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Manz-Backofen

Alle Fragen und Erfahrungen mit einem Elektroherd, Manz Backofen,
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Little Muffin » Mi 14. Sep 2016, 14:01

Gut zu wissen. Ich werde einfach mal Ausschau halten.
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon katzenfan » Mi 14. Sep 2016, 15:07

Ich drück dir die Daumen :del
Viele Grüße

Barbara
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Little Muffin » Mi 14. Sep 2016, 15:41

Ein Versuch ist es wert, wenn der Stein nicht zu teuer ist. :ich weiß nichts
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Do 15. Sep 2016, 22:09

Re "Riss im Stein" habe ich nun Antwort von Frau Häußler, Chefin bei Manz, sinngemäß:

Entweder backe ich mit Riss im Stein weiter bis die gegenwärtig laufenden[!] "Tests mit anderen Heizkörpern" erfolgreich sind und der Stein entsprechend ausgetauscht werden kann,

oder ich lasse mir kostenfrei eine Edelstahlplatte einbauen.


Ich habe geantwortet, dass ich keine Edelstahlplatte wolle, wohl aber eine Einschätzung der Zeit, die sie brauchen würden, bis sie für eine Steinlösung Daumen hoch oder runter geben können. Und dass sich bittschön durch meine Gedul keine Nachteile für meine Gewährleistungsfristen oder Verbraucherrechte ergeben dürften. Und dass ich im Falle der Nicht-Lösung des Problems den Kauf rückgängig machen möchte.

Nun schaun wir mal. Ich bin ja nicht so arg in Eile, möchte aber schon irgendeine Art von ungefährem Zeitplan.

@Heroki: Dass Frau Häussler, sorry: Häußler, sagt, dass die Tests gegenwärtig noch laufen, knirscht irgendwie mit der Aussage deines Technikers, dass du nunmehr die "neue Version" bekommen hättest. Mir fehlt jetzt grad das richtige Emoticon dafür.

Beste Grüße -- Thomas
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon sun42 » Fr 16. Sep 2016, 02:32

Blackface hat geschrieben:Sinngemäßes Zitat Frau Häußler: Entweder backe ich mit Riss im Stein weiter, bis die gegenwärtig laufenden Tests mit anderen Heizkörpern erfolgreich sind und der Stein entsprechend ausgetauscht werden kann, oder ich lasse mir kostenfrei eine Edelstahlplatte einbauen.


@Thomas, ich würde abwarten, bis Manz das Problem gelöst hat. Es ist zwar alles überaus ärgerlich, der Riss ergibt im Backergebnis allerdings keinen Unterschied.

katzenfan hat geschrieben:Mit Temperaturloch meine ich das: Der Manz hat satte 250° und du schießt dein Brot ein und kaum ist es drinnen und die rote Lampe geht an (er heizt) und ca. 5 min. später misst du nach und die Platte hat dann grade noch 180°.


@Barbara, das Verhalten ist völlig normal: Wenn im Manz ein Brot im hinteren Teil des Ofens platziert wird, kühlt der kalte Teigling die Backplatte genau oberhalb des Temperaturfühlers ab. Der Temperaturfühler signalisiert eine fallende Temperatur und die Heizung springt an. Ich nutze diesen Effekt ganz bewusst, um die Backplatte in den ersten 10 Minuten des Backvorganges nachzuheizen und so heiß zu halten wie möglich.
grüsse michael
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Fr 16. Sep 2016, 09:17

sun42 hat geschrieben:@Thomas, ich würde abwarten, bis Manz das Problem gelöst hat. Es ist zwar alles überaus ärgerlich, der Riss ergibt im Backergebnis allerdings keinen Unterschied.

Im Prinzip will ich das ja -- wenn es sich um eine absehbare Zeit handelt. Auf einen Monat mehr oder weniger solls mir dabei nicht ankommen.

