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Welche Brotmesser empfehlt ihr

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Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon hobbybäckerin » Di 29. Dez 2020, 15:24

Hallo,
da unsere elektrische Brotschneidemaschine kaputt gegangen ist und wir mal versuchen möchten ohne auszukommen, suche ich nach einem wirklich gutem Brotmesser für den täglichen Gebrauch.
Ich habe zwar gelesen, dass die Klingenstruktur wichtig ist, aber ich bin mir beim Material und Hersteller unsicher :?

_xmas zur Info: kommerziellen Link bis auf weiteres gelöscht.

Nutzt ihr fürs Brotschneiden herkömmliche Edelstahlmesser, Keramikklingen oder welche mit Spezialstahl? Lohnt sich die Investition in ein teures Markenprodukt?
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Mimi » Di 29. Dez 2020, 16:10

Hallo Marianne,

Erstmal herzlich Willkommen auch von mir.

Es gibt zu Deiner Frage schon sehr viele Beiträge. z. B. hier

Das wird Dir sicher weiter helfen.
Liebe Grüße Mimi

Tu Deinem Körper etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen. (Teresa von Avila)
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon _xmas » Di 29. Dez 2020, 18:31

Mimi, das ist aber ein Fred mit Bart. :hk

Aaaalso, mein aktuelles BM ist dieses, dann habe ich noch eins von WMF, 2 von Zwilling und ein Noname Messer.
Welches gefällt mir am besten auch von der Schneidequalität? Na, das neueste. :mrgreen:

Die anderen BM müssen nachgeschliffen werden, hier oder woanders.
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Satyrion » Mi 30. Dez 2020, 16:18

Ich habe mir das hier gegönnt, aber nur weil ich aus dieser Messerserie schon mehrere hatte. Sonst wäre ich zu „geizig“ gewesen. Benutze es seit 6 Jahren und es musste noch nicht nachgeschliffen werden. Schneidet extrem gut und ist scharf wie eine Rasierklinge.
https://www.scharfesjapan.de/kai-shun-b ... z4QAvD_BwE
Satyrion
 


Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Mikado » Mi 30. Dez 2020, 17:18

Satyrion hat geschrieben:...und es musste noch nicht nachgeschliffen werden.

Da drängt sich mir allerdings die Frage auf, was ist dann wenn es doch mal (irgendwann) nachgeschliffen werden muss, wer kann und darf solch ein Supermesser nachschleifen? Der verlinkte Lieferant?
Beste Grüße
Mika

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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Satyrion » Do 31. Dez 2020, 12:05

Alle anderen Messer schleife ich selber. Bei dem Brotmesser habe ich mir bis dato keine Gedanken gemacht, aber der Hersteller selbst bietet einen Schleifservice an.
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon lucopa » Do 31. Dez 2020, 15:22

wir haben das Güde Brotmesser B430/21, es ist das Lieblingsmesser meiner Frau, mit einer Klingellänge von 21 cm und das Güde W 431/32 was mein Lieblingsmesser ist. Nach jahrelangem Gebrauch immer noch 100%ige Performance. Ich vermute, dass sie noch nach 20 Jahren gleich scharf sind.
Bild
2 Windmühlen-Brotmesser haben zuvor nach einmaligem Gebrauch den Geist aufgegeben (der Härtetest für Brotmesser sind für mich Krustenbrote; z.B. die Westfalen-Kruste).
Als Japanfan finde ich natürlich das Kaimesser wunderschön.
Manfred
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Lulovestobake » Do 7. Jan 2021, 16:58

Ein gutes Brotmesser erkennst du vor allem an der rostfreien Klinge aus Edelstahl. Diese ist robust und gleichzeitig schnitthaltig. Das bedeutet, die Schneide ist sehr scharf und wird nicht so schnell stumpf.
Aber es gibt auch Brotmesser die aus mehrlagigen Stahlsorten sind. Diese sind besonders widerstandsfähig und sehr scharf, aber nicht rostfrei. :top
Essen macht Spass, viel essen viel Spass :D
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Satyrion » Do 7. Jan 2021, 18:24

@ Lulovestobake
Da muss ich Dich leider korrigieren. Bei den Messern aus Damaszener-Stahl gibt es sowohl rostfreie als auch nicht rostfreie Versionen. Je nach dem welche Metalle verarbeitet werden, bzw. welche Veredelungen vorgenommen werden, entstehen auch rostfreie Messer. In der Regel sind die rostfreien Varianten härter und standhafter als die nicht rostfreien. Aber leider auch empfindlicher gegen Bruch bei starker Verwindung oder beim runterfallen auf einen harten Boden. Nicht rostfreie Klingen lassen sich in der Regel noch eine Stufe schärfer schleifen, laufen aber an oder rosten gar wenn sie mit Säure in Verbindung kommen.
Satyrion
 


Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon bananabread » Mo 11. Jan 2021, 01:21

Hey :) Also ich habe ein Brotmesser von Zwilling und bin total zufrieden damit! Hier ist ein Artikel über Brotmesser von der Marke Zwilling:Kommerziellen Link entfernt!Also falls du Lust hast, kannst da ja mal reinschauen. Je nachdem was dir für Eigenschaften an dem Messer wichtig sind, kannst du dir dann das für dich passende Modell raussuchen.

