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Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Hier kannst Du als Anfänger alles fragen, was zum Brotbacken gehört.

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Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon maticado » Mo 19. Okt 2015, 15:38

Hallo liebe Bäcker,

das Mehl von den Mühlen ist bei meinem Vergleich gut 40% teurer, als vom Discounter.
Lohnen sich die Mehrkosten? Wird das Backergebnis deutlich leckerer, oder warum kauft man beim Müller?

Grüße
Hans
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Wolle07 » Mo 19. Okt 2015, 15:54

Hallo Hans,

schon mal überlegt, warum das Mehl im Regal der Discounter eine "Lebenserwartung" von bis zu 1 1/2 Jahren hat ? An der Verpackung kann es nicht liegen, aber an dem was drin ist und zum großen Teil nicht deklarationspflichtig ist...

Lieber Gott, gib uns unser täglich Brot und vergib uns unseren Geiz... oder so ähnlich

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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon moeppi » Mo 19. Okt 2015, 16:03

Hallo Hans,
meine Mehle (bio-Weizenmehl) kaufe ich bei Lidl, NETTO oder Denns, 25 kg Säcke mit Dinkel und Roggen bei der Mühle.
Es hat nicht unbedingt etwas mit Geiz zu tun, sondern auch mit Lagerkapazität ;) .
Unterschiede in der Mehlqualität konnte ich persönlich nicht feststellen.
LG Birgit
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon rejo » Mo 19. Okt 2015, 16:09

Hallo Hans,

ja - ich habe Unterschiede festgestellt.
Geschmacklich weniger, aber backtechnisch schon sehr eklatante.
Meine Krume (Porung) wird deutlich besser als mit dem Discounter-Mehl.
Mit dem Discounter-Mehl wurden meine Brot sehr kompakt und nicht locker genug.

Für mich ein Grund den Discounter i.d.R. zu meiden.

Gruß
Joachim
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon maticado » Mo 19. Okt 2015, 16:30

@Wolle man sollte nicht gleich GEIZ unterstellen.

Doppelt so teuer bedeutet nicht gleich doppelt so gut. Manchmal bedeutet es nur höhere Gewinnspanne.

Dass längere Mindesthaltbarkeit gleich Zusatzstoffe bedeutet, leuchtet mir ein. Und dass diese nicht besonders gesundheitsförderlich sein müssen auch.

Vielen Dank für eure Meinungen. Ich glaube ich muss meine eigenen Erfahrungen mit beiden Mehlen machen.

Grüße
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Espresso-Miez » Mo 19. Okt 2015, 16:36

Hallo Hans,

es ist vielleicht euch eine Frage der eigenen Philosophie - warum bäckst Du selbst?

Ich sehe es nicht als lästige Pflicht, sondern als Hobby, das einen Ausgleich zum Büro-Job bietet. Ich kann mit den Händen gestalten, den Teig bei seiner Entwicklung beobachten, Ofenkino geniessen und zu guter letzt lecker Bio-Brot geniessen, zum günstigen Preis.
denn (z. Bsp. Standard-Brot):
1 kg Bio-Mehl (demeter) Roggen oder Weizen aus regionalem Anbau kostet mich ca 1,30 €, und dafür bekomme ich ca 1,5 kg fertiges "Bio-Brot". So günstig bekomme ich das in der Qualität von keinem Bäcker.
Die "Arbeits"-Zeit rechne ich nicht, es macht mir ja Spaß, und die Energie (Strom), die ich aufwenden muß, fällt für mich in die Kategorie "Hobby und Freizeit". Meist mach ich auch gleich 3-4 Brote / Gerichte in einem Schwung, da muß der Herd nicht jedes Mal neu aufgeheizt werden.
Jedes andere Hobby kostet auch was, sei´s ein Vereinsbeitrag oder Kosten für Sportgeräte, etc. ... Das muß "drin" sein, umsonst ist nichts.

Wenn mir gerade mal kurz was ausgeht hol ich auch im Drogerie-Markt Nachschub, oder wenn mir ein günstiger Sonderposten für "Specials" über den Weg läuft, nutze ich dieses manchmal auch, aber das ist die Ausnahme.

DAS IST MIR UNSER TÄGLICH BROT WERT!!!

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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon maticado » Mo 19. Okt 2015, 19:14

Hallo Miez,

natürlich ist mir das Hobby Brot backen auch etwas wert - gar keine Frage.
Auch mir macht es viel Freude mit Mehl, Hefe, Sauerteig, Salz und Wasser etwas schmackhaftes selbst herzustellen, von dem ich ganz genau weiß welche Zutaten verwendet wurden. Gerade in einer Zeit, in der man fast wöchentlich irgend welche Skandale im Lebensmittelbereich über die Medien erfährt.
Was denkst du wie viel Brot ich backen müsste, bis sich die bisherige Investitionen bezahlt gemacht hätten. Da müsste ich ganz schön alt werden.

