Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber ich habe das Rezept nicht umsonst “nach Art…” genannt. Ich hatte vor, Euch ein schmackhaftes, rustikales, knuspriges, optisch ansprechendes und dabei mit geringstem herzustellendes Brot vorzustellen, und zwar genau so, wie ich es gebacken habe und wie es mir förmlich aus den Händen gerissen wird (wenn ich nicht auf den Hund aufpasse

). Also mit T45, 1370, ¼ Würfel Hefe und TA bei 167 oder geringfügig mehr – LM optional, Wasser muss dann wie üblich angepasst werden. Mir leuchtet ja noch ein, dass das 405 zu kleberarm ist (obwohl in vielen Rezepten, die ich gelesen habe, 405 auf der Zutatenliste steht). Entsprechend habe ich auf Dinkelmehl hingewiesen. T65 wäre mir zu „derb“.
Das könnt ihr jetzt wenigstens einmal ausprobieren (eventuell schmeckt es Euch ja genauso gut wie uns) oder eben gleich abwandeln. Wenn sofort wesentliche Dinge verändert werden, ist es halt nicht mehr mein Rezept, soll mir aber auch recht sein. Ich habe nicht die Absicht, ein Brot mit 48stündiger Gare, Vorteig, pâte fermentée/altem Teig oder hoher TA vorzustellen, sondern genau das, was ich geschrieben habe: Einfach, schnell und in jeder Hinsicht zum Anbeißen.
Beste Grüße
Stefan