Beste Grüße -- Thomas
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon katzenfan » Fr 16. Sep 2016, 11:37

Blackface hat geschrieben:@Barbara, das Verhalten ist völlig normal: Wenn im Manz ein Brot im hinteren Teil des Ofens platziert wird, kühlt der kalte Teigling die Backplatte genau oberhalb des Temperaturfühlers ab. Der Temperaturfühler signalisiert eine fallende Temperatur und die Heizung springt an. Ich nutze diesen Effekt ganz bewusst, um die Backplatte in den ersten 10 Minuten des Backvorganges nachzuheizen und so heiß zu halten wie möglich.


@Michael, das mache ich auch so. Wie geschrieben bei 1 kg-Broten klappt das auch, aber bei Broten mit 2 x 1,5 kg wird das nix. Da braucht der Ofen zu lange, bis er wieder auf Temperatur ist und dann ist es halt vorbei mit dem Ofentrieb und ich hab wieder Flundern gebacken. Die Granitplatte brauche ich eigentlich nur für die ersten 20 Minuten, danach kann (muss) die Temperatur ja eh abfallen.
Zusätzlich mache ich es ja so, wenn ich 250° brauche, dann stelle ich immer 270° ein und stelle erst nach dem Einschießen auf 250° herunter (wenn ichs nicht vergesse :p ).
Viele Grüße

Barbara
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Fr 16. Sep 2016, 14:46

Barbara, das war kein Zitat von mir sondern von Michael (sun42)!

Beste Grüße -- Thomas
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Heroki » Fr 16. Sep 2016, 17:18

So, auch bei mir die Rückmeldung der Firma, dass das Problem nicht die Fühler, sondern die Heizungen seien. Die Heizspiralen würden den Stein zu sehr punktuell erhitzen und er entwickelt Risse. Wenn sie neue Heizkörper getestet haben, wird mein Ofen umgebaut.
Eventuell wird auch der Temperaturfühler der Oberhitze nochmal geändert. So direkt an der Heizschlange macht nicht wirklich Sinn...
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Mo 19. Sep 2016, 17:12

Direkt an der Heizschlange? Bei mir nicht. Das Heizelement läuft unter der Decke außen einmal rum (sieht vergleichsweise zierlich aus) und der Fühler sitzt in einem Röhrchen ziemlich in der Mitte, ebenfalls unter der Decke.

Beste Grüße -- Thomas
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Mi 28. Sep 2016, 20:56

Ihr Lieben,

ein neuer, vielversprechender Stand der Dinge. Heute hat mich Manzens Chef, Herr Häussler, angerufen und Problem, Ursachen, Abhilfe und Zeitplan genau erklärt -- und sich natürlich auch ganz herzlich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Ich fasse zusammen:

- Ursache für die mehreren gesprungenen Steine war der Versuch, die Aufheizzeit von ca. 1 Std. auf ca. 40 Minuten zu reduzieren. Es wurde einfach ein stärkeres Heizelement eingebaut, in derselben Form wie das schwächere, von der Edelstahlplatte bekannte. Dies hat den Stein zu schnell und zu punktuell aufgeheizt. Bei dem zunächst verbauten schwächeren ging das Aufheizen nicht so schnell, die Temperaturdifferenzen waren kleiner, der Stein hat gehalten. Beim neuen waren die Temperaturdifferenzen beim Aufheizen größer, die Spannungen im Stein stärker, und so ist er entlang der (ungewollten) Sollbruchstelle, der Schwächung durch die Bohrung für den Temperatufühler, gerissen.

- Abhilfe soll nun ein neues Heizelement bringen, das dieselbe Leistung wie das bisherige stärkere hat, aber deutlich länger ist, so dass es in zwei zusätzlichen Schlingen verlegt wird. Der erwartete Effekt ist, dass der Stein wegen der näher beieinander liegenden Heiz"drähte" gleichmäßiger aufgeheizt wird, ergo geringere Temperaturdifferenzen und damit geringere Spannungen im Stein auftreten.

