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Elsässer Getreidemühle

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Elsässer Getreidemühle

Beitragvon corel » Do 16. Jan 2014, 21:20

Hallo zusammen,
ich bin eher zufällig auf dieser Seite gelandet und habe mich spontan angemeldet, da ich denke das hier die richtigen Leute sitzen, die mir helfen können ein paar Antworten zur Elsässer Getreidemühle zu finden. Im eBay und eBay Kleinanzeigen werden mittlerweile doch ein paar Elsässer Angeboten, aber man weiß nie wie Alt die Geräte sind. Sie haben verschiedene Farben das bestimmt etwas über das Alter aussagt aber was? Wer kennt sich da aus? Und ist es überhaupt ratsam eine gebrauchte aus unbekannter Hand zu kaufen?
Ich freue mich über Euere Erfahrungen und Antworten.
Liebe Grüße Bianca
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon hobbyko » Fr 17. Jan 2014, 00:00

Hallo Corel,

ich kann Dir nur soweit helfen als das Du oben rechts in das Suchfeld "Elsässer Getreidemühle" eingibst und dann findest Du hier jede Menge Information, ich besitze keine Mühle, ..........noch nicht.
LG Klaus
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Fr 17. Jan 2014, 09:16

Die Farben und die Bauart verraten eine Zeitspanne. Die Neueren sind vom Korpus her weiss, die aus den 90er (wie meine) sind beige und die alten sind orange und sind äußerlich baulich etwas anders. Ersatzteile gibt es auch für die uralten.

Ob es sich lohnt oder nicht dort zu ersteigern kommt drauf an wie die Mahlsteine aussehen, sind diese stark abgenutzt oder haben einen Steinausbruch sind ca. 460 Euro für neue fällig. Gebrauchte Mühlen über Ebay ist immer ein Risiko und es kommt drauf an ob der Verkäufer die evtl. Schäden bzw. Macken nennt.
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Maximiliane » Fr 17. Jan 2014, 11:36

Backwolf hat geschrieben: Gebrauchte Mühlen über Ebay ist immer ein Risiko und es kommt drauf an ob der Verkäufer die evtl. Schäden bzw. Macken nennt.

Hi,

letztens waren immer wieder generalüberholte Mühlen im Angebot.
Ich bin da auch immer sehr unschlüssig ob ich die kaufen kann.
Da waren die Steine, Schalterneu eingesetzt.
Kann mans wagen?
Herzliche Grüße
Maxi
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon corel » Fr 17. Jan 2014, 13:36

Ja die generalüberholten habe ich auch gesehen aber die wollen dann 500€ dafür und die Mahlsteine kosten ja alleine schon 469€ + andere Ersatzteile da bleit doch für den Verkäufer nichts mehr hängen! Also denke ich, wo ist der Hacken?
Liebe Grüße Bianca
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Fr 17. Jan 2014, 14:15

Generalüberholte Mühlen zum fairen Preis wäre in meinen Augen ok, der Motor allerdings hat schon einiges auf dem Buckel - wäre wie ein Auto mit neuer Karosserie und einen Motor mit gelaufenen 165000 km. Ob man für solch ein Auto bald den Neupreis bezahlt muss Jeder selbst wissen.
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Maximiliane » Fr 17. Jan 2014, 23:21

Backwolf hat geschrieben:Generalüberholte Mühlen zum fairen Preis wäre in meinen Augen ok, der Motor allerdings hat schon einiges auf dem Buckel - wäre wie ein Auto mit neuer Karosserie und einen Motor mit gelaufenen 165000 km. Ob man für solch ein Auto bald den Neupreis bezahlt muss Jeder selbst wissen.

Das genau ist es was mich bisher davon abhält. Und alles ohne Garantie.
Ich seh schon, ich muss noch ein bisschen sparen......

Aber an sich hältst du die Mühle auch für gut?
Weißt du wie fein die F 100 mahlt?
Herzliche Grüße
Maxi
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Sa 18. Jan 2014, 10:22

Habe sie jetzt 20 Jahre und kann mich nicht beschweren, meine Mahlsteine sind auch schon ziemlich abgenutzt und neue Mahlsteine sind irgendwann fällig, alternativ eine neue Mühle - der Motor hat eben schon eine Menge Laufleistung hinter sich.

