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Pitabrot-Rezept

Hier bitte nur Brotrezepte einstellen, die ausschließlich mit Hefe oder Hefewasser gebacken werden.

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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon _xmas » Di 31. Jan 2012, 10:23

Auch eine schöne Idee Babsie, der nächste Sommer kommt bestimmt. Da bei uns selten gegrillt wird - wir essen wenig Fleisch - ist das eine schöne Alternative/Ergänzung :hx
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon alex7 » Di 31. Jan 2012, 17:18

Der Teig soll weich sein...
Wie weich denn? So wie meiner ist, kann ich ihn definitiv nicht zu irgendetwas formen.
Ich habe das Rezept von Külles genommen, allerdings Olivenöl gegen Rapsöl getauscht und noch Koriander zugegeben, da es zu indischen Essen passen soll.
Ich hab er erst mit Schüssel und Handmixer probiert, weil ich nicht die KüMa für das bisschen Teig bemühen wollte, aber dort ist mir der Teig die Knethaken hochgekrabbelt. In der KüMa hab ich dann ca 8 min mittelmäßig schnell geknetet. Jetzt zieht er sich zäh von der Schüssel, liegt aber eher unten drin herum. Wird das noch was? Oder sollte ich noch Mehl nachkneten (Wasser hab ich ca 270 ml drin und etwas extra Mehl, weil es doch sehr flüssig noch war)?
Wer rettet mein Abendessen?
Liebe Grüße
Alex

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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon babsie » Di 31. Jan 2012, 18:10

kann eigentlich nicht sein, bei TA 150-155 muß der Teig bestens zähflüssig sein

prüfen ob Flüssigkeitsmenge tatsächlich gestimmt hat, ist der Teig tatsächlich zu flüssig noch etwas Mehl einkneten (Mehl doppelte Menge der Flüssigkeit), nicht zu lange kneten sonst wird er zu weich, oder eiskalte Flüssigkeit nehmen

beim gehen wird der Teig immer etwas fester, nicht zu warm stellen daß er noch etwas Zeit hat

die Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und dann die drei Teile abstechen, irgendwie formen und auf Blech bringen, stäuben und stupfen

Öl ist übrigens egal welches, daran liegt es nicht

und bitte berichten, wie es geworden ist (ist es Dein erstes Brot?)
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon alex7 » Di 31. Jan 2012, 18:23

Hej Babsie,
nein es ist nicht mein erste Brot. Ich backe seit fast eineinhalb Jahren alle unsere Brote selbst, aber eher Sauerteig, Roggen und Vollkorn. Weißbrot sonst nur Toast. Daher die Unsicherheit.
Der Teig war nach der Ruhezeit wie ein freundlicher Pizzateig. NAch zwei mal stretch and fold ließ er sich gut weiter verarbeiten. Ich habe vier Kugeln geformt, nochmal ca 10-12 min entspannen lassen, längs ausgerollt. Jetzt liegt er schon ganz friedlich auf dem Backblech und wartet darauf, daß der Ofen soweit ist.
Ich hätte nicht gedacht, daß der Teig noch was wird...
Sobald er gebacken ist, gibt's noch ein Bildchen.
Liebe Grüße
Alex

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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon _xmas » Mi 1. Feb 2012, 18:50

Wird Pita ohne Salz hergestellt?
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon _xmas » Mi 1. Feb 2012, 21:19

So, hab mal etwas Salz mit verbacken

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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon alex7 » Mi 1. Feb 2012, 21:39

Die sehen ja aus wie gemalt... So schön waren meine lange nicht. Deine haben eine tolle Porung. Bei meinen war sie viel kleiner. In wieviele Stücke hast Du den Teig geteilt?
Ich hatte auch fünf Gramm Salz mit in den Teig gegeben und sie mit etwas grobem Salz bestreut. Das werd ich auch beibehalten. Ohne Salz hätte mir was gefehlt.
Liebe Grüße
Alex

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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon Külles » Mi 1. Feb 2012, 22:00

oje, da habe ich einen kapitalen Bock geschossen, Danke Ulla für Deinen Hinweis, natürlich gehört Salz in den Pitateig, wie in jeden Hefeteig.
Die Rezeptur habe ich mit 10 g Salz ergänzt.

