zum Abkühlen setzen. Nach 2 1/5 Std sind die Brote ausreichend abgekühlt - Voilá!

Die Brote würden sich locker eine Woche halten - wenn es bei uns nicht diese furchtbaren Küchenmäuse geben würde :lala und mein Süßer nicht so oft in Büro hetzen würde und auch noch Hasenbrote mitnehmen würde :hu . Und wie gesagt, mittlerweile backen wir nur noch einmal in der Woche, backen die doppelte Menge dieses Rezeptes und haben dann vier Brote, von denen drei nach Alaska wandern.

Variationen: standardmäßig geben wir 200g Leinsamen und 200g Sonnenblumenkerne hinzu. Es können aber alle möglichen Saaten, vorgequollenen Kornmischungen (oder Einzelsorten) verwendet werden. Man kann auch auf die "Variation" verzichten und erhält langweiligeres Brot.
Wir haben mal folgendes probiert und fanden das auch sehr lecker: 100g Backkakao mit 30g Backmalz mischen und mit Wasser anrühren, dazu 200g Mohn, 300g Sonnenblumenkerne. Haben wir zum Picknick mitgenommen - zu Schinken und Hartkäse ein absolutes Highligh! big_ok
Habt Ihr noch Tipps und Anregungen? Oh fein, ich bedanke mich schon mal dafür danke2

Ganz liebe Sonntagsgrüße von Bine
Brot-Bienchen
 


Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon babsie » So 4. Nov 2018, 09:42

Hallo Bine,

Anmerkungen gäbe es schon :)

Begrifflichkeiten
... Auch setzen wir am Vorabend eine Autolyseteig an (so wird das Brot sehr bekömmlich):
150g Weizenmehl 505 150g Wasser 3g Trockenhefe (oder 1/2 frische Hefe) ...

diesen Teig nennt man gewöhnlich Poolish oder Vorteig weil Hefe dazukommt, Autolyse ist nur Kneten mit Wasser und Mehl aber ohne Hefe

aber an den Broten ist mehr Hefe als dem Geschmack gut tut
Vorteig 3 g und 7g Trockenhefe (oder einen Würfel Frischhefe in etwas Wasser aufgelöst)
ergibt auf die Mehlmenge von 1 kg eine Hefemenge von 1,5 Würfel Frischhefe. Hieran solltest Du arbeiten denn Hefe raubt Geschmack, im Ansatz sind 60 g Frischhefe im Teig (= 6%). Geschmacklich sollte man nicht mehr als 2% nehmen, besser 1,5% als Obergrenze.

Mit längerer Gare ist das sicher zu erreichen, und im Backofen stehen ist auch so eine Sache. Ist der zu heiß sterben die Hefen zu großen Teilen ab, meistens reicht schon die Backofenlampe. Wenn Du den Ofen einschalten mußt kann das eine Erklärung für den außergewöhnlich hohen Hefeanteil sein. Wenn die meisten Hefen durch Temperaturen über 356 Grad absterben ist der Trieb dann mit den verbliebenen ausreichend. Also unbedingt mit Thermometer im Backofen die Temperatur prüfen. Und hier lesen, lesen, lesen ...
babsie
 
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Brot-Bienchen » So 4. Nov 2018, 11:26

Liebe Babsie,

aha, schon etwas gelernt - Dankeschön! Den Teig, den wir also fälschlich "Autolyseteig" nennen, hat man uns so in Österreich als Autolyseteig von einem Bäckermeister genannt. Okay, ab sofort nennen wir diesen also "Tante Polly" (von Poolish - nur gefällt uns die Verballhornung besser).

Zu deiner etwas unangenehm-belehrenden Kritik: Wir haben mit weniger Hefe experiment, aber die Ergebnisse haben uns weder geschmacklich noch sonst irgendwie überzeugt - mag sein, dass dies "im Auge (oder auf der Zunge) des Betrachters (bzw. Testessers) liegt".
Durch die Salzmenge wird die Hefe in der Vermehrung gehemmt, behält jedoch ihre Gär-Eigenschaften. Durch Osmose gelangt eiweißhaltiges Zellwasser aus der Hefe in den Teig und gibt etwas mehr Teigfeuchte. Da unser Brot sehr schnell verzehrt wird, kann uns "Haltbarkeit"
weitgehend egal sein - doch zur Info: unsere Brot hat schon mal 1 1/2 Wochen im Brotkasten überstanden und war weder trocken noch schimmelig und hat auch noch genießbar geschmeckt.