- Der Zeitplan sieht so aus, dass in drei Wochen die neu entworfenen Heizelemente bei Manz ankommen und montiert werden. Dann folgt eine ca. einwöchige Testphase, während derer die Elemente ständig voll aufgeheizt und wieder voll abgekühlt werden. Wenn diese Tests befriedigend verlaufen, wird der neue Stein mit neuer Heizung im November vom allbekannten Monteur bei allen Betroffenen montiert.

Bis dahin kann der Backofen auch mit Riss unbedenklich weiter benutzt werden, da geht nix kaputt.

Nebenbei konnte ich noch die Frage nach dem Sinn des Abschirmblechs beim oben-unten-getrennt geregelten Manz einflechten. Herr Häussler bestätigte, dass das Ding beim Niedrigtemperaturgaren sinnvoll sein könnte, weil die Hitzestrahlung des oberen Elements das Gargut austrocknen kann, und will mir zum neuen Stein gratis eines dazugeben. Alternativ funktioniert es aber auch, nach dem Aufheizen einfach die Oberhitze auszuschalten.

Beste Grüße -- Thomas
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Heroki » Mi 28. Sep 2016, 21:14

Yup, bei mir genauso.
War ein angenehmes Gespräch und Kundendienst, wie man ihn sich bei dieser Firma und den aufgerufenen Dimensionen so vorstellt.
Ich habe ihn noch gefragt, ob die neuen Heizungen nicht auch etwas für oben wären, er wird das mal durchrechnen und ausprobieren. Auch den Grund der Wahl des Steines wurde mir erläutert, er wollte es besser als sein Vater machen, Schamotte sei so porös, dass Fett und anderes Angebranntes nie wieder ab geht, der Basaltstein soll da deutlich besser sein.
Auch mein Thermostat wird dann nochmals durchgecheckt...
Bin eigentlich ganz zufrieden so...jetzt wo es quasi zur "Chefsache" geworden ist.
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Little Muffin » Do 29. Sep 2016, 07:59

Na dann bin ich echt mal gespannt. Ich frag mich generell wie das funktioniert, denn schließlich "dehnt" der Stein sich bei Hitze doch auch aus, oder nicht?
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Do 29. Sep 2016, 09:21

Im Prinzip ja. Wenn er überall gleich schnell heiß würde, würde nix passieren. Das Problem sind die Temperaturdifferenzen. Stell dir eine Heizschlange vor, die hinten links von der Mitte anfängt und dann unter dem Stein recht weit außen herumgeführt wird und hinten rechts von der Mitte endet (ähnlich wie du es an der Oberhitze unter dem Dach deines Ofens sehen kannst). Dann hast du während des Aufheizens einen Stein, der außen heiß ist und sich mit Macht ausdehnt, in der Mitte aber länger kühl bleibt und mit dem Ausdehnen nicht mitkommt. In der Mitte entsteht also eine kräftige Zugspannung, die sich da entlädt, wo der Stein am schwächsten ist, nämlich entlang dem Loch, das von hinten für den Temperaturfühler hineingebohrt ist.

Die Idee ist nun, die Heizschlange länger zu machen und öfter um den Stein herumzuführen, damit die Abstände zwischen den Schlaufen kleiner werden und der Stein gleichmäßiger erhitzt wird.

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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Little Muffin » Do 29. Sep 2016, 12:14

Ok, das hab ich verstanden. Dann bin ich auf das Ergebnis gespannt. :xm
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Laelia » Di 18. Okt 2016, 14:33

Entschuldigt bitte, wenn ich hier "reingrätsche", aber ich hätte da ein paar Fragen an Euch "Manzer", für die ich nicht extra einen neuen Thread eröffnen möchte.

Ich habe mich hier ein paar Stunden durch den Thread gelesen, und versuche zu verstehen was die Vor- und Nachteile eines Manz sind.
Ich backe im Moment noch mit einem einfachen Siemens Ofen, mit dem ich eigentlich ganz gut klar komme, aber ich recherchiere gerade was es für mich an Alternativen gibt.
Die Häussler Öfen erscheinen mir eigentlich zum Brot backen eher geeignet, weil sie mehr Hitze zum Anbacken entwickeln und diese (was in den ersten 10 Min. ja am wichtigsten ist) wohl auch besser halten als der Manz.

