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Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Hier bitte nur Brotrezepte einstellen, die ausschließlich mit Hefe oder Hefewasser gebacken werden.

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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » Sa 20. Jul 2013, 14:09

@ Stefan: also letztes Jahr hat es bei mir mit den geölten super geklappt. Dieses Jahr waren alle Versuche mit ungeölten wie auch geölten Rosinen für den Müll. Der aktuelle Versuch waren unbehandelte Feigen.
Bild

Herzlichst
Nadja
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Sa 19. Okt 2013, 19:30

Ich weiß nicht genau, der wievielte Versuch das jetzt ist, aber ich habe mir jetzt ein Schraubdeckelglas beschafft, das ich nicht mehr öffnen muss, so dass auch keine Schimmelsporen mehr eindringen können. der Innendeckel hebt sich an, sobald ein Überdruck entsteht. prompt auch nach drei Tagen noch kein Schimmel zu sehen.

Bild

Allerdings scheint mir die Aktivität im Glas auch eher mau :( Da war bereits am ersten Tag mehr los.

Ich warte erst einmal ab.

Beste Grüße
Stefan
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » Sa 19. Okt 2013, 20:14

Stefan, der jungfräuliche Ansatz braucht dringend neues Futter, sonst verhungert er, da er noch nicht stabil ist. Also: 1 EL Korinthen, 1TL Zucker, etwas stilles Wasser, dann warm parken. Das solltest Du noch einmal, zweimal wiederholen - nach 2-3 Tagen. Und 1-2 x am Tag mit sauberem Löffel gut umrühren. Nach ein paar Tagen kannst Du ihn gefiltert oder mit Korinthen in den Kühlschrank stellen. Unabdingbar ist eine deutlich sichtbare Aktivität (alle Korinthen an der Oberfläche und viele Bläschen, später dürfen sich die Früchtchen wieder setzen) ;)
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Sa 19. Okt 2013, 23:38

Wow, hoffentlich ist das gutgegangen - habe gerade gefüttert. Habe noch darauf gewartet, dass sich etwas tut, denn alle Korinthen waren noch nie oben.

Danke und Gruß
Stefan
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » So 20. Okt 2013, 00:45

Na, warte mal ab... ;)
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon tessy » Sa 7. Dez 2013, 14:41

Hallo.

Habt ihr Erfahrungen mit Wildhefe und Vollkornmehle? Ich lese immer wieder den Hinweis auf 550er Mehl oder andere Mehl-MISCHUNGEN. Hab` das letzte Wort extra mal hervorgehoben, weil ich unter Mischungen Typenmehle verstehe und keine 100 prozentige Vollkornmehle.

Ich habe kürzlich ein Weizenbrot mit Wildhefe nachgebacken. Der Geschmack war, nennen wir ihn mal annehmbar. Das Brot ließ sich nur halbwegs essen, weil ich die Scheiben getostet habe.

Ich kann`s ja mal mit 550er Mehl versuchen, hätte aber gerne vorher ein paar Meinungen von euch.

LG tessy
Gruß, Jürgen
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Typ 1150 » Sa 7. Dez 2013, 14:47

Hilft Dir zwar nicht und könnte ich mir auch eigentlich sparen, aber meine Meinung zu solchen leicht "esoterischen" Ideen, man muss nicht alles haben. Für mich uninteressant da zu aufwendig und außerdem hab ich so meine Skrupel was zu essen wo ich absolut nicht abschätzen kann was da drin so kreucht und fleucht. Hefen sind Schimmelpilze die haben auch nahe Verwandte die alles andere als gesund sind, und ohne Labor weiß man eben nicht was da außer den gewünschten Pilzen noch so alles sich drin entwickelt.

Und der ganze Terz wofür, für ne Hefe die schlechter arbeitet als die gekaufte und vieleicht minimal anders schmeckt. Nur weils natürlich gewonnen ist ist es auch nicht automatisch gesünder, ein Fliegenpilz ist auch bio und trotzdem sehr ungesund.

Aber das ist mein Standpunkt zu manchen alternativen Dingen soll Dir nicht den Spass verderben es weiter zu versuchen. :)
Tschüß
Chris


Hauptsach gut gess
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Sa 7. Dez 2013, 17:24

Was, bitteschön, soll Typmehl zu einer Mischung machen ? Meinst Du, weil die Bestandteile der einzelnen Typen unterschiedlich sind ? (Bei höheren Typen werden Getreidebestandteile mitgemahlen, die sich bei niedrigeren Typen nicht finden, da sie vorher abgeschält werden.) Das hat aber doch mit Mischung nichts zu tun und ist erst recht kein Grund, es herauszuschreien.

