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Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Hier bitte nur die Rezepte, die mit Hefe gebacken werden, einstellen

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Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon pelzi » So 29. Jan 2017, 23:17

Dann will ich mal aufschreiben, wie ich vorgegangen bin.

Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Um 20 Uhr habe ich

150 g Mehl 550er
5 g Frischhefe
75 g Wasser lauwarm

zusammengerührt und mit der Hand zu einem Teig geknetet. Diesen habe ich mit einer Plastikhaube abgedeckt bei 21 Grad 4 Stunden gehen lassen und danach 7 Stunden auf die Veranda bei ca. 8 Grad gestellt.
Am nächsten Morgen um 8 Uhr habe ich den Teig wieder für knappe 2 Stunden in die Stube gestellt bei ca. 21 Grad.
Nun kam der Hauptteig dran.

250 g lauwarmes Wasser
350 g Mehl 550er
13 g Salz
10 g Butter
8 g Hefe

Zunächst habe ich von den 250 g Wasser ca. 220 g in die Knetschüssel getan, 8 g Hefe im Wasser aufgelöst und 350 g Mehl darauf.
Langsam angefangen mit Kneten (Maschine mit Knethaken). Als das Mehl das Wasser aufgenommen hatte, habe ich schlückchenweise das restliche Wasser zugegeben und immer weiter langsam kneten lassen, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. Nun den Vorteig dazugeben und weiter kneten lassen. Nach und nach das Salz zugeben. Zum Schluss die Butter unterkneten lassen bis ein glatter Teig entsteht. Bei Zimmertemperatur eine Stunde den Teig ruhen lassen.
60-g-Stücke abwiegen (14 Stück) mehrfach falten, dann rundschleifen und jeweils 2 aneinander stellen. Mit Wasser abstreichen und abgedeckt wieder eine Stunde ruhen lassen.
Ofen mit Lochblech auf 240 Grad vorheizen und Teiglinge mit Dampf einschießen. Nach 8 Minuten den Dampf ablassen und 10 min. bei 230 zu Ende backen.
Ich habe im Manz gebacken und mit dem Schwadomat von Bongu Dampf erzeugt.

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Gutes Gelingen
wünscht
pelzi
Zuletzt geändert von _xmas am Mo 30. Jan 2017, 14:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Eintrag in den Rezeptindex
LG von Steffi

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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Lulu » So 29. Jan 2017, 23:30

Sieht gut aus Steffi... :top .

Liebe Grüße
Renate
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Brotstern » Mo 30. Jan 2017, 09:42

Ich stelle gerade fest, liebe Steffi, dass ich genau dieses Rezept schon besitze, meine Schwester in Eisleben hat es mir aus der "Super-Illu" ausgeschnitten. Und bei einem Besuch bei ihr haben wir das auch gleich gebacken, die Brötchen waren sehr gut!! Wir hatten noch 50 g LM hinzugefügt.
.
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon pelzi » Mo 30. Jan 2017, 11:52

Genau, das ist aus der Superillu. Ich habe halt nur die Hälfte genommen. Freut mich, dass sie dir auch geschmeckt haben. Und sind ganz einfach zu machen.
LG von Steffi

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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon hansigü » Mo 30. Jan 2017, 12:49

Schade, ich habe soviele Brötchen eingefroren, da kann ich nicht schon wieder welche backen. :tip
Z.Zt. essen wir nur wenig Brötchen, sowieso nur am We.
Wär mal ein Vergleich zu Bäcker Süpkes DDR-Brötchen.
Vielen Dank fürs Rezept eintippseln!
Gruß Hansi


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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon _xmas » Mo 30. Jan 2017, 14:29

Steffi, danke für das Rezept. Werde ich sicher auch einmal probieren. :katinka
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon pelzi » Mo 30. Jan 2017, 16:01

Hansi, mir persönlich schmecken diese hier besser. Ich habe ja sonst die vom Bäcker Süpke gemacht. Aber hier gibt man ja nicht mal Backmalz dazu, aber eben ein Vorteig. Ich habe heute zum Frühstück die Brötchen in einem kleinen Backofen aufgebacken. Ein bisschen vorher angefeuchtet, einfach lecker.
In der Superillu stand was von Margarine. Ich habe Butter genommen.
LG von Steffi

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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon UlrikeM » Mo 30. Jan 2017, 18:12

Immer wenn ich früher meine Oma in Halle besucht habe, war ich von den Konsumbrötchen immer schwer begeistert. Obwohl gut, die vom Bäcker Süpke waren es jedenfalls nicht. Vielleicht kommt ja dieses Rezept denen aus der Erinnerung näher. Ich werde es in jedem Fall ausprobieren, wenn ich wieder zurück bin. Dank dir fürs Rezept, liebe Steffi :D
Liebe Grüße Ulrike
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon hansigü » Mo 30. Jan 2017, 18:22