Aber um zum Thema zurück zu kommen...
Natürlich will ich meine Zutaten da kaufen, wo ich die gewünschte Qualität zu einem vertretbaren Preis erhalte. Auch bin ich bereit für regionale Produkte etwas mehr zu bezahlen.
Ob ich aber von der am nächsten gelegene Mühle Mehl bekomme, das auch hier in der Region angebaut wurde, da bin ich mir nicht so ganz sicher. Und ob BIO drin ist, wo BIO drauf steht auch nicht.

Grüße
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Lulu » Mo 19. Okt 2015, 19:21

Hallo Hans,

begonnen habe ich mit Mehlen aus dem Discounter....dann beschlossen wir, eine Haushalts-Getreidemühle zu kaufen, einfach, um unabhängig zu sein. Als ich mich dann so einfuchste, stellte ich fest, dass man für bestimmte Rezepte diverse Typenmehle benötigt, um ein vernünftiges Ergebnis zu erhalte... (wenn man nicht ganz so firm ist... um es sich mit bestimmten Sieben div. Größe selbst herzustellen).
Ich bestellte also mit einer Getreidelieferung ein paar Typenmehle mit... und merkte im Backergebnis und auch bei der Herstellung und Führung der Sauerteige einen enormen Unterschied.....seitdem bin ich beim Mühlenmehl geblieben.
Bei uns in der Nähe gibts weit und breit keine Mühle. Ich kaufe das Mehl und auch das Getreide online...und habe mich auf die Links hier im Forum verlassen.
Zuletzt geändert von Lulu am Mo 19. Okt 2015, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Fussel » Mo 19. Okt 2015, 19:25

maticado hat geschrieben:Ob ich aber von der am nächsten gelegene Mühle Mehl bekomme, das auch hier in der Region angebaut wurde, da bin ich mir nicht so ganz sicher. Und ob BIO drin ist, wo BIO drauf steht auch nicht.


Ob man bei der nächstgelegenen Mühle wirklich regionales Mehl in Bioqualität bekommt, muß man wohl selbst recherchieren. Die Gleichung "handwerkliche Mühle = qualitativ besseres Mehl" funktioniert halt leider nicht so einfach. Gute Chancen hat man, wenn ein Biohof das eigene Getreide vermahlt. Ich hab für mich einen gefunden. Der ist zwar dann nicht ganz umme Ecke, sondern ein Bundesland weiter, aber das ist mir in dem Fall regional genug.
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon hansigü » Mo 19. Okt 2015, 20:13

Hallo Hans,
mir stellte sich die Frage auch am Anfang meines Brotbackens. Eigentlich bin ich aus Geiz zum selbergemachten Sauerteig gekommen, wollte nicht immer ca. 90 Cent für ne Tüte ST ausgeben, der ja auch gar kein richtiger ist.
Und ich habe auch erst meine Mehle meist beim Kaufland gekauft, bis ich dann mal welches aus der Mühle nebenan probiert habe und es einfach besser war!
Letztendlich bin ich durch verschiedene Sendungen, die über das Problem der Behandlung mit Pestiziden, besonders Glyphosat, berichteten und dessen Auswirkungen, dazu übergegangen möglichst nur noch Bio - Mehl zu verwenden! Sicherlich kann man nicht zu 100 % wissen ob Bio drinnen ist wo Bio drauf steht, aber ich denke der Müller, der zig Bäckereien beliefert, kann sich nicht erlauben da zu mogeln. Nun manchmal kauf ich auch noch im kaufland Biomehl, wenn ich grad einen Engpass habe, wie jetzt zum Onlinbacken das Dinkelmehl, aber halt in Bio!
Ich gebe Dir recht, doppelt so teuer muss nicht doppel so gut sein!

Fussel, kaufst Du Dein Mehl in Thüringen oder Brandenburg?
Gruß Hansi


In der Not isst der Bauer die Wurs(ch)t auch ohne Brot!
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Fussel » Mo 19. Okt 2015, 20:23

In Bayern. Die Grenze zwischen Saggsn und Bayern ist zwar nicht lang, aber es gibt sie :)

Hier:
http://www.biohof-lex.de/
http://shop.biohof-lex.de/

Das ist nicht weit vom Wohnort meiner Tochter, deshalb war ich in der Lage, mal einen "Spion" vorbeizuschicken, der sich das vor Ort ansieht. Die vermahlen ihren eigenen Dinkel und geben auch die Sorte an.
Mit dem Mehl bin ich sehr zufrieden. Was anderes als Dinkelmehl (Vollkorn, 1050 und 630) und Dinkelnudeln habe ich dort aber noch nicht gekauft.
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Eigebroetli » Mo 19. Okt 2015, 21:47