Unter einer Mehlmischung verstehe ich den Mix verschiedenster Mehlsorten (Weizen plus Roggen...), die Steigerung ist dann eine Backmischung verschiedenster Zutaten - nur noch Wasser/Milch drauf und gut ist - das vermeide ich, wenn ich selbst backe. Der Begriff Mehlmischung ist deshalb für mich negativ belegt, Typmehle sind das aber keineswegs.

Gruß
Stefan
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon tessy » Sa 7. Dez 2013, 22:18

Was, bitteschön, soll Typmehl zu einer Mischung machen ?


Das nenne ich mal einen stürmischen Anfang für ein neues Forenmitglied. Da kann ich mich ja in Zukunft noch auf einiges gefasst machen. :lala

el_marraksch hat in diesem Thread auf Seite 1 den Begriff "andere Mischungen" ins Spiel gebracht. Keine Ahnung, was sie damit meinte, hab` das nur aufgegriffen und in mein Posting einfließen lassen.

Okay, versuchen wir ein neues Thema. Zur Zeit gebe ich einen Teelöffel Bio Honig ins WH Glas, lese aber des öfteren, dass man auch Rohrzucker nehmen kann. Rein auf den Kilopreis bezogen ist Rohrzucker günstiger als Honig. Hier meine Fragen:

Muss es Bio Zucker sein, oder geht auch normaler?
Es gibt Vollrohrzucker und Rohrohrzucker, welcher soll es sein?
Spielt die Farbe eine Rolle, weiß oder braun?
Muss es unraffinierter Zucker sein?
Wie viel Gramm Zucker benötigt man für 500 ml Hefewasser?

LG Tessy
Gruß, Jürgen
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » Sa 7. Dez 2013, 22:32

Liebe Tessy, als neues Forenmitglied hättest Du Dich ja erst einmal vorstellen können, das gehört eigentlich zur Netiquette in diesem Forum.
Die Meinung anderer Forenmitglieder musst Du hier aushalten. Das geschriebene Wort liest sich manchmal rauer, als es gemeint ist.
Zunächst also herzlich Willkommen und viel Spaß mit den stürmischen aber oft sehr hilfreichen Antworten, Beiträgen, Postings... ;)
Wirst bald erkennen, hier wird gebellt, aber nicht gebissen :nts
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon hansigü » Sa 7. Dez 2013, 22:39

Hallo Tessy,
erstmal Hallo hier bei uns. Du kannst Dich hier sehr gut über die Herstellung von Wildhefe informieren.
Ich habe es auch eine zeitlang nach dieser Anleitung gemacht und habe auch Hefewasser im Kühli stehen, aber aus Zeitgründen backe ich in letzter Zeit eher selten damit.
Ich habe für den Ansatz einfach Honig genommen vom Imker!
Die Brote die ich mit Wildhefe gebacken habe, haben sehr gut geschmeckt!
Viel Erfolg wünsche ich Dir damit!
Gruß Hansi


In der Not isst der Bauer die Wurs(ch)t auch ohne Brot!
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon tessy » Sa 7. Dez 2013, 23:11

Hallo ihr Beiden.

Danke für die nette Begrüßung. Ach wisst ihr, ich bin schon über 10 Jahre im Forengeschäft, aber vorgestellt habe ich mich noch nie, wenn ich ehrlich bin. Einige begrüßen mich, so wie ihr jetzt, aber im großen und ganzen werden in den Foren, in denen ich tätig bin, die Neuen nicht begrüßt. Negativ empfinde ich das nicht, nur eben diese direkte und unhöfliche Art gleich zu Beginn halte ich für unnötig. Aber okay, wie du schon geschrieben hast _xmas, und da stimme ich dir vorbehaltlos zu, das geschriebene Wort kommt manchmal ganz anders rüber, als es der Schreibende gemeint hat.

