ich backe seit einer Weile Brot und orientiere mich dabei am "Plötz-Prinzip"
Die Kruste am Boden des Brotes wird zu dick und zu hart.
Weitere Infos:
- ich backe mit Hefe, aktuell z.B. Weizenmischbrote (550er Weizen + 1150er Roggen) mit Dinkel-Vorteig.
- 24h Teigruhe bei 13-18°C
- Backen im gusseisernen Topf, 15-30min mit Deckel, danach weiter ohne
- Backtemperatur 240°C
- Backzeit 45min+
- ich messe ab ca. 30min Backzeit die Kerntemperatur (KT) und versuche insgesamt auf 10Minuten 98°C oder mehr zu kommen. Ich mag halt lieber die „ausgebackenen" Brote.
Je weiter das Brot aufgeht, desto langsamer steigt die KT und erreicht erst sehr spät 98 Grad oder mehr. Die Kruste ist super, nicht verbrannt, nur am Boden des Brotes sehr dick und hart. Das Brot lasse ich die ganze Zeit im Topf.
Mein Ziel: die Kruste auch am Boden dünner bekommen (ich mag eher die dünnen Krusten).
Das geht, wenn ich das Brot nicht so stark aufgehen lasse, z.B. das Brot offen im Topf backe. Dann wird es insgesamt flacher, erreicht 99 Grad KT nach etwa 35min und ich kann es nach 45min aus dem Ofen nehmen.
Wie schaffe ich es, das Brot weiter aufgehen zu lassen (das kann ich schon) und trotzdem die Brotkruste am Boden dünn zu halten?
Ich werde demnächst mal das Brot ohne Topf fertigbacken - habt Ihr noch andere Ideen für mich?
viele Grüße
Th.