Wir stellen die Teige in den Backofen, weil unsere Küche viel gelüftet wird, damit einige Temperaturschwankungen erlebt und der Backofen-Raum eine einigermaßen stabile Temperatur hat und behält. Nein, unser Backofen wird für die Vorteige nicht angeschaltet, nicht einmal die Lampe - ist im Rezept ja auch nicht genannt. Hefen" sterben übrigens bereits ab 32°C ab - je nach Art der Hefen (damit kenn ich mich als Pharmazeut bestens aus) - aber das wird wohl eher ein Schreibfehler sein :-) .

Was ich persönlich immer wieder schade finde ist, wenn man mit "theoretischem Wissen" bedacht wird, ohne dass der Gutmeiner erst einmal getestet hat, ob das Ergebnis okay ist. Ein wenig ärget mich besonders dein letzter, unvollendeter Satz: "Und hier lesen, lesen, lesen ---", denn der implementiert, dass du dir vorstellst, ich wäre blutiger Laie. Das ist nicht sonderlich fair, oder?

Mein Vorschlag: Probier es aus und sag mir dann, was dir gefällt und was du anders machen würdest. Dann habe ich die Möglichkeit, deine Kritik als positive zu werten. Und bis dahin backe ich weiter so, wie wir es die letzten Wochen, Monate und Jahre bereits erfolgreich tun - mit ganz doll viel zu viel Hefe ;-), weil es uns schmeckt.

Natürlich akzeptiere ich sehr gern, dass es anderen anders gefällt. Doch diese urewige Diskussion, warum wieviel Hefe zu verwenden ist, schmeckt mir zu sehr nach "alten Lehrmeisterzöpfen". Da unser Brot auch anderen schmeckt, kann es nicht "total falsch und völlig aus der Norm sein", gell?

Für dieses Forum haben wir uns entschieden, weil wir annahmen, hier auf fröhliche Menschen zu treffen, die Spass daran haben, unvoreingenommen die Ideen anderer zu testen und danach ihre Ideen und Überlegungen anzubringen. Mutmaßungen und Lehrmeinungen finden sich im Netz ausreichend - meine Einstellung dazu: siehe Signatur.
Brot-Bienchen
 


Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Espresso-Miez » So 4. Nov 2018, 12:53

warum kann ich hier am PC Bine´s Reaktion/Antwort noch nicht lesen, auf dem Handy aber schon???

Ich bevorzuge Roggenmischbrote, die meist ganz ohne Hefe daherkommen.
Mit einem Hefe-Kuchen wie diesem "Hausbrot" kann ich persönlich nur sehr wenig anfangen.
Nicht nur deshalb halte ich mich mit den erwünschten (?) "Tipps und Anregungen" lieber zurück!

Schönen Sonntag wünscht
die Miez
Espresso-Miez
 
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Brot-Bienchen » So 4. Nov 2018, 14:51

Hallo,

ich kann wohl davon ausgehen, dass einige der Meinung sein werden, ich wäre eine "beleidigte Leberwurst". Da die beiden bisherigen Antworten auf mein Rezept, dass im wesentlichen von einem Bäckermeister stammt, eher nicht konstruktiv sind, bin ich wohl doch im falschen Forum gelandet. Gern schreibe ich es noch einmal: probiert es erst aus und gebt dann eure Anregungen. Nach zwei solchen Antworten such ich mir doch lieber was passenderes.

Und Tschüss!
Brot-Bienchen
 


Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon _xmas » So 4. Nov 2018, 15:39

Ein Forum erwartet auch Kritikfähigkeit und Diskussionswillen. Wer so schnell die Flinte ins Korn wirft, nur um an einem "Bäckermeisterrezept" festzuhalten, ist hier schlichtweg falsch.

Du gibst uns ja nicht einmal die Zeit zur Auseinandersetzung mit diesem Rezept.
Ich hatte eigentlich auf einen regen Ausstausch gehofft. Nun, es sei drum. Deine Entscheidung, uns zu verlassen, werde ich selbstverständlich respektieren.
Ich werde deinen Account morgen löschen, möchte allen Interessierten bis dahin noch die Möglichkeit geben, Deine Beiträge zu lesen und sich zu äußern.

