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Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Hier bitte nur Brotrezepte einstellen, die ausschließlich mit Hefe oder Hefewasser gebacken werden.

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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » So 23. Jun 2013, 20:27

Mir hat jemand gesagt, dass das Backen mit Sauerteig und flüssiger Wildhefe "Faszination pur" ist.

Eine treffende Ausdrucksweise - genau so ist es.

Goldy??? Von Honig war bei mir nicht die Rede. Biokorinthen und Bio-Rohrzucker vermischt mit chlorfreiem Wasser. Absolute Sauberkeit. Ein klein wenig Geduld und dann liebevolle Pflege :ich weiß nichts
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » So 23. Jun 2013, 20:37

@ Goldy: ich werde berichten :ich weiß nichts Meine Rosinen wurden ja quasi nunmehr bei 150 Grad versehentlich sterilisiert :lala mal sehen, ob da noch was hefetechnisch lebt, ich kann warten :ich weiß nichts
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » So 23. Jun 2013, 20:39

@ Ulla: hab absolut sauber gearbeitet und täglich das Glas bewegt, damit die Rosinen benetzt waren, aber trotzdem war den Damen wohl kalt, sie trugen einen Tag später Pelz :XD
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Goldy » So 23. Jun 2013, 20:40

_xmas hat geschrieben:Goldy??? Von Honig war bei mir nicht die Rede. Biokorinthen und Bio-Rohrzucker vermischt mit chlorfreiem Wasser. Absolute Sauberkeit. Ein klein wenig Geduld und dann liebevolle Pflege :ich weiß nichts

:p
Sorry hatte ich bei Nadjas Link bei " Hefe und mehr" gelesen,ist vielleicht einfacher mit Honig :kdw ach ich weiß gar nichts mehr.
Viele liebe Grüße :st Goldy :st
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » So 23. Jun 2013, 20:47

Goldy hat geschrieben:
_xmas hat geschrieben:Goldy??? Von Honig war bei mir nicht die Rede. Biokorinthen und Bio-Rohrzucker vermischt mit chlorfreiem Wasser. Absolute Sauberkeit. Ein klein wenig Geduld und dann liebevolle Pflege :ich weiß nichts

:p
Sorry hatte ich bei Nadjas Link bei " Hefe und mehr" gelesen,ist vielleicht einfacher mit Honig :kdw ach ich weiß gar nichts mehr.


Ich denke, es ist einen Versuch wert mit dem Honig, da da doch gewiss nicht solche Gefahren bestehen, wie Hajo sie herauf beschworen hat :ich weiß nichts Also ich hab jetzt einen mit Rosinen und einen rein allein mit Honig stehen & werde gerne berichten :xm Ach Hansi setzt sein Hefewasser soweit ich ihn richtig verstanden hab mit Honig statt mit Zucker an.
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon hansigü » So 23. Jun 2013, 20:59

Genau richtig Nadja, habe doch guten Honig im Haus, warum soll ich da Geld ausgeben :lala
Naja ich habe auch überlegt inwieweit die anderen Mo´s im Wässerchen giftig oder schädlich sind.
Aber wie schon geschrieben, Bernd lebt noch und andere auch. Außerdem dürfte man dann auch nie irgendwelches Obst/Salat aus dem Supermarkt essen, auch da weiß man nie was alles für Mo`s drauf schlummern. Und das wird ja nun unerhitzt verspeist.
Leider kenne ich keine Lebensmittelchemiker, der das mal untersuchen könnte. Interessant wäre das sicherlich.
Gruß Hansi


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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon hajo » Mo 24. Jun 2013, 01:30

Ganz so einfach ist eure Logik leider nicht: Schimmelpilz ist wie gesagt nicht immer an der Sporenbildung (Pelz) erkennbar. Die Gifte, die Schimmelpilz erzeugen bringen niemanden sofort um. Das ist eher ein Langzeitthema. Deshalb zählt "xyz lebt noch" nicht, redet in 20 Jahren nochmals drüber...