Zurück zum Tagesgeschäft.

danke für den Link hansigü. Den kannte ich schon, habe mich in dem Blog durchgelesen, bevor ich meine Frage gestellt habe. Der Verfasser erwähnt jedoch auch nur den Bio Rohrzucker. Heute stand ich in vor dem Zuckerregal eines Supermarktes. Es gab dort Vollrohrzucker und Rohrohrzucker, weiß und braun, Bio und Fabrikzucker, raffineriert und unraffineriert. Ich war förmlich erschlagen von der Auswahl. Habe aber keinen gekauft, weil ich das erst hier abklären wollte.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand zu dem Thema. Bis zur Klärung werde ich noch den Bio Honig verwenden.

LG Tessy
Gruß, Jürgen
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » So 8. Dez 2013, 00:30

Ich seh morgen in meiner Schublade nach, welchen Zucker ich verwende - heute bin ich zu kaputt, sorry - warum eigentlich sollte Bio-Honig nicht auch gehen? Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Ich nehme stilles Wasser, Korinthen von Rapunzel und, jetzt hab ich's, von Davert den braunen Rohrzucker aus dem Bioladen. Ich habe damit bestes Hefewasser produziert.
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Andreas2233 » So 8. Dez 2013, 07:33

Stefan31470 hat geschrieben:Was, bitteschön, soll Typmehl zu einer Mischung machen ? Meinst Du, weil die Bestandteile der einzelnen Typen unterschiedlich sind ?

Unter einer Mehlmischung verstehe ich den Mix verschiedenster Mehlsorten (Weizen plus Roggen...),

Der Begriff Mehlmischung ist deshalb für mich negativ belegt, Typmehle sind das aber keineswegs.

Hallo Stefan,

bei der Huber - und Adler * Mühle kannst Du Mischmehl/Gemengmehl kaufen.
Beide bieten die Typen 700 und 1000 so wie eine Mischung für Spätzle an. Die Adler Mühle bietet auch noch weitere Sorten an.

Auf der Seite der Huber Mühle steht leider nur wenig Info dazu. Gerade mal das Verhältnis von Weizen und Roggen 75% und 25%.
Die Infos von der Adler Mühle sind da schon genauer. Dort kannst Du lesen aus welchen Typen gemischt wurde so wie in welchem Verhältnis.

Negativ finde ich nichts daran!
Bei Backmischungen teile ich Deinen Standpunkt heute. Als Anfänger mit Backautomat habe ich auch Backmischungen verarbeitet.

* Leider kann bei der Adler Mühle nicht direkt verlinkt werden.
Bitte in der Produktgruppe Mischmehle auswählen.
M f G
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon tessy » So 8. Dez 2013, 10:20

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heute bin ich zu kaputt, sorry


Kein Thema, hab` gestern sowieso erstmal wieder mit Honig aufgefrischt.

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warum eigentlich sollte Bio-Honig nicht auch gehen?


Ich möchte die Kosten nicht aus den Augen verlieren. Im Vergleich zur 9 Cent Industriehefe kommt die Naturhefe richtig dekadent rüber. ;) Ein Zurück zur Industrie gibt es für mich nicht mehr, aber ich behalte dennoch gerne die Kosten im Auge. Der Kilopreis für den Zucker ist günstiger.

Das ganze würde sich jedoch relativieren, wenn man mehr Zucker bräuchte, als Honig. Stimmt es, dass man auf 500 ml Hefewasser 1 EL Zucker hinzugibt, oder reicht womöglich 1 TL aus?
Gruß, Jürgen
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » So 8. Dez 2013, 11:10

Was nun wirklich stimmt, weiß ich nicht. Ich nehme 1 EL Zucker und füttere dafür nicht so oft. :xm
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon tessy » So 8. Dez 2013, 14:21

öhm, du hast vergessen zu schreiben, welchen Zucker du verwendest. ;) Guckst du morgen mal nach, wenn du wieder auf dem Damm bist. 8-)
Gruß, Jürgen
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Lenta » So 8. Dez 2013, 14:37

_xmas hat geschrieben:von Davert den braunen Rohrzucker aus dem Bioladen. Ich habe damit bestes Hefewasser produziert.


Was ist an der Beschreibung mangelhaft? :?
Liebe Grüße, Lenta
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » So 8. Dez 2013, 15:25

Jepp, und der heißt zwar brauner (Roh-)Rohrzucker, ist aber "wollweiß" :lol:

Axo, kostet um 4 EUR pro 1000 g.
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon tessy » So 8. Dez 2013, 15:49

na prima, jetzt habe ich alle Informationen zusammen. 8-) Danke. :tc
Gruß, Jürgen
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