Ich zähle "Miez" zu den erfahrenen BäckerInnen, die sehr wohl wissen, wie sie ein geschriebenes Rezept einzuschätzen haben. Und anderen Mitbäcker geht es ähnlich, auch mir.

Und was "babsie" sagt, gilt eigentlich auf der ganzen Welt:
ein Autolyseteig ist ein Nullteig, also ohne Hefe. Mit Hefe und deiner beschriebenen Führung ist es ein Poolish.
Warum kann man darüber nicht vernünftig reden?

Ich wünsche dir eine schöne (Back)Zeit mit wundervollen Backergebnissen.

Ulla
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Hobbybäcker14 » So 4. Nov 2018, 15:45

Hallo Bine,

natürlich kommst Du jetzt als 'beleidigte Leberwurst' rüber: erst ersuchst Du um 'Tipps und Anregungen' und wenn Dir Babsie das schreibt, was hier vermutlich die meisten gedacht haben - dass da viel zu viel Hefe drin ist - reagierst Du sauer. Schreibt ja schon unser Brot-Guru Lutz in seinen Grundlagen (Bäckerlatein): 'Im Brot sollten nie mehr als 2-3% Frischhefe (bezogen auf die Gesamtmenge der Getreideerzeugnisse) verwendet werden. Brot sollte nie nach Hefe schmecken. Je weniger Hefe im Brot, umso besser das Aroma und umso länger die Frischhaltung.' Und wenn man mit Vorteigen arbeitet, braucht's noch viel weniger (und mit Sauerteig gar keine).

Es was also kein Wunder, dass Du auf den Punkt hingewiesen wurdest. Wie wär's, wenn Du mal Rezepte mit wenig Hefe versuchst?

LG
Reinhard
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon _xmas » So 4. Nov 2018, 15:57

Reinhard, das ist eine klasse Anregung, die Bine auch wirklich einmal in Betracht ziehen sollte.
Wenn der "Bine-Familie" das Brot so schmeckt, wie es ist, und Bine keine Änderungswünsche hat,
dann soll sie es doch weiterhin so backen und happy damit sein.

Habt Ihr noch Tipps und Anregungen? Oh fein, ich bedanke mich schon mal dafür danke2

Wenn allerdings unsere Einschätzung gefragt ist, müssen wir ehrlich antworten dürfen.
Alle sagten: das geht nicht.
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Brot-Bienchen » So 4. Nov 2018, 16:12

Hallo,
eure Kommentare sind erwartungsgemäß.

Ein "Auseinandersetzen" bedeutet, nicht immer an "von Gurus festgelegtem" zu klammern, sondern tatsächlich erst einmal auszuprobieren(also zu backen und zu kosten) - und das ist eindeutig nicht passiert. Warum soll "2 bsi 3 %" besser sein als 5%? Hat von euch schon einmal den Versuch gemacht oder backt ihr "weil es halt so gesagt wurde"? Nein, da geh ich lieber meinen eigenen Weg, weil ich weiß, das das möglich ist.

Eure "Anregungen" sind reine Theorie und abwertend formuliert ("Hefe-Kuchen"). Ja, ich bin empfindlich was den Tenor von Antworten angeht - und ich lebe gut damit ;-)

Liebe Ulla: schade, dass du auch meine Antwort nicht richtig gelesen hast. Ich habe deutlich geschrieben, dass ich mich für die Belehrung bzgl. "Autolysteteig" bedanke. Und du reagierst, indem du mich fragst, warum man darüber nicht vernünftig redet? Okay, wie in vielen anderen Foren auch, wird leider doch nicht richtig gelesen. Also ist meine Entscheidung, sich schnell von euch zu verabschieden die richtige. So long!

Lieber Reinhard, ja, wir haben bereits weniger Hefe probiert und mochten es nicht. Das hatte ich auch angedeutet.

Also bleibe ich als "unbelehrbar" und schlechte Erinnerung - und so wenigstens noch als "böses Beispiel" dienen. Damit kann ich leben.

Ganz liebe Grüße, Bine
Brot-Bienchen
 


Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon _xmas » So 4. Nov 2018, 16:38

Okay, wie in vielen anderen Foren auch, wird leider doch nicht richtig gelesen.