Warum habt ihr Euch trotzdem für den Manz entschieden?
Liebe Grüße Laelia
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Lolovitch » Di 18. Okt 2016, 14:44

Hallo Laelia,

Ich stand vor ca. einem Jahr vor der selben Entscheidung wie wahrscheinlich viele hier: Manz oder Häussler.

Ich habe mich für einen Manz DH 2-30 mit separater Ober- und Unterhitze Regelung entschieden (ohne Vapor). Für mich waren folgende Gründe ausschlaggebend: kürzere Aufheizdauer und einfachere Reinigung. Diese Gründe waren für mich wichtig, weil ich den Manz nicht nur für Brot und Gebäck benutzen wollte.

Mit meiner Wahl bin ich immer noch sehr zufrieden, ich würde es heute wieder so machen.

Viele Spass beim recherchieren!
Herzlichen Gruss, Laurent
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Laelia » Di 18. Okt 2016, 14:57

Danke für die schnelle Antwort.

Lolovitch hat geschrieben:Ich habe mich für einen Manz DH 2-30 mit separater Ober- und Unterhitze Regelung entschieden (ohne Vapor). Für mich waren folgende Gründe ausschlaggebend: kürzere Aufheizdauer und einfachere Reinigung.

Der Manz läßt sich also auch schneller aufheizen als ein "normaler" Ofen?
Ist er dann also primär energiesparender?

Ich muss gestehen, das ich meinen Ofen außer zum Brot backen kaum nutze, weshalb ich mich frage ob der Manz dann für meine Bedürfnisse geeignet ist.

Zuerst war ich von dem "Vapor" ja auch begeistert, aber als ich dann hier von den Problemen damit gelesen habe hat mich das ins nachdenken gebracht.

Gestern auf der Infa wurde uns bei Manz auch gleich gesagt, das man sowas bei dem Manz nicht bräuchte.
Ich verstehe einfach nicht, wie man so etwas offiziell anbieten kann, und dem Kunden dann erzählt das es keinen Sinn macht das zu kaufen... :?

Noch mehr verunsichert es mich das alle, auch bei Häussler, immer sagen das man nicht zu Schwaden braucht. :?
Liebe Grüße Laelia
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Little Muffin » Di 18. Okt 2016, 15:00

Warum habt ihr Euch trotzdem für den Manz entschieden?


Ich wollte einen Ofen mit wenig Schnick-Schnack und made in Germany, sollte gut für's Brotbacken sein. Als ich mich vor 6 Jahren für einen Manz entschieden habe, hatte ich nur als Alternative die normalen Öfen mit ihren 1001 Programmen, die ich nicht brauche.
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Re: Manz-Backofen

Beitragvon Blackface » Di 18. Okt 2016, 17:00

Ich habe ja einen ein-etagigen Manz mit Vapor und Stein.
Laelia hat geschrieben:Der Manz läßt sich also auch schneller aufheizen als ein "normaler" Ofen?
Ist er dann also primär energiesparender?
Nein und Ja. Das Aufheizen dauert bei mir (mit Steinboden) etwas länger als im alten Backofen, geht aber schneller als im alten Ofen mit eingelegtem Backstein (OK: 3cm dicker Granit). Er braucht dabei aber wegen seiner kleineren Heizelemente zusammen mit der besseren Dämmung und Dichtigkeit wenig Strom. Da der Manz eben besser gedämmt ist und kein Ventilator Hitze von seiner Außenwand abtransportieren muss, verliert er auch unterwegs nur sehr wenig Hitze.

