ich bin seit kurzer Zeit nun das 2. Mal in meinem Leben auf dem Weg, mein Brot selber zu backen und mit kleinen Abstrichen klappt das sogar ganz gut.
Ich habe eine Getreidemühle und einen Flocker - also male ich mir den Roggen selber.
Bei dem Weizen- oder Dinkelmehl greife ich derzeit noch auf Bioprodukte aus dem Supermarkt zurück.
Rezept - Sauerteig (sein Name ist Lasse!):
1. Tag: 50 gr. R-Mehl + 50 ml Wasser, umrühren, 24 Stunden warm stehen lassen,
2. Tag: ST füttern mit 50 gr. R-Mehl + 25 ml Bier + 25 ml Wasser, umrühren, 24 Stunden stehen lassen,
3. Tag: ST füttern mit 100 gr. R-Mehl + 50 ml Bier + 50 ml Wasser, ansonsten siehe Tag 2,
4. 100 gr. vom ST zurückbehalten, Rest als Ansatz für die kommenden Schandtaten im Kühlschrank aufbewahren.
Das von einer Nachbarin erhaltene Grundrezept für Baguette war meine Ausgangsbasis für die eigene Kreation und die geht so:
400 gr. Dinkelmehl Type 630,
360 gr. Roggen-Vollkorn selber gemahlen,
4 Salzmaß = 2 TL,
1 Eßl. Koriander gemörsert,
10 gr. frische Hefe (den Anteil will ich peu á peu reduzieren,
15 gr. Backmalz (Demeter),
500 ml Wasser,
Prise Zucker,
2 Handvoll Sonnenblumenkerne,
der Teig ruht nach dem Vermengen 12 Stunden.
Backform: Keramik,
Backzeiten und Temperaturen:
10 Minuten bei 250°C, 75 Minuten bei 200°C, Schale mit Wasser steht im Backraum.
Fazit: Geschmack: sehr gut, Porung: sehr gut, Krume knusprig, das darf gerne so bleiben.
Probleme: Das Brot ist innen klietschig, läßt sich schwer schneiden, die Krume löst sich.
Ich freue mich über Tips.
Danke für Antworten, Susi

Wer mir die Flügel stutzt, muss damit rechnen, dass ich auf meinem Besen weiterfliege

) wollte ich die Flüssigkeitsmenge tatsächlich reduzieren und dabei mehr auf die Teigkonsistenz achten. Also: lieber noch etwas Wasser hinzu geben als später zu versuchen, die Flüssigkeit mit Mehlzugabe zu kompensieren.