Wie bei allen Mühlen bestimmt die Feuchtigkeit des Korn die Feinheit des Mehles. Die Korngröße und Schalendicke haben Einfluss auf die Kleiemenge. Da ich das Getreide direkt beim Erzeuger kaufe trockne und sichte ich es. Die Feinheit des Mehles aus dem aktuellen Weizen beträgt : 91% gesiebtes Feinmehl (Sieb mit 0,5 mm Maschenweite), 75 % gesiebtes Feinstmehl (Sieb mit 0,315 mm Maschenweite). Roggen habe ich noch nicht feinstgesiebt. Die Werte sind effektive, wobei ein Teil Feinstmehl im Staubbeutel und Mehlauswerfer noch vorhanden ist welches nicht in die Berechnung kam.

Hier mal 2 Bilder von Backergebnissen mit dem Feinstmehl:

Bild Tortenboden aus Wiener Masse

Bild Toastbrot mit 50% Vollkorn

Bild Vollkornbrot (Weizenmisch) mit normal gesiebten Mehl, ungesiebten Mehl und Roggenschrot
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon _xmas » Sa 18. Jan 2014, 12:23

Schönes Beispiel, klasse Backergebnisse :top
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon corel » Sa 18. Jan 2014, 12:35

Deine Backergebnisse Backwolf sehen ja toll aus. Du machst das auch schon etwas länger. :top

Ich gehen immer mal wieder zu Koch und Backabende, die bei uns übers Bildungswerk angeboten werden und Frau Buhl, die das Leitet hat letztes mal sehr helles feingemahlenes Vollkornmehl mitgebracht das wir erst, nachdem sie es nass gemacht hat, gesehen haben wie braun es wird und wirklich Vollkornmehl ist. Danach fing die sehr interessante Diskussion über Getreidemühlen an und das eben die Elsässer die einzige ist mit ein Luftkühlung, was wiederrum wichtig für das Backergebnis ist.
Ich werde es auch wie Maximiliane halten und
noch etwas sparen eine Neue kaufen und dann haben wir auch Garantie.
Liebe Grüße Bianca
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Sa 18. Jan 2014, 14:41

Die Elsässer hat 2 Ventilatoren, was zur Folge hat das ein leichter Überdruck entsteht. Erkennt man gut im Bild durch den geblähten Luftfilter und 8l - Gefrierbeutel. Meine Mühle steht im Kleiderschrank, wo sie auch betrieben wird - mit der Elsässer kann man manches machen was man mit anderen nicht kann 8-)



Bild
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Brotliese » Do 8. Mai 2014, 13:43

HALLO! Apropos Getreidemühlen, kann mir jemand einen Rat geben?
Ich habe die Erica von Häussler und bin sehr unzufrieden. Ab und an bleibt sie einfach stehen, die Stromzuvor schaltet sich aus und nichts läuft mehr.
Die vom Werk kommen bestimmt und meinen ich hätte sie unsachgemäß gebraucht.
Aus unerfindlichen Gründen nach einigem Schütteln geht sie dann nach Stunden wieder an.
Jetzt reicht es.
Ich überlege nun auch, die Elsäßer F100 zu kaufen, kann mir jemand einen Rat geben?
Mache ich nichts falsch mit der Getreidemühle?
Da sie ja ursprünglich aus den 1970-er Jahren stammt - bin ich gespannt ob die neuen Modelle auch noch zu gut sind. Meine Freundin hat sie Anfang der 80er Jahre gekauft - und die Mühle läuft immer noch gut!
Viele Grüße, die Brotliese.
Brotliese
-Man sollte das Brot achten, das man isst.-
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Do 8. Mai 2014, 13:56

Häussler vertreibt die Osttiroler Mühlen, nicht verwechseln mit der Waldner Osttirol. Evtl. im Netz auf die HP der Osttiroler gehen und von dort Kontakt aufnehmen - vorher bei den Mühlenarten das entsprechende Modell der Mühle suchen.

Eigentlich lief meine Elsässer zuverlässig und stammt aus Anfang der 90er. Neue Steine waren mit zu teuer und habe das Geld lieber in meine neue Mühle investiert.
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon moni-ffm » Do 8. Mai 2014, 15:16

Sorry - das ist nicht korrekt, die von Häussler unter einem eigenen Namen vertriebenen Mühlen werden von Waldner gefertigt.