Die Häussler-Öfen haben eine extrem längere Aufheizzeit und haben ihre Stärke da, wo man einen richtigen Backtag mit fallender Hitze hinlegen möchte: Erst Flammkuchen als Snack, dann das Brot, dann Kuchen und am Schluss noch einen NT-Braten oder Baeckeoffe o.ä.
Ich muss gestehen, das ich meinen Ofen außer zum Brot backen kaum nutze, weshalb ich mich frage ob der Manz dann für meine Bedürfnisse geeignet ist.

Zuerst war ich von dem "Vapor" ja auch begeistert, aber als ich dann hier von den Problemen damit gelesen habe hat mich das ins nachdenken gebracht.
Probleme mit "Vapor"? Ich habe jedenfalls keine. Probleme gibts mit dem Stein (Risse), aber daran wird gearbeitet. Die Optionen "Stein- oder Edelstahlplatte" und "Vapor oder nicht" sind unabhängig voneinander. Zum Brotbacken ist der Manz insbes. mit Vapor, Steinplatte und getrennt regelbarer Ober- und Unterhitze sehr geeignet.
Gestern auf der Infa wurde uns bei Manz auch gleich gesagt, das man sowas bei dem Manz nicht bräuchte.
Ich verstehe einfach nicht, wie man so etwas offiziell anbieten kann, und dem Kunden dann erzählt das es keinen Sinn macht das zu kaufen... :?

Hihi, gute Frage, wurde auch in diesem Thread schon beantwortet: Die Kunden -- vor allem wohl hier im Forum und bei Schellikocht -- wollten unbedingt eine Schwadvorrichtung. Schelli hat zusammen mit anderen den Schwadomaten entwickelt und bauen lassen (inzwischen auch wieder lieferbar) und Manz hat dasselbe dann "notgedrungen" in fest eingebauter Form gemacht. Vorteil der (teureren) Manz-Version: Kein Platzverlust. Wenn Geld keine allzugroße Rolle spielt, würde ich mich immer noch für Manz+Vapor+Stein mit getrennt regelbarer Ober- und Unterhitze entscheiden, und zwar in der höchsten verfügbaren Backraum-Höhe; ersatzweise zu einem Standard-Ofen ohne Schnickschnack aber mit hoher Temperatur plus Stein und Schwadomat. Natürlich kann der Manz auch "Backtag", aber er wird zwischendurch immer mal wieder anspringen und nachheizen. Dabei muss man auf die Oberhitze besonders aufpassen, wenn die anspringt, wird aus NT leicht ein paar Minuten Grill und trockenes Fleisch. Also für NT-Experimente die Oberhitze nur zum Vorheizen einschalten, danach reicht es, wenn der Stein die Temperatur hält. (Wobei mir einfällt, dass ich noch ein paar Lammkeulen im TK-Schrank habe, die meiner Zuwendung bedürfen ...)
Noch mehr verunsichert es mich das alle, auch bei Häussler, immer sagen das man nicht zu Schwaden braucht. :?

Noch 'ne gute Frage. Jedenfalls fand ich, dass das Testbrot bei Manz auf der Messe in Schleswig-Holstein, das sie zum Kundenlocken angeboten haben, noch deutlichen Optimierungsspielraum hatte. Kann aber auch daran liegen, dass wir im Norden nicht so auf "Brotgewürz" stehen. Manz baut in seine Profi-Öfen jedenfalls seit Jahr und Tag Schwadeinrichtungen ein.

Manz senior ist halt stolz auf seinen ziemlich dichten Ofen mit Edelstahlplatte und ohne Elektronik -- seine Erfindung -- und sagt allen, die es hören wollen, dass man "eigentlich" keine Schwaden braucht. (Ich nehme mal an, dass er es persönlich war, der dir das gesagt hat, so war es jedenfalls bei uns im Norden. Der Schwiegersohn und jetzige Betriebsleiter zeigt sich von den neuen Errungenschaften jedenfalls deutlich mehr überzeugt ;) )

Beste Grüße -- Thomas
Zuletzt geändert von Blackface am Di 18. Okt 2016, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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