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Schwaden bei Manz-Öfen

Alle Fragen und Erfahrungen mit einem Elektroherd, Manz Backofen,
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Schwaden bei Manz-Öfen

Beitragvon babsie » Fr 17. Sep 2010, 07:05

habe schon seit fast 2 Jahren einen Manz gebraucht erstanden und damit wesentlich bessere Backergebnisse bei Boten und Brötchen erzielt. Kuchen sind allerdings nicht immer optimal, die Feuchtigkeit, die im Ofen wegen der Isolierung verbleibt, ist manchmal nicht hilfreich, aber da arbeite ich noch daran.

Frage an die Manz-Besitzer hier: schwaden oder nicht?
Manz selbst schreibt ja, schwaden wäre unnötig, die Feuchtigkeit, die im Teig ist, wäre ausreichend. Bisher schwade ich immer bei Brötchen und weniger bei Brot, allerdings ist ab dem ersten Drittel der Backzeit massig Dampf zu bemerken, der oben aus der Ofentür austritt. Bei einem kalten Winter kann das in der Küche zu Feuchtigkeit führen, die sich an den Außenwänden niederschlägt, mit den bekannten Folgen.

Vielleicht schwade ich zuviel, oder man braucht tatsächlich kein extra Wasser. Wie ist hier die Erfahrung über einen längeren Zeitpunkt, gibt es jemand, der beide Varianten häufiger probiert hat? Ich selbst habe zweimal nicht geschwadet und den Eindruck, daß meine Brötchen nicht so gut aufgegangen sind wie mit zusätzlicher Feuchtigkeit.
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Re: Schwaden bei Manz-Öfen

Beitragvon Gast » Fr 17. Sep 2010, 07:33

Guten Morgen Babsie,
ich habe so ziemlich alles im Manz ausprobiert.
Ich habe eher das Problem, dass ich die Feuchtigkeit aus dem Ofen bekomme.
Grundsätzlich schwade ich nicht.
Bei Broten backe ich die letzten 10 Minuten mit offener Ofentür um eine rösche Kruste zu bekommen und nach 15 Minuten Anbackzeit öffne ich die Tür um den Schwaden abzulassen.
Bei Brötchen mache ich es ähnlich. Nach 10 Minuten öffne ich die Ofentür, lasse den Schwaden ab und die letzten 7 Minuten backe ich mit offener Tür.
Über fehlenden Ofentrieb bei Brötchen kann ich mich nicht beschweren, allerdings lasse ich Schnittbötchen grundsätzlich auch auf dem Kopf gehen. Kurz vor dem Einschießen, drehe ich sie und schneide ein.
Gast
 


Re: Schwaden bei Manz-Öfen

Beitragvon babsie » Fr 17. Sep 2010, 08:10

Guten Morgen Gerd,

das ging ja schnell, bist auch ein Frühaufsteher ...

Zitat ... Ich habe eher das Problem, dass ich die Feuchtigkeit aus dem Ofen bekomme ...
Du meinst damit daß Du die Feuchtigkeit nicht schnell genug aus dem Ofen bekommst (weil er so dicht ist), nehme ich an.

So geht es mir mit Kuchen, insbesondere Obstkuchen (z.B. gerade jetzt die Zwetschgen), es bildet sich soviel Dampf daß der Kuchen nicht, wie gewohnt, trockenbäckt, wenn nicht häufiger die Tür geöffnet wird. Auch wird dadurch die Backzeit etwas verlängert, beim der Garprobe hast Du immer ein Restrisiko wegen dem deutlich feuchterem Teig. Man muß sich völlig umgewöhnen, wenn man im Manz bäckt. Meine Weihnachtsplätzchen backe ich z.B. nur in meinem "alten" Standardofen, der genügend Feuchtigkeit nach außen transportiert, weil hier wegen der guten Zutaten und längeren Lagerzeit die Erfahrungen der letzten 30 Jahre vorhanden sind.
Übrigens sind die Rezepte im Manz-Backbuch schon auf den Ofen zugeschnitten und deshalb teilweise mit deutlich anderen Mengen ausgewiesen als gewohnt.

Probiere es jetzt auch mal einige Male ohne Schwaden, und bei Broten bei geöffneter Tür am Backende. Vielleicht finden sich auch noch weitere Manz-Besitzer, die Erfahrungen beisteuern können.
babsie
 
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Re: Schwaden bei Manz-Öfen

Beitragvon Billa » Fr 17. Sep 2010, 09:23

Ich schwade meist auch nicht im meinem Manz. Und genau wie Gerd, öffne ich bei Brötchen nach 5 - 7 Minuten kurz die Ofentüre, um Dampf abzulassen und backe die letzten Minuten mit nur angelehnter Türe fertig.

Bei Obstkuchen oder überhaupt Kuchen mit sehr feuchtem Belag (Quark, Mohn) ging es mir anfangs genau wie dir. Die Kuchen waren einfach nur matschig. Inzwischen backe ich solche Kuchen im Manz von Anfang an nur mit angelehnter Türe und das Ergebnis ist so wie ich möchte.
Bei den Weihnachtsplätzchen habe ich allerdings keinen Grund zur Klage. Die Mürbeteigplätzchen werden z.B. wunderbar knusprig. :D
Herzliche Grüße Brigitte
Billa
 
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