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Was tun mit Hefe vom Federweißen?

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Was tun mit Hefe vom Federweißen?

Beitragvon Eckes » So 7. Okt 2018, 08:39

Hallo zusammen,

gestern hatten wir Kürbisflammkuchen mit Federweißen. Beim Leeren der Flasche ist mir aufgefallen, dass am Boden noch ein ziemlich starker Hefesatz war.

Weil ich den nicht einfach wegkippen wollte, hab ich ihn mit Wasser abgelöst und das Hefewasser (60g) dann mit 550er Weizenmehl (auch 60g) verrührt. Voilá! Heute morgen war der ganze Teig schön mit Gärblasen durchzogen. Und riecht kööööstlich!

Jetzt stellt sich die Frage: was mach ich denn damit? Kann ich das Zeug irgendwie weiterverwenden? Wöchentlich füttern wie ASG und bei Bedarf dann verwenden?

Über Anregungen würde ich mich sehr freuen!
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Re: Was tun mit Hefe vom Federweißen?

Beitragvon Arienette » Do 11. Okt 2018, 16:29

Noch nicht ausprobiert, aber gegoogelt und ein Federweißer-Brot gefunden. Auch wenn es jetzt wahrscheinlich zu spät ist:
https://www.hefe-und-mehr.de/2013/09/federweier-brot/
Liebe Grüße
Ursula
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Re: Was tun mit Hefe vom Federweißen?

Beitragvon babsie » Do 11. Okt 2018, 19:06

Bäckerhefe unterscheidet sich deutlich von den Stämmen, die zur Vergärung von Fruchtsäften oder Bier verwendet werden. Grundsätzlich funktioniert es also beim Brot auch, aber schlechter. Warum sollte man wissentlich eine Hefe einsetzen die nicht optimal ist bzw. dafür selektiert wurde?
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Re: Was tun mit Hefe vom Federweißen?

Beitragvon HansPeter » Do 11. Okt 2018, 21:48

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Re: Was tun mit Hefe vom Federweißen?

Beitragvon StSDijle » Fr 12. Okt 2018, 06:31

Wenn du das weiter fütterst, hast du in recht kurzer Zeit einen Sauerteig.
@babsie aus dem gleichen Grund, wie man Hefewasser macht. Es geht zwar langsamer, aber schmeckt eventuell besser. Bei Optimalität stellt sich ja immer die Frage nach der Zielfunktion. Bei Bäckerhefe ist es sicherer Trieb ohne Zuviel enzymatischen Mehlabbau. Eine Poolish macht man aber für den Geschmack. Natürlich kann man die poolish mit Wildhefe machen und dann im Hauptteig Bäckerhefe für den sicheren Trieb benutzen, aber aus meiner Erfahrung ist das nicht nötig. Natürlich muss man da auch selbstkritisch bleiben. Wenn man sich ein Hefewasser oder Sauerteig gezogen hat, das/der keine ordentlichen Backeigenschaften hat, dann weg damit oder eben Hefe im Hauptteig dazu (wenn es so gut schmeckt). Prinzipienreiterei macht kein gutes Brot, am Ende zählt was aus dem Ofen kommt.

LGS
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