@Schelli: Danke für Deinen hilfreichen Kommentar.
Ja, die Tourte de Meule ist eine Diva, aber auch meine Version ist "mild, dennoch charakterstark, knusprig", wie Du sie beschreibst.
Ich habe sie nach Björns "altem" Rezept mit Hefe gebacken. Die Madre war angesetzt nach Marlas Anweisungen weiter oben. Trotz deutlich verkürzter Stockgare hatte der Teigling eindeutig Übergare, man braucht sich nur die Einschnitte anzuschauen. Das bestätigt meinen Eindruck, dass die Madre schon in der ersten Stufe sehr triebfreudig war, sie hatte sich nach 2,5 Stunden schon verdreifacht. Ich hätte wahrscheinlich auf die Hefe komplett verzichten können unter Verlängerung der Stückgare.
Schelli, wenn ich die Krume Deines Brotes mit meiner vergleiche, sind die Unterschiede nur marginal. Was mich sehr freut, da war ich wohl wieder sehr selbstkritisch. Aber Deine Tourte ist eindeutig das schönere Brot...
Ich werde diese Diva auf meiner Favoritenliste ganz nach oben schieben. Sie ist unglaublich lecker, habe sie soeben mit Schwarzwälder Schinken gegessen und da konnte sie durchaus gegenhalten. Ich habe noch nie so ein leckeres Brot aus 100 % Weizen ohne jegliche Geschmacksanreicherung, sei es durch Gewürze, Saaten oder Nüsse oder was auch immer, gegessen!
Schelli, kommt von Dir noch ein Rezept dazu? Bitte auch die Version "ohne Übernachtgare" beschreiben, ich bin nicht die einzige Hobbybrotbäckerin/der einzige Hobbybrotbäcker, die keine Möglichkeit für diese Art der Gare hat... Danke...
Liebe Grüße aus Freiburg
Monika