Hallo in die Runde!
Gestern erst von der Bergtour zurück, entdeckte ich diesen Backversuch. Das finde ich total klasse, also habe ich sofort ST u Poolish angerührt. Als ich heute morgen wieder in mein Lutz-Buch schaute, musste ich feststellen, dass mein Vorratsschrank unter Teilmehlverknappung leidet...
Also habe ich die 80 g Weizen 1050 durch Manitoba ersetzt (wobei die nicht unbedingt verwandt sind

).
Es scheint aber keine schlechte Entscheidung gewesen zu sein. Die Knetzeit kam mir unglaublich lang vor, aber am Ende löste sich der Teig tatsächlich vom Schüsselboden u zog ganz lange Fäden.
Ich konnte ihn sogar mit nassen Händen falten u brauchte keine Teigkarte.
Dann rief eine liebe Freundin an u wollte mit mir laufen gehen. Ich hatte das Gefühl, dass der Teig sehr gut aufgegangen ist u sich gut entwickelt u mit der Freundin hatte ich so viel zu erzählen, dass ich kurzerhand die Gehzeiten verkürzt habe..
Den Löffel LM habe ich natürlich auch dran!
Es ließ sich sogar so halbwegs rund wirken, liegt das alles am Manitoba?
Wenn ja, ich habe nicht mehr viel davon
Das Ergebnis hat mir wirklich Freude gemacht, vor allem die gefensterte Kruste u das perlmuttartige Schimmern im Inneren des Brotes. Es ist sehr knusprig u schmeckt relativ neutral, kommt gut mit Chorrizo oder auch Marmelade (als Beispiel).
Werde ich sicherlich wieder backen!