Das ist eine - recht freche - Unterstellung: Du kannst mir glauben, ich habe mehrfach und sehr gründlich gelesen.
Deine ablehnende Haltung kann ich nicht verstehen, wirklich nicht. Hast du dich tatsächlich nur angemeldet, um dieses Rezept zu posten? Ging es dir gar nicht darum, neue Erfahrungen zu sammeln und Rezepte zu optimieren?

Eure "Anregungen" sind reine Theorie
Den Satz finde ich recht anmaßend, wir backen hier schon viele Jahre miteinander und optimieren unsere Brote durch kritische Anregungen der Community. Auch in der aktuellen Backwoche werden Backergebnisse durchaus kritisch bewertet und zur Diskussion gestellt. Es braucht aber Zeit. Nicht jeder sieht sofort in den Beiträgen ein Rezept, um es nachzubacken. Niemand steht in den Startlöchern, um Vorschäge innerhalb von 24 Stunden umzusetzen. Und manche Hobbybäcker finden die gezeigten Rezepte auch nicht so toll, um sie nachzubacken.
Mittlerweile kann jeder halbwegs erfahrene Hobbybäcker am Rezepttext feststellen, wie sich das Rezept darstellt. Das liegt an praktischen Erfahrungen und nicht am Füßelecken von Gurus.
(Mein Dank gilt trotzdem den Menschen/Gurus, die mit viel Zeiteinsatz tolle Rezepte entwickelt und uns weggebracht haben von Fast-Food-Brot und ähnlichen Schwämmen, die nur dazu gedacht sind "Soße aufzusaugen".
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon Brot-Bienchen » So 4. Nov 2018, 18:19

Liebe Ulla,

bitte entschuldige, aber meine "freche Unterstellung" bezieht sich auf diesen Teil deines Kommentars: ... Und was "babsie" sagt, gilt eigentlich auf der ganzen Welt:
ein Autolyseteig ist ein Nullteig, also ohne Hefe. Mit Hefe und deiner beschriebenen Führung ist es ein Poolish.
Warum kann man darüber nicht vernünftig reden?...
Wie bereits geschrieben, habe ich mir für diese Korrektur bedankt. Was also ist daran eine "freche Unterstellung", dass dies anscheinend nicht gelesen wurde? Wäre meine Antwort richtig gelesen, hätte es darauf keinen Kommentar gebraucht.

Wenn ein Rezept ohne es praktisch probiert zu haben, als "Hefe-Kuchen" tituliert wird, dann ist das Theorie, denn gebacken wurde es von den Kommentierenden nicht, geschweige denn probiert. Mal ganz ehrlich: Habt ihr selbst mal "mit ach soviel Hefe gebacken"? Wenn nein, ist es nun einmal Theorie. Du findest es anmaßend, wenn ich dieses Wort verwende, aber den Tenor der beiden Kommentare? Warum wird mir unterstellt, Back-Anfänger zu sein und mal ganz klein und brav "lesen, lesen, lesen"? Mach ich schon, aber sachliche "Diskussion" sieht anders aus. Und wie hättest du wohl darüber empfunden, wenn du "Hefe-Kuchen" liest? Empfindest du das als sachlichen Kommentar?

Immerhin hast du mir zugebilligt, "wenn es uns so schmeckt, dass wir weiter so backen" dürfen - dafür danke ich.

Ich empfinde es als nicht wirklich fair, wie ihr reagiert. Aber ihr seid nun einmal "eingeschworene Gemeinschaft" und ich bin in euren Augen "die streitlustige dumme Neue". Wie gesagt, kann ich damit leben. Meine Meinung kann ich jederzeit begründen, erwarte aber nicht, dass dies wirklich auf kritikfähige Ohren trifft. Egal, lösch meinen Account und meine Beiträge und wir alle verfallen wieder in unseren Dornröschenschlaf in unserer Komfortzone. Nach wenigen Tagen habt ihr euch wieder beruhigt - pardon, dass ich euch geärgert habe.

hat mich dennoch gefreut, einige Stunden Mitglied bei euch gewesen zu sein.