Und ja, Salat, Früchte u.a. enthalten auch jede Menge MOs auf deren Oberflächen. Aber die werden a) normalerweise vor Verzehr gewaschen und b) nicht in eine selbstgebastelte Petrischale gelegt, damit sich die MOs ordentlich vermehren können...


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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » Mo 24. Jun 2013, 08:10

Okay das ist ein Argument Hajo :l Nachdem Göttergatte und ich vor einigen Wochen mal ne kleine Lebensmittelvergiftung hatten, werd ich das lieber sein lassen :xm
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Mo 24. Jun 2013, 18:42

Ich habe tatsächlich ungeschwefelte Bio-Korinthen bekomen. Gleichzeitig kommen gleich Sommergäste, so dass ich noch nicht sofort an die Umsetzung gehen kann. Bei passender Gelegenheit aber gibt es kein Halten ,ehr.

Beste Grüße
Stefan
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Di 2. Jul 2013, 14:27

Leider, leider... verschimmelt, obwohl ich Glas und Deckel sorgfältig im Dampfgarer sterilisiert hatte. Nächster Versuch folgt in Kürze.

In Verdacht habe ich immer noch den nur leicht aufgesetzten Deckel: Der lässt zwar CO2 heraus, aber auch ungebetene Bewohner herein ? Jedenfalls dann, wenn die CO2 Produktion noch nicht voll angelaufen ist ?

Beste Grüsse
Stefan
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » Di 2. Jul 2013, 15:29

Stefan schade, ich habe den Deckel auch nur leicht aufgesetzt und schließe ihn erst fest, wenn das Glas in den Kühlschrank kommt. Bisher hatte das Hefewasser noch keine ungebetenen Besucher.
Aber was nicht ist, kann ja noch.......
Übrigens steht das Glas bei mir nicht frei in der Küche sondern im Backofen. Erst bei eingeschaltetem Ofen, um die Lichtwärme auszunutzen, danach ist der Backofen aus. Tür aber zu.
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Di 2. Jul 2013, 21:47

Ja,Ulla, mache ich genauso. Allerdings ist die Chance natürlich gross, dass ein paar der allgegenwärtigen Schimmelsporen den Weg ins Glas finden. Deshalb gräme ich mich nicht, sondern mache es einfach neu.

Beste Grüße
Stefan
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Ich haben fertig

Beitragvon Stefan31470 » Di 9. Jul 2013, 22:13

Jedenfalls erstmal. Bei vier Geegenheiten ein ganzes Paket Korinthe angesetzt, ohne Erfolg. Jeder Ansatz ist verschimmelt (bzw bildete zusätzlich einen gallertartigen Klumpen im Wasser). Vielleicht ist es auch einfach viel zu warm:Selbst jetzt haben wir es noch 33°. Im Haus zwar etwas weniger, aber ich stelle mir das alles andere als icdeal vor.

Ich versuche es neu im September/Oktober, da sind die Bedingungen nicht ganz so derbe.

Als Ersatz habe ich Paderborner TA 180 im Ofen 8-)

Beste Grüße
Stefan
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » Di 9. Jul 2013, 22:37

Ja Stefan, vielleicht muss man im wunderbaren Süden Frankreichs ein paar Abstriche machen :lol:
Ich glaube, das lässt sich dort verkraften.
Unsere 30 Grad bei recht trockener Luft konnten meinem Hefewasser bisher nichts anhaben.
Heute habe ich damit das mediterrane Landbrot von Björn gebacken. Bei mittlerer Porung ist es - frisch aus dem Ofen und sehr gut ausgebacken mit gefensterter Kruste - ein unkompliziertes und sauleckeres Brot. (Ich habe aus 300 g WZM 550 und 300 g aktivem Hefewasser einen sehr wohlriechenden Vorteig hergestellt :top ) Das Brot war bei den Temperaturen recht schnell fertig. :ma
Dann also Ende September - ich glaube nach wie vor, dass Dich das Backen mit Hefewasser begeistern wird. Beste Grüße nach Fronkreisch.... :del
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » Mi 10. Jul 2013, 07:17

