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Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

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Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

Beitragvon Emoni » Mo 3. Okt 2016, 15:01

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Nachdem ich bei bon'gu sowieso Mehl bestellen musste (W700 und W1600), habe ich bei der Gelegenheit gleich noch den Madre di Lugano mitbestellt. Nach der Anleitung von bon'gu habe ich damit 500 g Starter mit dem W700 (TA 200) angesetzt. Die Hälfte des Starters habe ich für mein erstes Brot mit diesem Madre verwendet (ein Pane Valle Maggia), den Rest habe ich im Kühlschrank aufbewahrt für die nächste Verwendung.

Die Mengenangaben sind 5% vom Originalrezept. Das Originalrezept ist von Deffland und wurde von mir auf die haushaltübliche Menge modifiziert. Anstatt der aufgeführten "Roggenquellkleie" habe ich Weizenkleie genommen, statt "Fermenta 1" nahm ich Karamellmalzmehl. Das Brot habe ich mit direkter Teigführung gebacken, weil ich im Kühlschrank nie genug Platz habe. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Knackige Kruste saftige Krume. Der Duft und der Geschmack sind wunderbar!

Brotteig (TA 175):
250 g Naturfermentteig (TA 200)
200 g Weizenmehl Type 550 (ich habe W700 genommen))
200 g Weizenmehl Type 1050 (ich habe W1600 genommen)
20 g Weizengluten
25 g Weizenkleie
15 g Salz
5 g Karamellmalzmehl oder Aroma-Malz (beides von der Adler-Mühle)
5 g Hefe
300 g Wasser

Alle Zutaten 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten, dann 15 Minuten auf Stufe 2 zu einem glatten Teig kneten. Der Teig ist ziemlich weich, aber nach 2x s&f wird er fester. Teigtemperatur: ca. 26 °C

Direkte Teigführung:
Bei Raumtemperatur 22° C ca. 4 – 5 Stunden in einer geölten Teigwanne gehen lassen,während dieser Zeit zwei mal strecken und falten (s&f).
Indirekte Teigführung über Nacht:
Den Teig 1 Stunde anspringen lassen, dann im Kühlschrank bei ca. 8 °C ca. 12 – 18 Stunden lagern. Vor der Aufarbeitung 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.

Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen, nicht rund wirken, nur vorsichtig rund zu-
sammenfassen, damit die Gärblasen nicht herausgedrückt werden. In Roggenmehl wälzen und mit Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen. 10-15 Minuten entspannen lassen, dann auf einen mit Grieß bestreuten Brotschieber legen, 2-3 mal quer einschneiden und in den gut vorgeheizten Ofen einschieben. Erst nach ca. 3 Minuten Schwaden geben. Anbacken bei ca. 270 °C, Ofen auf 210 °C zurückschalten und fertigbacken. Gesamtbackzeit ca. 60 Minuten
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So sah der Teig nach 3 Stunden und dem 2. mal falten aus

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Hier liegt es noch ziemlich flach auf dem Brotschieber. Bild

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Im Ofen hatte es aber dann doch einen schönen Ofentrieb. Bild
Zuletzt geändert von Emoni am Di 4. Okt 2016, 15:06, insgesamt 3-mal geändert.
Liebe Grüße
Monika

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Re: Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

Beitragvon sun42 » Mo 3. Okt 2016, 17:57

Monika, ein sehr schönes Ergebnis für dieses nicht ganz einfache Brot. Welches Mehl hast du im Fermentteig verwendet ?
grüsse michael
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Re: Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

Beitragvon Emoni » Mo 3. Okt 2016, 18:15

Michael, ich bin auch ganz zufrieden, dass es gleich beim ersten Mal geklappt hat! Für den Fermentteig habe ich auch das österreichische W 700 genommen.
Liebe Grüße
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Re: Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

Beitragvon UlrikeM » Di 4. Okt 2016, 21:19

Gratulation zum Erstlingswerk, da kannst du wirklich zufrieden sein, Moni.

Das Rezept habe ich leider nicht gefunden :ich weiß nichts Wo steht das?

Wird die gleiche Menge Fermentansatz für die direkte und die kalte Führung angegeben? Erscheint mir ein bisschen viel, vor allem bei 18 Std. War bei kalter Gare nicht immer von 15% die Rede?
Liebe Grüße Ulrike
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Re: Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

Beitragvon Emoni » Di 4. Okt 2016, 22:24

Danke für die Gratulation Ulrike. Bild Das Rezept findest du als PDF bei Deffland unter "Naturfermenter". Hier der Direktlink zum Dokument. Auf Seite 16 findest du dann das Originalrezept. Wie du siehst wird die gleiche Menge Fermentteig bei direkter und indirekter Führung angegeben.
Liebe Grüße
Monika

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Re: Pane Valle Maggia mit Madre di Lugano

Beitragvon UlrikeM » Di 4. Okt 2016, 23:00

Vielen Dank! Unter der Rubrik hatte ich noch gar nicht nach Rezepten gesucht. Da ist ja einiges dabei, das interessant erscheint.
Liebe Grüße Ulrike
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