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Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

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Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Sperling76 » Fr 23. Aug 2013, 11:38

Hallöchen,

ich habe jetzt den Unterschied zwischen frisch gemahlenen Mehl und Vollkornmehl aus der Tüte kennengelernt. Das ist ja schon immens.
Hier haben ja viele eine eigenen Mühle. Mich würde interessieren ob ihr euer Mehl darin immer frisch vor dem Backen mahlt oder verwendet ihr auch noch Mehl aus der Tüte?
Viele Grüße von Sperling
:sp :sp :sp
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon rejo » Fr 23. Aug 2013, 12:42

Mehl aus der Tüte, aber aus der Mühle - also nicht von Discounter

ich bestelle meines bei der Adler Mühle.

Worin hast du denn den Unterschied bemerkt.
Ich vorwiegend im Gehverhalten. Die Mehle aus der Mühle haben ein viel besseres Verhalten beim gehen. Sie gehen deutlich besser auf und haben dadurch eine größere Porung und sind nicht so kompakt.
Damals mit der Dicounterware wollt ich schon mit der Backerei aufhören.....

Gruß
Joachim
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Tosca » Fr 23. Aug 2013, 13:11

Hallo Sperling,
ich mahle mein Getreide immer am Abend vorher, also zeitgleich wenn ich den Sauerteig ansetze, zu dem ich oft auch Vollkornmehl verwende.
Mehl aus der Tüte ist ja eigentlich klar, denn mit der eigenen Mühle kann man kein Typenmehl herstellen, sondern nur Vollkornmehl und feinen bis groben Schrot.
Tosca
 


Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Sperling76 » Fr 23. Aug 2013, 13:53

Tosca hat geschrieben:Hallo Sperling,
ich mahle mein Getreide immer am Abend vorher, also zeitgleich wenn ich den Sauerteig ansetze, zu dem ich oft auch Vollkornmehl verwende.
Mehl aus der Tüte ist ja eigentlich klar, denn mit der eigenen Mühle kann man kein Typenmehl herstellen, sondern nur Vollkornmehl und feinen bis groben Schrot.

Stimmt, daran hatte ich gar nicht gedacht, dass man manchmal Typenmehl verwendet.

Mahlst du jetzt nur einen Teil des Mehles für den Teig oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

@rejo
Den Unterschied habe ich am Geschmack festgestellt. Du meinst, dass sich das Mehl aus der Mühle anders verhält als vom Edeka?
Viele Grüße von Sperling
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Naddi » Fr 23. Aug 2013, 14:21

rejo hat geschrieben:Mehl aus der Tüte, aber aus der Mühle - also nicht von Discounter

ich bestelle meines bei der Adler Mühle.

Worin hast du denn den Unterschied bemerkt.
Ich vorwiegend im Gehverhalten. Die Mehle aus der Mühle haben ein viel besseres Verhalten beim gehen. Sie gehen deutlich besser auf und haben dadurch eine größere Porung und sind nicht so kompakt.
Damals mit der Dicounterware wollt ich schon mit der Backerei aufhören.....

Gruß
Joachim


@ Joachim: Sperling meint ne Getreidemühle Zuhause, mit der sie selbst frisches Getreide mahlt :del
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Herzlichst
Nadja
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Typ 1150 » Fr 23. Aug 2013, 15:16

Ganz klar aus der Tüte wird immer nötig sein für Typenmehl. Und das jetzt selbstgemahlenes IMMER besser schmeckt als Tütenmehl würd ich auch nicht so unterschreiben. Handwerkliche Mühlen mahlen das Mehl teilweise in bis zu 14 Durchgängen oder gar mehr viel feiner und schonender als jede Haushaltsmühle, Selber mahlen tue ich zwar auch gelegentlich mit ner alten Jupiter die ich für nen 5er aus nem Sozialkaufhaus abgestaubt hab, aber obwohl die sehr fein mahlen kann verwende ich die eigentlich fast nur für Schrot. Das Problem mit dem Geschmack bei Tütenmehl liegt imho eher daran, daß das im Laden schonmal monatelang rumliegt und imho auch alles mögliche an Backzutaten in unmittelbarer Nähe steht, das kann den Geschmack da schonmal auf Dauer verfälschen und altes Mehl bäckt auch schlechter. Wenn man aber in ner Mühle direkt kauft, oder zumindest auf ein Haltbarkeitsdatum um 12 Monate rum achtet hat man das Problem schonmal weniger stark.

