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Butterbrötchen von J. Hamelmann

Hier bitte nur die Rezepte, die mit Hefe gebacken werden, einstellen

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Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon BeatePr » Mi 12. Jan 2011, 17:38

Das Rezept stammt aus dem Buch Bread von J. Hamelmann
Originalname: Soft butter rolls

Zutaten:
480 gr. Weizenmehl 550
230 gr. Wasser
1 Ei, verschlagen
45 gr. weiche Butter
2 EL Zucker
45 gr. Milchpulver (ich nahm Magermilchpulver)
2 TL Salz
25 gr. frische Hefe

Alle Zutaten 12 min. in der KM auf niedr. Stufe verkneten.
Den Teig 1 Std. bei Zimmertemp. gehen lassen.

Anschließend entweder 10 Stck. schleifen oder leicht auswellen und mit dem Teigschaber in Stücke schneiden.
Abgedeckt 45 min. gehen lassen.

Vor dem Backen mit zerfl. Butter bestreichen und bei
200 Grad 18 min. backen.
Brötchen gleich nach dem Backen nochmals mit der zerfl. Butter bestreichen und abkühlen lassen.
Bild

Anmerkung im Rezept: man könnte daraus auch ein Zimt-Rosinen-Brot herstellen, in dem man den Teig ausrollt, mit flüssiger Butter bestreicht, mit Zimt-Zucker bestreut und vorher eingeweichte Rosinen (30 min. vorher mit warmen Wasser eingeweicht) aufstreut, aufrollen und in eine gebutterte Kastenform legen. Wie lange die Garzeit beträgt steht nicht im Buch, ich denke aber auch 45 min. Vor dem Backen ebenfalls mit Butter bestreichen und bei 200 Grad 30-35 min. backen.
LG von Beate
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Lenta » Mi 12. Jan 2011, 18:37

Das hört sich an, als ob es was für meine Kinder wäre, Beate ;)

Was ist denn dieses Milchpulver und was bewirkt es? Kann man es durch normale Milch ersetzen und die Wassermenge reduzieren?
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon BeatePr » Mi 12. Jan 2011, 19:45

Das Milchpulver benutze ich eigentlich immer für die Joghurtzubereitung (um mehr Stabilität zu erreichen).
Mit Milchpulver könnte man seine Milch selbst herstellen.
Ich bin mir sicher, dass man das Pulver und die Wassermenge in Milch umwandeln kann.
Dafür musst Du dann natürlich weniger Flüssigkeit nehmen, da ja das Ei und die Butter auch beinhaltet sind.
230 gr. Wasser ist im Rezept angegeben, so könntest Du es vielleicht mit 180 gr. testen. Die Teigbeschaffenheit entspricht dem der Milchbrötchen, also etwas weicher als bei Brötchenteig.

Vielleicht könnte Dir für die Berechnung der Milchmenge ein anderer User helfen.
LG von Beate
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Lenta » Mi 12. Jan 2011, 21:54

Danke Beate, ich werde mich dann mit der Flüssigkeitsmenge einfach rantasten. ;)
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Nina » Mi 12. Jan 2011, 22:38

Die sehen sehr lecker aus, Beate!

Ich hab grad mal nen bisschen gegooglet: Milchpulver wird im Verhältnis 1:2 mit Wasser vermischt, um Milch zu erhalten. D.h. 45 g Milchpulver zu 90 g Wasser = 135 g Milch. Wenn man das jetzt noch vom Wassergehalt abzieht, bleiben noch 95 g Wasser über.
Wenn ich das Milchpulver in der Milch als Feststoff ansehe, blieben noch 140 g Wasser über...

Rantasten ist wahrscheinlich wirklich das Beste :D .
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Ula » Mi 12. Jan 2011, 22:39

Ich habe etliche Rezepte, in denen Milchpulver vorkommt. Nun habe ich mir endlich mal Milchpulver besorgt und nutze es auch. Ich weiss allerdings nicht, wofür das gut sein soll. :oops:
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon BeatePr » Do 13. Jan 2011, 15:08

Ja, Ula, das stimmt. Ich selbst bin auch immer wieder am Überlegen, wieso das Pulver genommen wird und nicht einfach Milch.
Keine Ahnung....
Vielleicht hat es mit der Stabilität zu tun?
Ich habe das Milchpulver eben genommen, da es im Rezept so angegeben war und ich es genauso backen wollte.
LG von Beate
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Trifolata » Fr 14. Jan 2011, 22:40

Hallo,
die Verwendung von Milchpulver dort wo man frische Milch verwenden könnte, ist in meinen Augen Unsinn! Milchpulver wird z.B. aus Überproduktionen hergestellt, um diese haltbar zu machen. Es macht einen gewissen Sinn, wenn Transportkosten eingeschränkt werden sollen, so wie auch bei der Herstellung von Orangenkonzentraten, die anschließend wieder verdünnt werden und uns echten Orangensaft vorgaukeln sollen. Durch die notwendige Erhitzung zum Entfernen des Wassers, sind Eiweißbestandteile der Milch denaturiert, vergleichbar mit H-Milch. Daher kommt eine gewisse Geschmacksveränderung. Vitamine sind auch nicht mehr vorhanden! Letzlich sehe ich wirklich keinen Sinn darin, vor allem wenn man sich mühsam erst das Pulver besorgen muß.
Nichts für ungut
LG
Hilde
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon BeatePr » Sa 15. Jan 2011, 08:34

Danke Hilde, für Deine Anmerkung.
Es ist immer gut, wenn man über einige Dinge mehr erfährt.
LG von Beate
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Ula » Sa 15. Jan 2011, 09:19

Hilde, danke für die Info. Ich hatte mir mühsam Milchpulver besorgt. Jetzt muss ich die aber noch aufbrauchen, wäre zu teuer für den Mülleimer. :n
Ula
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Lenta » Sa 15. Jan 2011, 10:45

Ah, gut Hilde, vermutete schon sowas. Also muss man einfach ein Milch-Wasser-Gemisch verwenden, oder?
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Lenta » Fr 4. Nov 2011, 09:58

So, nun endlich wurden sie nachgebacken:
Bild
Leicht suesslich mit feinem Buttergeschmack, die Kinder lieben sie!!
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Butterbrötchen von J. Hamelmann

Beitragvon Brotstern » Do 6. Feb 2014, 21:05

...war falsch hier! sorry!
Grüße von mir! Bild
Linda
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