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Hilfe in Sachen Mehle

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Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon michaela11 » Di 18. Feb 2014, 05:07

Hallo Leute,

da ich eine Lebensmittelunverträglichkeit habe, darf ich keine bzw. sehr sehr eingeschränkt Kuhmilchmilch Produkte, Weizen, Dinkel, Gerste und Co Essen. Mit Maismehl, Reis und Roggen habe ich keine Probleme. Gestern meinte mein Arzt Buchweizen dürfte ich auch verwenden aber Vorsichtig. Mein Problem: ich würde sehr gerne mal wieder eine Pizza, Spätzle, Pfannkuchen Essen und auch mal gerne mal wieder einen Kuchen backen. Kann mir hier jemand weiterhelfen. So ziemlich jedes Rezept bassiert auf Weizen. Wäre für jeden Tipp super dankbar.

Liebe grüße

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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon Chorus » Di 18. Feb 2014, 07:09

Hat dein Arzt etwas von Kamut, Emmer und Einkorn gesagt? Frag ihn einmal danach …in aller Regel sind diese Getreide in entsprechender Zubereitung (ohne chemische Hilfsmittel ) unproblematisch …
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon Backwolf » Di 18. Feb 2014, 08:14

Gehört zu Weizen und somit normalerweise tabu - fällt unter der Rubrik ' & co.'
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon _xmas » Di 18. Feb 2014, 08:43

Und ob der Arzt weiß, dass es Kamut gibt??? Ist ja kein Brotdoc :mrgreen:
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon Typ 1150 » Di 18. Feb 2014, 08:50

Trotztdem ist Kamut eine Weizenart :), auch wenns manche vertragen hast Du ne richtige Allergie fällt das genauso drunter, sonst würde er auch wohl Dinkel essen können, was ja sein Arzt verneint. Da wäre ich dann mal sehr vorsichtig mit gut gemeinten Tips ala kannste problemlos essen, das kann und wird wohl auch nicht so sein .

Nur richtig weiterhelfen kann man ihm da nicht, Brot aus Roggen geht ja, aber Kuchen, Pfann kuchen kann man vergessen, das geht damit einfach nicht richtig. Pfannkuchen kann man aus Buchweizen machen (ist ja auch kein Getreide auch wenns so heißt), aber mir persönlich schmecken die nicht unbedingt gut.
Tschüß
Chris


Hauptsach gut gess
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon Chorus » Di 18. Feb 2014, 08:58

Es gibt Mediziner die sich mit der Thematik beschäftigen und festgestellt haben, das die Zubereitung der eigentliche Hintergrund für die Unverträglichkeiten darstellen könnte …in meinem häuslichen Rahmen hat sich das bestätigt, mein Mann ist seit über neun Monaten beschwerdefrei und ich backe mittlerweile mit allen Getreidearten auf die er ursprünglich reagierte …bei uns kommt seit einem Jahr nichts aus konventioneller Produktion auf den Tisch, ich mache alles selbst …
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon _xmas » Di 18. Feb 2014, 09:02

....kann man aus Buchweizen machen (ist ja auch kein Getreide auch wenns so heißt), aber mir persönlich schmecken die nicht unbedingt gut.


Ich mag die auch nicht gerne. Nur stelle ich mir gerade vor, wenn man so gar nix darf.... Dann würde ich glaube ich auch Buchweizen essen.

Kein schöner Gedanke :xm
Alle sagten: das geht nicht.
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon Chorus » Di 18. Feb 2014, 09:04

Ach ja und noch etwas …Buchweizen hat mit Weizen nicht mal die Pflanzenfamilie gemein …ebenso wie Quinoa …die zu den sogenannten Pseudogetreiden zählt …
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon adrian » Di 18. Feb 2014, 14:35

Da du Roggen essen kannst, wird es keine generelle Glutenunverträglichkeit sein.
Weißt du genau, gegen was du im Weizen unverträglich bist.

Ich habe sogar schon von Leuten mit Glutenunverträglichkeit gehört, dass sie z.B. Einkorn vertragen. Das gehört zwar auch zur Weizen-Familie, ist jedoch nicht so sehr hochgezüchtet. Auch Dinkel ist ein Vorgänger vom Weizen. In manchem Dinkelsaatgut ist moderner Weizen eingekreuzt; manche Sorten sind noch ursprünglicher. Da man in einem gekauften Brot nicht weiß, was drinnen ist, wird Dinkel gerne generell verboten Ein naher Bekannter hatte Probleme mit Weizen (Allergie). Selbst gebackene Dinkelbrote mit den entsprechenden Sorten gingen trotzdem.

Hättest du genauere Informationen zu deinen Unverträglichkeiten. Vielleicht können wir dann besser helfen.
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon BrotDoc » Di 18. Feb 2014, 14:58

Hallo,
ja, eine Sprue kann es nicht sein, sonst ginge auch kein Roggen.
Vermutlich also eine Allergie. Ich sehe es allerdings so ähnlich wie Chorus und empfehle den Patienten, es mal mit selbstgemachten Brote zu versuchen. Oft geht das dann plötzlich doch, vermutlich weil ins selbsgebackene Brot keine Backmittel etc. hineinkommen.
Viele Grüße,
Björn
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Re: Hilfe in Sachen Mehle

Beitragvon michaela11 » Fr 21. Feb 2014, 04:41

Angefangen hat das ganze vor ca. 5 Jahren. Hatte ziemlich häufig Durchfall. Dann kamen heftige Unterleibskrämpfe dazu und zuletzt bekam ich mit dem Kreislauf Probleme. Der Arzt konnte mir nicht weiter helfen. Kam dann selber drauf. Das die Beschwerden mit dem Essen zusammen hängen. Habe auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, verschiedene Wurstsorten, verschiedene Gemüsesorten wie Zucchini, rote Paprika, Verschiedenes Obst Äpfel, Melonen und Citrusfrüchte jeder Art reagiert. Jetztes Jahr hat mich eine Arbeitskollegin auf die Behandlung Bioresonanz gebracht. Da bekam ich verschiedene Tropfen und Globoli und ich sollte auf Weizen und Kuhmilchprodukte verzichten, da die 2 der Auslöser seien. Bin dann auf Dinkel und Kollegen umgestiegen. Als nach ca. 4 Monaten meine Werte sich immer noch nicht besserten sollte ich auf alles außer Hafer und Roggen verzichten. Seitdem habe ich ziemlich gute Werte, bin beschwerdefrei und habe wieder eine gewisse Lebensqualität. Ich kann außer Haus gehen ohne zu Gucken wo die nächste Toilette ist und ich kann wieder alles Essen. Nur nichts mit Weizen und Kuhmilchprodukte und Fertigessen oder Päckchen kommen auch nicht mehr auf den Tisch. So das ist meine Geschichte. Was genau an dem Weizen ist hat er nicht gesagt. Hoffe hilft euch weiter und danke für eure Antworten.
michaela11
 
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