Auch das Mühlenmehl IMMER besser ist als Ladenmehl würde ich so nicht unterschreiben, was ist denn mit Discountermehl gemeint. Wenn ich halt nur das billigste ala Weltgold kauf kanns schon sein, daß das mal schwächelt aber mit Goldblume, Aurora und Co. hatte ich bisher auch noch nie ein Problem und gute Brote, vorrausgesetzt es war frisch. Diese bekannten Großmühlen liefern dasselbe Mehl auch an tausende von Bäckern (halt unter anderem Namen und in Silowagen oder 25kg Sackware. So unisono diese Sorten geringzuschätzen halte ich daher für unsachlich und auch aus eigener Erfahrung nicht gerechtfertigt.
Zuletzt geändert von Typ 1150 am Sa 24. Aug 2013, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
Tschüß
Chris


Hauptsach gut gess
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon gitti » Sa 24. Aug 2013, 14:20

Ich hab eine Schnitzer grano 200 und mahle mein Vollkornmehl jedes Mal frisch. Da ich aber selten ausschließlich Vollkornmehl verwende, nehm ich natürlich noch das Typenmehl aus der Tüte (meistens das von der Adler-Mühle)

Gemahlenes VK-Mehl kann man nicht sooo lange lagern, deswegen finde ich es praktisch, wenn ich es jedes Mal frisch mahle. Die ganzen Körner sind ja lange haltbar. Ich bin bisher damit ganz gut gefahren.
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Tosca » Mo 26. Aug 2013, 11:54

Hallo Sperling,
ich mahle mein Getreide immer dann, wenn ich es auch brauche. Ich mahle nie auf Vorrat.
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Chorus » Mo 26. Aug 2013, 15:14

Ich bin mal so frei....mich einzumischen, denn ich bin seit fast dreissig Jahren mehr oder minder mit grossen Industriemühlen vertraut. Und die sind im wesentlichen besser als ihr Ruf. Diese Mills sind in der Lage feinste Qualitäten auszumahlen ubd produzieren ausschliesslich auf den Wunsch des Kunden...bestellt also eine Bäckerei...mit allerlei Beimischungen...geschieht dies ausschliesslich auf deren Wunsch. Die Qualität des Mehles hängt auch immer von det Qualität des Getreides ab....wie steht das Korn im Halm, wie sieht es mit den Fallzahlen aus...usw. Die Mühle kann nur die Qualitäten verarbeiten, die gelieferten werden....Getreide ist ein Naturprodukt und als solches von vielen äusseren Faktoren abhängig. Ein Getreide das auf Grund einer zu hohen Restfeucht wird auch in einer Haushaltsmühle kein hochwertiges Mehl ausmahlen...
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Little Muffin » Mo 26. Aug 2013, 19:38

Und das jetzt selbstgemahlenes IMMER besser schmeckt als Tütenmehl würd ich auch nicht so unterschreiben.


GEnau, kommt auf's Mehl an. Ich hatte schon Vollkornmehle hier, da habe ich die Kleie -oder was das ist vom Korn- vermisst. Dann hab ich jetzt eins hier, das ist genau wie meins, wenn ich frisch mahle. Und da ich das per Hand mache und die nicht grad die besten Gelenke haben, kaufe ich gerne. Und das ist sogar Discountermehl, also Vollkorn beim Lidl.

Auch das Mühlenmehl IMMER besser ist als Ladenmehl würde ich so nicht unterschreiben

Das unterschreib ich auch, denn die Mehle aus der Mühle hier in der Nähe haben mich ganz und gar nicht überzeugt. Netterweise habe ich sogar leider in der letzten Fuhre Mehlkäfer mitgenommen und so waren dann einige Kgs für die Tonne. Seither hol ich mein Mehl wieder beim Kaufland, die Bio-Varianten, das Pizzamehl und das 812er sind -hier zumindest- hervorrangend. :xm
Nur Verrückte hier...Komm Einhorn wir gehen!

Liebe Grüße, Daniela
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Re: Getreidemühle versus Mehl aus der Tüte

Beitragvon Wolfgang » Mo 2. Sep 2013, 14:56

Ich mahle immer kurz vor Gebrauch und ich verbacke nur selbstgemahlene Vollkornmehle.
Grüsse von Wolfgang


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