Mal ganz von den Inhaltsstoffen abgesehen, das Mehl aus der Mühle lässt um Welten besser verarbeiten, hat eine bessere Wasseraufnahmefähigkeit, schmeckt besser und gibt so alles in allem die leckereren Brote. Für Kuchen tut's auch das aus dem Supermarkt.
Liebe Grüsse Alice

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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Little Muffin » Mo 19. Okt 2015, 21:56

ja - ich habe Unterschiede festgestellt.
Geschmacklich weniger, aber backtechnisch schon sehr eklatante.


Ja, die hab ich auch festgestellt. So hat mich die Mühle um die Ecke hier überhaupt nicht überzeugt und nach den Mehlkäfern hatte ich auch keine Lust mehr. Ein gutes 550er habe ich nirgends bekommen, weder in der Mühle noch sonst wo. Ich habe einen starken Unterschied in Sachen Vollkornmehle entdecken können. So fehlten mir bei einigen Anbietern (Mühle oder Laden) einfach die sichtbaren Kornanteile im Mehl. Und dann möchte ich mein Mehl kaufen können ohne groß auf Vorrat achten zu müssen. D.h. mir geht das DVK aus, dann geh ich halt in die Stadt und hol bringt mir beim DM mal eine Tüte mit oder dann beim Lidl. Ich find sie beide gut. :ich weiß nichts Das Dinkel aus der Mühle taugte nicht und das 550er war ganz großer Käse, da hab ich mich richtig drüber geärgert. Ansonsten bin ich kein Freund von Mehlbestellungen im Internet.
Nur Verrückte hier...Komm Einhorn wir gehen!

Liebe Grüße, Daniela
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon UlrikeM » Di 20. Okt 2015, 01:36

Mir geht es wie Hansi. Wenn ich schon für uns backe, dann will ich kein Glyphosat essen.
Zu Anfang habe ich mit dem Biomehl von DM gebacken, das ist von Alnatura. Besonders zufrieden war ich allerdings nicht. Besonders beim Weizenmehl war ich mit dem Volumen nicht zufrieden.
Nach längerer Suche habe ich am Bodensee eine Mühle gefunden, die Mehl von einem Biolandhof gefunden, mit deren Produkten ich so was von zufrieden bin.

www.muehle-karge.de/shop.html

Auch preislich finde ich das Mehl ausgesprochen ok. 5kg Weizen 550 kostet 6,60€. Im Shop steht kein Bio-Roggenmehl, aber wenn man anruft, kriegt man trotzdem welches. Nur Weizen-Vollkornmehl hatten sie bisher noch nicht, aber vielleicht hat sich das geändert.
Übrigens, wenn man mehr als 25 kg bestellt, dann gehen die Kosten für das zweite Paket auf die Mühle.
Liebe Grüße Ulrike
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon EvaM » Di 20. Okt 2015, 07:08

Ulrike, hast Du mal die Mehle von der Adler-Mühle mit denen der Karge-Mühle verglichen?
Ich Webshop sehe ich bei Dinkel keine Bioqualität, oder bin ich noch zu müde?

Ich sehe auch einen deutlichen Unterschied zwischen Mühlenmehlen und Standardmehlen aus dem Supermarkt. Alnatura - Mehle haben m.E. sehr schwankende Qualität . Bisher habe ich sowohl Bio- als auch Standardmehl verarbeitet, werde aber jetzt ganz auf Bio umsteigen.
Lieben Gruß Eva
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon babsie » Di 20. Okt 2015, 07:34

Nachteil für mich bei allen größeren Gebinden aus Mühlen: es stehen fast immer keine Angaben zum Eiweißgehalt (Kleber) drauf. Diese lohnen schon mal einen Blick.

Beispiel: Discountermehl hat so zwischen 10-10,5% Eiweißgehalt, Mühlenmehl aber auch, nimmt man ein Brötchenmehl (550) aus der Mühle dann liegt man bei 11-11,5%. Ich schreib dann mühsam auf jede größere Packung die Daten per Hand.
Gerade bei Bio-Mehlen schwankt die Qualität recht heftig, es scheint nicht genügend auf dem Markt zu sein um einen gleichbleibenden Eiweißgehalt zu gewährleisten. Das ist der Vorteil des Standardmehls, gleich woher, einmal eingebacken kann man damit recht fest auch rechnen.
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon mischee » Di 20. Okt 2015, 08:01

nun da ich selber backe, einerseits weil es mir Spaß macht und anderseits weil ich wissen will was da drin ist, lege ich wert darauf das mein Mehl aus einer Mühle in der Nähe kommt ...