_xmas zur Info: Benutzer gelöscht wg wiederholter kommerzieller Werbung.
Zuletzt geändert von _xmas am Mo 11. Jan 2021, 11:41, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: kommerziellen Link entfernt
bananabread
 


Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Jodu » Di 12. Jan 2021, 21:41

Meine derzeitigen Werkzeuge:

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Mein Messer für den Urlaub:

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Mein Black Friday spontaner Kauf in China ( sehr sauber scharf und schön für 35€ / aber wird wohl ein Geschenk ):

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Ein Dick 1905 hatte ich zur Probe. Habe lange damit geliebäugelt und es dann getestet. Der Griff hat mir auch Life nicht gefallen und es hatte ebenso eine "Macke" auf einem Zahn. Wollte bei 90€ nicht selbst Hand anlegen. Daher ist es wieder zurück gegangen. War auch sehr groß in meinem Brotkasten. Das Güdeschwert braucht man eigentlich zu selten ... aber wer weiß.

Jetzt warte ich auf Felix aus Solingen.

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Ein Messer das Freude bringt gehört zum selbst gebackenen Brot dazu.
Viele Grüße
Jodu
"Altes Brot ist nicht hart, kein selbst gebackenes Brot zu haben, dass ist hart."
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Koebes » Do 24. Jun 2021, 10:36

Mit dem Thema Brotmesser habe ich mich auch lange beschäftigt. Mir war klar, dass ein Messer unter 20 Euro nicht viel taugen kann, ich wollte aber auch nicht in die absolute Oberklasse vordringen. Also hatte ich die goldene Mitte gewählt und mir das Victorinox Konditormesser mit einer Klingenlänge von 26 cm bestellt. Der erste Eindruck (im Vergleich zu meinem Billigmesser): Wow, was für ein Unterschied.

Bereits nach wenigen Tagen fielen mir dann doch ein paar negative Dinge auf. Die Klinge ist sehr dünn und somit flexibel, was ein gerades und sauberes Schneiden von großen Broten fast unmöglich machte. Viel schlimmer aber war, dass bereits nach weniger als einem Monat ein deutlicher Grat an der Klinge erkennbar war. Das spricht nicht gerade für einen hochwertigen Stahl.

Dann fiel mir der Spruch meiner Mutter wieder ein: "wer billig kauft, der kauft zweimal".

Ich habe mir dann diverse Tests im Internet angesehen und mich auch grundsätzlich über Messerstähle schlau gemacht. Danach habe ich mich dann mit anderen Augen nach einem neuen Messer umgeschaut. Das Güde Messer war mir zu teuer, also habe ich nach Alternativen gesucht. Allerdings kam ich letztendlich immer wieder zurück zu Güde. Nach langem Ringen mit mir selbst habe ich mich dann doch dazu überredet, das Güde Brotmesser aus der Serie Alpha mit einem Griff aus Fasseichenholz und einer Klingenlänge von 32 cm zu kaufen.

Der Preis tat zunächst weh aber ich möchte es nicht mehr missen. Man sollte jedoch bedenken, dass dieses Messer nichts für zarte Hände ist, es gleicht eher einer Machete als einem Brotmesser.
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon Andreas! » Do 24. Jun 2021, 11:35

Hallo,

ich habe seit langem ein Güde in 32cm, ein Brotschwert, aber toll! Den Preis hat man nach 1,5Jahren vergessen... :shock: Aktuell habe ich mir von Güde ein Chai Dao Gemüsemesser gegönnt - da rächt sich, dass im Gegensatz zum Brotmesser (oder neuerdings?!) kein Güde-Pflaster beigelegt war! :s Die Firma ist teuer, aber man hat das Gefühl jeweils das letzte Messer der bestellten Sorte geordert zu haben...

Gruß, Andreas
Zu alt, um jung zu sterben - aber zu jung für's alte Eisen.
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Re: Welche Brotmesser empfehlt ihr

Beitragvon matthes » Do 24. Jun 2021, 12:00

Das lange Güde Brotmesser habe ich auch, Hammer Qualität aber auch sau-scharf. Man muss echt aufpassen. Glaub damit ist schnell mal ein Finger ab, nicht nur die Kuppe :)
Wenn die Scheiben zum Schluss immer kleiner werden, nehme ich ein normales Brotmesser, da ich mich mit dem Güde schon mal böse verletzt habe.
Fazit: tolle Qualität, schön lang (und schwer), Preis ist hoch, aber aus meiner Sicht angemessen.
Das bin ich (Matthias)
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