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Kann man den Rohteig einfrieren?

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Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon WOLLBAER » Do 5. Jun 2014, 06:30

Moin, Moin,

ich bevorzuge Roggenvollkornmehl Brot mit einer sehr starken krossen Rinde. Daher meine Frage ob ich den zur Brotlaiben geformten Teig einfrieren kann um ihn dann aufzubacken, wenn ich Bedarf habe?

Liebe Grüße
Rolf :)
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon Külles » Do 5. Jun 2014, 10:07

Hallo Rolf,

es ist machbar aber nicht unbedingt empfehlenswert, der kalte Teigling hat mehr Essigsäure und entwickelt meist eine ledrige Krustenbildung.
Meine Empfehlung: 1. Backzeit des Brotes nur ca. 70 %, abkühlen lassen und im Frosterbeutel frosten.
2. Backzeit des Brotes + 10 Minuten, wird sicher das gewünschte Ergebnis bringen.

Gruß

Külles
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon WOLLBAER » Do 5. Jun 2014, 14:31

Hallo Külles,

verstehe ich Dich richtig?

Backzeit 100% = 60 Minuten
70% der Backzeit wären 42 Minuten
dann abkühlen lassen und frosten

soll das Brot bei Bedarf gebacken werden dann 100% = 60 Minuten + 10 Minuten Zugabe = 110 Minuten Gesamtbackzeit beim zweiten Backvorgang?

Liebe Grüße
Rolf :)
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon Külles » Do 5. Jun 2014, 14:42

Hallo Rolf,

nach dem Frosten das Brot auftauen lassen ggf. in der Mikrowelle, dann geht es schneller.
Restbackzeit 28 Minuten bei der Ausbacktemperatur (18 Minuten Restzeit + 10 Minuten Aufheizzeit für den Brotlaib).

Gruß

Külles
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon adrian » Do 5. Jun 2014, 19:15

Wichtig ist hierbei wirklich, im Ofen das Brot "aufzutauen" am besten wirklich wie Külles vorgeschlagen hat "vertigbacken".

Denn: Im Bereich von -8°C und +8°C wird die Stärkeverkleisterung stark rückgängig gemacht. Das macht das Brot altbacken. Also: möglichst kurz in diesem Intervall!
Mein kleiner bescheidener Brotblog: http://adriansbrot.de
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon hansigü » Do 5. Jun 2014, 21:21

Für mich neu und sehr interessant ist diese Vorgehensweise, bei der man das Brot nicht einfrieren muss. Ich habe es erst vor ein paar Tagen auf dem Blog vom Bäckermeister Dietmar Kappl aus Österreich gelesen, aber selber noch nicht ausprobiert. Hört sich gut an. Vielleicht wäre es ja einen Versuch wert, und würde Dir entgegenkommen, Rolf! Versuch macht kluch!
Gruß Hansi


In der Not isst der Bauer die Wurs(ch)t auch ohne Brot!
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon _xmas » Do 5. Jun 2014, 21:31

Für mich neu und sehr interessant ist diese Vorgehensweise

Für ein paar Tage ist die (Vorgehensweise) ja auch ok. Es funzt aber nicht beliebig lang, so dass man schon überlegen muss: Bis zu 5 Tagen in der Tüte lagern - was ich mache, allerdings nur bis 3 Tage oder einfrieren. Das sollte dann zeitnah geschehen und nicht erst nach 5 Tagen.
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon WOLLBAER » Fr 6. Jun 2014, 06:21

Moin, Moin Külles, adrian, hansigu und _xmas,

vielen Dank für Eure Antworten. Jetzt habe ich es kapiert und werde es mit fünf Broten auf einen Schlag ausprobieren.

hansigu danke für den eingestellten Beitrag befürchte aber, wie es auch _xmas beschreibt, dass dieser Vorgehensweise nur bei kurzfristiger Lagerung möglich ist. So machte ich es bereits mit Kaufbroten, wie sie in ALDI, LIDL oder Penny Filialen aufgebacken werden. Das hat kurz gut funktioniert aber das Brot lagerte dann nur 4 Tage in der Tüte.

Liebe Grüße
Rolf :)
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Re: Kann man den Rohteig einfrieren?

Beitragvon rejo » Sa 7. Jun 2014, 12:24

Hallo und einen guten Tag,

wie verfährt man denn bei Laugengebäck? (Brezeln)
Ebenfalls 70% anbacken, oder nach dem Tauchen in der Lauge direkt einfrieren.
Die gefrorenen Brezeln aus dem Handel sind meiner Meinung nach nicht angebacken.

Wie macht man das zu Hause idealer Weise?

Hebe eben Teig angesetzt und werde heute noch dazu kommen sie, wenigstens teilweise, in den Ofen zu schieben.


Schönes WE
Joachim
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