So ist z. B. die Häussler Paula baugleich mit der Waldner Combistar, die Häussler Tina mit der Waldner Single, die Häussler Rosi mit der Waldner Lady und die Häussler Erica mit der Waldner Family.

LG
Monika
Liebe Grüße aus dem Breisgau
Monika
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Do 8. Mai 2014, 17:28

Danke Monika, meine Information war Osttiroler. Bin davon ausgegangen das es hierbei nicht um die Waldner.
Backwolf
 


Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Brotliese » Fr 9. Mai 2014, 10:54

Backwolf hat geschrieben:
Eigentlich lief meine Elsässer zuverlässig und stammt aus Anfang der 90er. Neue Steine waren mit zu teuer und habe das Geld lieber in meine neue Mühle investiert.



Hallo Backwolf,
und welche Getreidemühle hast du dir dann gekauft?
Ich überlege, mir die Hawos Oktagon 1 zu kaufen, was hälst du von der Mühle?
(Falls die alte nicht mehr zum Laufen gebracht werden kann, dann lasse ich sie reparieren und werde mir noch eine 2. kaufen, für alle Fälle, oder die alte verkaufen, mal sehen.


Viele Grüße,
die Backliese
Brotliese
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Fr 9. Mai 2014, 11:27

Hallo Brotliese,

wie im Avatar zu sehen eine Salzburger MT18 . Zu der Oktagon 1 können hier bestimmt Einige was sagen, da in Hawo's Mühlen oft nur der Korpus geändert ist.
Backwolf
 


Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Brotliese » Fr 9. Mai 2014, 16:18

.adA .adA Hallo Wolfgang,
mich würde auch noch die Salzburger Getreidemühle MT 5 interessieren.
Wir sind ein 2-Personen-Haushalt, aber ich backe auch oft noch für andere.

Deine Mühle im Avatar sieht ja toll aus!
Bis du mit deiner Salzburger Getreidemühle zufrieden?
Ach ja, kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Korund (Keramik) Mahlstein und Granitmahlstein erklären, bzw. was besser ist?

Und was auch interessant wäre: Fachleute zur Hilfe:
ich wüße zu gerne, welche Getreidemühle richt :amb ig feines Mehl für Kuchen mahlt.
Könnt ihr mir einen Tipp geben?

Grüße aus dem Norden,
Silke
Brotliese
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Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon Backwolf » Fr 9. Mai 2014, 17:42

Hallo Brotliese,

ich bin mit der Mühle mehr als zufrieden. Habe sie wegen der großen Menge Getreide gekauft die ich am Stück mahle und verbacke, ansonsten hätte ich mir die MT12 gekauft. Die Steine aus Keramik/Korund kenne ich nicht. Die Steine aus Granit sind relativ glatt , wobei die Steine bei der Elsässer aus Korund/Basalt ziemlich rauh sind und das Korn mehr feinst zerschreddert als zerreiben. Was nun besser ist streiten sich die Geister bzw. Hersteller, wobei Granit eben schon seit Jahrhunderten verwendet wird - ich persönlich würde mich wieder für Granit entscheiden und bei den gegebenen Garantien auf den Naturstein spricht für sich.

Wiener Tortenböden und Spritzgebäck habe ich schon mit dem gesiebten Mehl gemacht, allerdings braucht selbst feinstes, gesiebtes Vollkornmehl Feuchtigkeit zum Quellen und die Backwaren werden etwas trockener als mit dem 550er.

Solltest Du auch feinstes Mehl benötigen, so achte auf ausreichende Mahlleistung. Je feiner das Mehl gemahlen wird um so mehr sinkt die Mahlleistung und Betriebsdauer der Mühle etc.
Backwolf
 


Re: Elsässer Getreidemühle

Beitragvon littlefrog » Mo 1. Jun 2015, 02:21

moni-ffm hat geschrieben: die Häussler Tina mit der Waldner Single,


Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Tina von Häussler? Ich backe nicht viel mit Vollkorn, aber meine Getreidemühle von Kenwood macht mich nicht mehr glücklich, so richtig fein mahlt die einfach nichtz, deshalb denke ich über die Anschaffung einer extra Mühle nach.
Liebe Grüße, Susanne (das Fröschlein, quaak) :BBF

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