LG Külles
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon _xmas » Mi 1. Feb 2012, 22:14

Dann habe ich zumindest das richtig gemacht. 10 g Salz habe ich dazu gegeben, war mir aber noch zu wenig. Ich hatte noch knapp 200g Poolish von meinen Batards mit verwendet, die ich heute morgen gebacken habe.
Anders machen würde ich demnächst Folgendes:
Die Teiglinge etwas dicker lassen, also nicht so dünn ausrollen, die Backzeit um 2-3 Min. verringern und die Temperatur bei max. 220 Grad halten. Ich schätze, dass die (kleinen) Fladen dann saftiger sind.
Ansonsten: easy going... Danke Külles

@Alex: 8 Stück

Muss noch was ergänzen: Auf die von Külles angegebene Rezeptur sollten 10 g Salz richtig sein.
Ich hatte den falschen Messlöffel, wie ich beim Aufräumen feststellen musste und ca. 200 g knapp gesalzenen Poolish als Zugabe. Also einfach eigenes Urteil bilden :hu und ausprobieren.
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon Lenta » Fr 17. Feb 2012, 18:03

Hier sind meine Pitabrote

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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon _xmas » Sa 18. Feb 2012, 11:36

Hier sind meine Pitabrote

Und wie waren sie denn von Konsistenz und Geschmack? Wie war die Porung? :xm
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon Lenta » Sa 18. Feb 2012, 13:10

Weich und lecker, Porung mittelmaessig :katinka
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon _xmas » Sa 18. Feb 2012, 16:02

Eine große Porung ist ja auch nicht erwünscht, locker fluffig mit feiner Kruste, that's it.

Meine Fladen muss ich verbessern, wie oben angemerkt, sie waren zu fest.
Nächste Woche mehr. :xm
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon Lenta » Sa 18. Feb 2012, 17:00

Musste auch etwas mehr Wasser nehmen, seltsam. Normalerweise muss ich wenn ich deutsche Rezepte mit italienischen Zutaten nachbacke eher weniger Wasser nehmen.
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon nr15 » Mo 6. Aug 2012, 09:36

külles, ich hab mal eine Frage zu Deinem Rezept. Sollen die Brote nach dem stupfen und einstreichen gleich in den Ofen oder sollen sie bis zur vollen Gare draussen bleiben?

Hier ist mein erster Versuch mit WM405 und zusätzlich 25g türkischem Joghurt im Teig, mit dem ich eigentlich schon recht gut zufrieden war. Nur in der Mitte dürfen sie noch etwas lockerer werden.

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Danke für's Rezept.
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon Külles » So 12. Aug 2012, 20:01

Hallo nr 15,

ich bin erst Heute auf Deine Frage gestoßen, die Pita werden nach dem bestreichen und stupfen gleich in den heißen Ofen geschoben.
Deine Pita sieht auf dem Photo sehr ansprechend aus, in der Mitte zum Boden aber eine relativ dichte Porung und eine dünne Bodenkruste ggf. durch eine schwache Unterhitze, einhergehend
mit wenig "Stand" des Teiges (kleberschwaches Mehl).
Meine Empfehlung, nach der Teigruhe 1 x Falten und eine weitere Teigruhe vor dem ausrollen oder flachdrücken geben, der Fladen hat dann mehr Stand, läßt sich besser händeln und die Porung wird gleichmäßiger.

LG Külles
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon Little Muffin » Fr 17. Aug 2012, 15:10

Endlich kann ich dieses Rezept von meiner Nachbackliste testen, da wir morgen Pitabrot brauchen. Ich habe mir erlaubt einen 20g DVK mit reinzugeben, da mir meine Mischung für 550er ausging. Somit habe ich auch ein bisschen mehr Wasser benötigt. Ich freue mich über dieses unkomplizerte schnelle Rezept.
Nur Verrückte hier...Komm Einhorn wir gehen!

Liebe Grüße, Daniela
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon nr15 » Mo 20. Aug 2012, 16:03

Külles hat geschrieben: in der Mitte zum Boden aber eine relativ dichte Porung und eine dünne Bodenkruste ggf. durch eine schwache Unterhitze, einhergehend
mit wenig "Stand" des Teiges (kleberschwaches Mehl).
Meine Empfehlung, nach der Teigruhe 1 x Falten und eine weitere Teigruhe vor dem ausrollen oder flachdrücken geben, der Fladen hat dann mehr Stand, läßt sich besser händeln und die Porung wird gleichmäßiger.


Danke, külles. Ich hoffe dass ich am Wochenende Zeit für den nächsten Versuch finde, und dann werde ich Deine Vorschläge einarbeiten.
Schwache Unterhitze war's vielleicht weniger, ich hatte sie auf dem Stein gebacken. Ich werde mal die weitere Teigruhe und Falten ausprobieren.
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Re: Pitabrot-Rezept

Beitragvon summerwaver » So 23. Jun 2013, 10:10

Hallo Külles,

was bedeutet "Teig kneten wie Brötchenteig". Entsteht bei Deiner (kurzen) Teigführung auch die großporige Innenstruktur der Pitabrote? Backmalz oder Lecithin ? Gibt es irgendwo ein Foto des Backergebnisses?

Vielen Dank im voraus für Deine Mühe.

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