Steffi, das konnte ich mir denken, so ein VT bringt ja immer mehr Geschmack.
Gruß Hansi


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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Brotstern » Mo 30. Jan 2017, 18:29

Mir juckt es ja höllisch in den Fingern diese Brötchen gleich zu backen, sie fänden evtl. auch noch Platz im TK, aber nach dem Backevent vom WE habe ich ja jetzt Brot bis Ende Februar im Vorrat, also muss ich mich zügeln...:heul doch
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon pelzi » Mo 30. Jan 2017, 18:34

Ulrike, die Konsumbrötchen waren bestimmt wieder andere. Das sind sie dann auch nicht. Im Grunde kann ich mich gar nicht an die Konsumbrötchen erinnern. Bei uns gegenüber hat der Bäcker gewohnt und natürlich auch die Backstube gehabt und wir haben nur diese Brötchen und das Brot gekauft. Und wir Kinder haben uns die Kuchenränder abgeholt. Die waren besonders lecker, vorallem wenn noch Quark oder Obst dran war.
LG von Steffi

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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon UlrikeM » Mo 30. Jan 2017, 18:41

Egal, Steffi, so wie die gebaut sind, könne sie eigentlich nur schmecken :D
Liebe Grüße Ulrike
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon katzenfan » Di 31. Jan 2017, 18:11

Die Brötchen sind klasse! :kl
Ich habe sie heute morgen gebacken. Sie schmecken wie die Brötchen von meiner Oma geschmeckt haben. Beim nächsten Mal backe ich sie aber noch kräftiger ausbacken, dann fenstern sie bestimmt noch mehr.
Am Rezept habe ich natürlich wieder herum gebastelt: Für den Vorteig habe nur ein 1/4 der Hefemenge genommen und den Vorteig nicht kalt gestellt.

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Danke Steffi, dass du das Rezept eingestellt hast. Du bist ein Schatz. :del
Viele Grüße

Barbara
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Memima » Di 31. Jan 2017, 21:27

Ich hab sie auch schon getestet (Originalrezept von Steffi) :katinka - Haben uns Allen sehr lecker geschmeckt. Die stehen grade ganz oben auf meiner Favoritenliste :hu

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Liebe Grüße, Melli :tc
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon pelzi » Di 31. Jan 2017, 23:40

Das freut mich gerade sehr, dass ihr zwei die Brötchen schon nachgebacken und für gut befunden habt. :kl :kl Mit weniger Hefe werde ich sie auch mal ausprobieren. Sie werden auch von mir bald wieder gebacken.
LG von Steffi

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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Amethyst » Mi 22. Feb 2017, 13:56

Auch nachgebacken,danke für das Rezept!

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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Fagopyrum » Mi 22. Feb 2017, 14:02

...wow, genau so sahen sie aus.
und wenn man vor 7uhr kam,
klingelte man hinten an der backstube und
bekam sie ganz heiß in den dederon beutel.

sind schon auf der liste!
danke fürs rezept.
grüsse suse
Brotbacken macht glücklich, zumindest bis zum Anschnitt :hu
Wer sagt, das man Glück nicht essen kann, hat noch kein gutes Brot genossen.
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Fussel » Mi 22. Feb 2017, 19:17

Ich glaub, die muß ich auch mal probieren.
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Brotstern » Mi 22. Feb 2017, 20:57

Fussel, die werden dir gefallen, garantiert!

Fagopyrum hat geschrieben:...klingelte man hinten an der backstube und
bekam sie ganz heiß in den dederon beutel.


Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat ein Bäcker aus unserem 7000-Seelen-Städtchen die Brötchen mit Handwagen in der Siedlung ausgefahren, wir hatten 4 Bäcker im Ort, aber dieser hat seine Chance schnell erkannt.
Leider hat meine Mutter höchst selten (eher fast nie) Doppelbrötchen (so hießen die bei uns) gekauft, war zu teuer - pro Stück für 10 Pfennig.
Und Dederon-Beutel gab es da noch nicht. Für die, die ratlos gucken: DeDeRon war die Antwort auf das westliche Nylon, die Buchstaben DDR mussten stolz in dem "Markennamen" untergebracht werden...nach dem Motto "Chemie bringt Brot, Wohlstand, Schönheit" :XD

Suse, dann bist du wohl auch ein Kind des Ostens? :st
Aus welcher Ecke, wenn ich fragen darf?!
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Re: Doppelbrötchen, wie zu DDR-Zeiten

Beitragvon Fagopyrum » Mi 22. Feb 2017, 21:07

hallo linda,
magst du...rätsel?
mein heimatort war bekannt durch die herrnhuter brüdergemeine, aromatique, optima schreibmaschinen, waid anbau und drei burgen in blicklage

grüsse suse
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