Hallo Ulla, hallo Stefan,

hab mich ja dank Stefan :del doch auch noch mal ran gewagt. Zunächst ist mir auch ein Ansatz verschimmelt. Bei meinem letzten Versuch tut sich nix, aber wirklich nix, noch nicht mal Schimmel :tip Hab zwei Ansätze: einen mit Biorosinen, Biozucker und dieses Mal Leitungswasser - nix. Der Ansatz stand zunächst bei Raumtemperatur, dann hab ich ihn, wenn möglich im Backofen mit immer mal wieder die Lampe an geparkt. NIX und das seit Samstag.
Kann ich wegkippen oder :?

Dann ein Ansatz mit Softfeigen, Zucker und auch Leitungswasser, gleiche Bedingen, NIX :eigens Auch wegkippen oder :?

Letztes Jahr zu einer rechten kühlen Jahreszeit mit stinknormalen geölten Rosinen, Zucker, Honig und Leitungswasser und das funktionierte :kdw
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » Sa 20. Jul 2013, 08:43

Hallo zusammen :del

Hab es diese Woche nochmals versucht und evtl hat es doch tatsächlich geklappt :ich weiß nichts Dieses Mal hab ich unbehandelte Biofeigen genommen, je einen TL Honig & braunen Zucker und stilles Wasser aus der Flasche. Zucker und Honig hab ich - Tipp von Daniela :del - vorher ordentlich im Wasser aufgelöst, erst dann die klein geschnittenen Früchte dazu.

Jetzt mal weiter sehen :xm

@ Ulla: wie mach ich jetzt am Besten ne Sicherung :?
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » Sa 20. Jul 2013, 09:56

Hallo Naddi. Wenn die Flüssigkeit ordentlich brodelt nimmst Du ein Sieb (vorher in kochendes Wasser tauchen) und füllst etwas Hefewasser in ein steriles Glas. Dieses fest verschließen und bis zu 2 Mon. im Kühlschrank aufbewahren. Mit Früchten und Zucker zum Leben erwecken und wieder eine Sicherung machen wie beschrieben. Du hast also immer 2 Gläser Hefewasser im Kühli :sp
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Naddi » Sa 20. Jul 2013, 11:10

@ Ulla: yep so in der Art hab ich es jetzt gemacht und gleich ein bisschen was mit Mehl gemischt, mal sehen ob's Pumps hat :ich weiß nichts wäre ja super, alle anderen Ansätze sind leider den Weg allen Irdischen gegangen :tip
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon _xmas » Sa 20. Jul 2013, 12:47

Das passiert immer mal. Mein LM hat auch schwer gewackelt. Hab ein kleines Krümelchen vom Boden des Behälters neu gefüttert und den Rest entsorgt. War wohl rechtzeitig. Jetzt ist er wieder ok :kl
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Re: Wildhefe zum Brotbacken herstellen

Beitragvon Stefan31470 » Sa 20. Jul 2013, 13:34

Himmel, da sagt Ihr etwas ! Muss mich dringend um meinen Kühlschrankinhalt kümmern und ihn füttern.

Für einen Neuansatz Hefewasser, was meint Ihr: Besser Sultaninen (sind aber gölt...) nehmen ? oder mal beides ? (die unbehandelten Früchte kommen übrigens alle von deutschen anbietern.) Im Augenblick ist es allerdings immer noch so erbärmlich heiss, da riskiere ich es nicht.

Heute Abend wird egrillt, ich habe drei Paillasse im Ofen, morgen gibt es Joghurtbrötchen...
Im Sommer gibt es halt keine großartig neuen Backversuche (Hefewasser wäre eine Ausnahme gewesen).

Beste Grüße
Stefan
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