Little Muffin hat geschrieben:und nach den Mehlkäfern hatte ich auch keine Lust mehr.


und da kann genau so etwas passieren Daniela und ist mir auch schon 3 mal passiert ...
nach dem reklamieren und bei dem problemlosen austauschen des Mehles sagte mir die Angestellte " das so etwas immer mal wieder vorkommt und Sie mit ihren Chef darüber gesprochen hat und der meint ... wir können es behandeln wie viele andere auch dann passiert das nicht oder wir lassen es so wie es ist dann haben wir Bio Qualität "

damit kann ich sehr gut leben ... denn ich möchte das Mehl von der Mühle kaufen

was beim Discounter genau drin ist weis ich nicht und es kümmert mich nicht da ich es nicht kaufe

allerdings ist das bei mir auch erst so seit ca. 2 Jahren da ich mich mit dem Thema mehr beschäftige und darauf achte ... früher habe ich auch einfach das günstige von Aldi und Co. gekauft ;)
Gruß
Micha
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Tosca » Di 20. Okt 2015, 10:05

Hallöchen,
ich bestelle Typenmehle direkt bei einer Mühle aus Bayern und mein Getreide direkt beim Erzeuger auch aus Bayern. Ich habe bislang noch nie Anlass zu Reklamationen gehabt.
Man sollte schon ein bisschen austesten wo man was am besten bekommt. Allerdings muss man beim Kauf in der Mühle bzw. vom Erzeuger berücksichtigen, dass das Getreide bzw. Mehl natürlichen Schwankungen unterliegt und daher immer etwas unterschiedlich zu händeln ist.
Tosca
 


Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon Little Muffin » Di 20. Okt 2015, 10:44

und da kann genau so etwas passieren Daniela und ist mir auch schon 3 mal passiert ...


Ich hab keinen Führerschein, da ist das mit dem mal eben Hinfahren blöd.

Ich lager auch nie mehr als 10kg Mehl unten im Keller, wobei 2,5kg die Hälfte des Sack des 812 Packets ist das ich beim Kaufland kaufe. In der Mühle gabs leider kein 812er und ich backe sehr gerne damit und der Rest ist meistens T00erPizzamehl und dann vielleicht 2 Packungen 1050er Weizen und ein oder 2 Roggen, das brauche ich allerdings sehr sehr selten.
Nur Verrückte hier...Komm Einhorn wir gehen!

Liebe Grüße, Daniela
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Re: Mehl von der Mühle oder vom Discounter?

Beitragvon UlrikeM » Di 20. Okt 2015, 14:33

EvaM hat geschrieben:Ulrike, hast Du mal die Mehle von der Adler-Mühle mit denen der Karge-Mühle verglichen?
Ich Webshop sehe ich bei Dinkel keine Bioqualität, oder bin ich noch zu müde?

Ich sehe auch einen deutlichen Unterschied zwischen Mühlenmehlen und Standardmehlen aus dem Supermarkt. Alnatura - Mehle haben m.E. sehr schwankende Qualität . Bisher habe ich sowohl Bio- als auch Standardmehl verarbeitet, werde aber jetzt ganz auf Bio umsteigen.


Eva, ich schrieb ja schon, dass das Bio Roggenmehl nicht im Shop aufgeführt ist. So ist es auch mit dem Dinkel. Ich weiß jetzt nicht, welche Typen sie Bio haben, aber im Keller hab ich in jedem Fall D630 vom Rösslerhof also Karge-Mühle. Ich möchte noch mal dazusagen, dass das Rösslermehl Bioland-Qualität hat, und Bioland und Demeter sind noch mal eine andere Qualität als Mehl mit EU-Biosiegel.
Biomehl von der Adlermühle hatte ich auch schon, finde den teig mit dem Rösslermehl aber besser. Einen direkten Vergleich mit gleichem Rezept habe ich allerdings nicht gemacht. Ein gutes Mehl ist das von Adler aber in jedem Fall. Adler hat halt noch viele andere Brotbackzutaten, die man gleich mitbestellen kann. Karge hat z.B. nur inaktives Malz, kein aktives.

Die wechselnden Qualitäten des Mehls, wie Babsie schreibt, hab ich bisher nicht festgestellt. Würde mich aber auch nicht stören, weil man sich da ja anpassen kann. Getreide ist ein Naturprodukt und ist je nach Jahr eben etwas anders. Man verlangt ja auch nicht vom Wein, dass er jedes Jahr gleich ist, ich jedenfalls nicht ;-). Ansonsten muss man sich andie amerikanischen Cuvées halten, die schmecken immer gleich 8-)
Liebe Grüße Ulrike
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