Liebe Grüße, Bine
(Ich sehe gerade, dass wir eine fast gleich lautende Signatur haben. Bitte denk nicht, dass ich diese von dir übernommen habe; ich verwende diese auch an anderer Stelle. Ganz liebe Grüße)
Brot-Bienchen
 


Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon _xmas » So 4. Nov 2018, 18:27

Bine, die Signatur stört mich nicht im geringsten.Was mich stört ist, dass du nach so kurzer Zeit abhaust. Du gehörst seit deiner Anmeldung dieser Community an. Mit allen Rechten und Möglichkeiten. Aber auch die User - egal wie lange sie hier sind, haben das Recht, ihre Gedanken und Einschätzungen zu posten.
Wenn ich mich falsch ausgedrückt habe, bitte ich um Entschuldigung. Vielleicht ist es auch nur falsch angekommen, wer weiß.
Alles Gute für dich.
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon babsie » So 4. Nov 2018, 18:34

naja, da habe ich ja was losgetreten, bin mir aber eigentlich keiner Schuld bewußt

wirklich ernst scheint es der Schreiberin mit Streben nach Verbesserung nicht zu sein, das Rezept schmeckt und soll so bleiben, dann sei es eben so. Allerdings braucht man dann auch nicht in einem Backforum nach Optimierungsmöglichkeiten zu fragen, es steht zu erwarten daß in einem guten Forum auch welche gemacht werden
von meiner Seite aus kann ich auf solche Mitbäckern allerdings auch verzichten, also bye-bye
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon moni-ffm » So 4. Nov 2018, 20:04

Liebe Babsie,
don't worry - be happy...

Die Brotbackgemeinde ist sehr bunt - wie man aktuell auch bei uns beobachten kann.
Auch ich werde - bei aller Toleranz anderen Geschmäckern gegenüber - bei meinem Brotstil bleiben und - bei sehr großer Offenheit für Neues - nicht kritiklos jedem Vorschlag folgen, der gerade durchs Dorf getrieben wird.
Leider können immer weniger Menschen mit Kritik umgehen, noch nicht mal, wenn sie sich Begutachtung und Anregungen wünschen. Ich fand Deine klaren Worte sehr gut, meine Unterstützung hast Du. Bin ja auch gerade in einen See von Fett getreten... eine eigene Meinung darf man offensichtlich nicht mehr vertreten.

Schönes Rest-WE
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon _xmas » So 4. Nov 2018, 20:32

Doch, Moni, das darf man in diesem Forum - und da bestehe ich drauf. Diese Meinungsäußerung der Mitglieder wird sicher nicht unterbunden.
Trotzdem bitte ich alle Fories um Respekt und Distanz den Mit(menschen)-Bäckern gegenüber.
Vielen Dank dafür.
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Re: Hausbrot mit Vari-Optio

Beitragvon hansigü » So 4. Nov 2018, 21:38

Nun habe ich mir alles nochmal in Ruhe durchgelesen und komme zum Schluß, dass es nicht einfach ist, so ausgewogen zu formulieren, um empfindliche Seelen nicht vor den Kopf zu stoßen. Bis auf die Bemerkung vom Hefekuchen, konnte ich nix entdecken, was diese beleidigte Reaktion, schon nach der Antwort von Babsie, bei dir, liebe Bine hervorgerufen hat. Sorry, aber wir haben uns nichts vorzuwerfen. Du schreibst ja selber, dass du empfindlich dem Tenor von Antworten gegenüber bist, dann ist wohl so ein Forum, wie dieses hier, nichts für dich. Keiner von uns hat die Zeit, hin und her zu überlegen, wie er etwas schreibt, damit möglichst nichts den anderen in Unruhe oder gar Rage versetzen könnte, zumal wenn er sich neu angemeldet hat. Und wenn so was mal passiert und man was in den falschen Hals bekommt, oder falsch versteht, kann man darüber reden oder fragen wie es gemeint ist. Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, das ist wohl wahr, deshalb haben wir auch einen recht guten Umgang miteinander und sind gerne hier um miteinander gutes Brot zu backen und voneinander zu lernen.!
Im übrigen würdest du auch im anderen Forum oder in den Facebook-gruppen keine andere Meinung zu deinem Brot bekommen, da bin ich mir ziemlich sicher!
So, nun wünsche ich dir auf jedenfall alles Gute und weiterhin viel Freude beim Backen.
Gruß Hansi


In der Not isst der Bauer die Wurs(ch)t auch ohne Brot!
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