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Gärkorbbemehlung

Hier kannst Du als Anfänger alles fragen, was zum Brotbacken gehört.

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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Mimi » So 15. Mär 2020, 23:25

Ja ich habe das Cleanbake gemeint. Das andere kannte ich noch gar nicht. Sieht im Video mit dem sehr trockenen Teig ja auch kinderleicht aus. Jetzt verstehe ich auch Deine Bemerkung Inkontinenztuch ;)
Liebe Grüße Mimi

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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Durchhaltebemmchen » Mo 16. Mär 2020, 09:02

Das stimmt allerdings. Der gute Mann hat einen sehr festen Teig. Ab und zu hatte ich es ja auch geschafft. Aber nach meinem Empfinden genügt ein Körnchen Roggen und es klebt wie Hubatz. Oder eben die relativ weichen Teige.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon LieLi » Mo 16. Mär 2020, 09:22

Bemehlst du mit Sieb oder frei Hand?

Seit ich das Sieb habe, klebt auf meinen Küchenhandtüchern zur Stückgare überhaupt nichts mehr fest. Selbst der ultra weiche Baguetteteig, der mir quasi davongeflossen ist, hat kein bisschen geklebt. Spezielle Tücher oä. habe ich alles gar nicht.
Frei Hand ist es mir ab und an leider schon passiert und ich habe zudem exorbitante Mengen Mehl gebraucht.

Das Video ist aber auch täuschend. Bei einem so festen Teig, klebt doch eh niemals was fest. Egal ob mit oder ohne Spezial-Tuch! Da wäre Baguette-Teig interessanter zu sehen gewesen...
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Durchhaltebemmchen » Mo 16. Mär 2020, 09:40

Mal mit Hand und manchmal auch mit dem Sieb. Das grobe aus dem Sieb (ich verwende selbst gemahlenes Roggenmehl) habe ich dann schon extra ins Gärkörbchen, quasi als Trennschicht. Vielleicht sollte es das Ding doch nicht so intensiv reinigen, das sich eine Patina bildet. :)
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon UlliD » Mo 16. Mär 2020, 09:47

Ich mehle die Bezüge der Körbchen auch leicht ein, nach der Benutzung werden sie leicht ausgeschüttelt und gut isses. Da hat noch nie etwas geklebt. :kl
Liebe Grüße vom Ulli aus Forst
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Espresso-Miez » Mo 16. Mär 2020, 09:50

Ich hab hier noch die Variante mit "Stärkekleister" gefunden, bzw. die von Larissa bevorzugte Version mit nur Einstauben mit Stärkemehl.

die Miez
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Durchhaltebemmchen » Mo 16. Mär 2020, 09:53

Ah.... Danke. Muss ich heute Abend genau lesen. Muss jetzt los.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon _xmas » Mo 16. Mär 2020, 19:42

Von Stärkekleister möchte ich abraten. Die Körbchen hinterlassen auf dem Brot eine so schöne ästhetische Struktur, davon bleibt nach dem einkleistern nichts mehr zurück.

Ich habe mehrfach angemerkt, den Teigling mit Mehl einzustäuben/einzureiben. Mit der Mehlseite ins Körbchen - und gut ist's. Wer sicherheitshalber etwas Mehl in neue Körbchen siebt, macht auch nichts verkehrt.
Aber Achtung, das gilt nur für Holzschliffkörbchen.
Alle sagten: das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Durchhaltebemmchen » Mo 16. Mär 2020, 22:52

Hab ja Mehl ins Körbchen gesiebt wie verrückt! :)
Ja klar, den Teigling im Mehl wälzen geht auch. Aber ehrlich..... ich hab zu tun das ich den weichen Teigling überhaupt ins Körbchen kriege, bevor er mir durch die Finger läuft. :lol:
Das war ein Brot zur Sauerteigverwertung mit recht hoher TA: https://www.homebaking.at/pane-sera/
Da muss ich als relativ ungeübter schon ganz schön jonglieren. Also wirds schwer mit dem Mehl wälzen. Bei festeren Teig mache ich das natürlich.
Wir schon gesagt, ich hab ja einige Tips erhalten. Reismehl, Bezüge,Geschirrtuch..... ich teste nochmal. Ist halt nur ärgerlich, wenn die Arbeit von Stunden dann mit einem Schlag zunichte ist, nur weils klebt.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Durchhaltebemmchen » Fr 27. Mär 2020, 16:21

Nun nochmal ein Update. Ich habe vorhin oben erwähntes VK Dinkel gebacken und das Gärkörbchen mit Halbleinen Geschirrtuch ausgelegt und reichlich bemehlt. Und diesmal blieb nichts hängen. ;)
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Espresso-Miez » Fr 27. Mär 2020, 16:44

Das klingt gut - zeig´s doch bitte auch im Wochen-Fred!
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Durchhaltebemmchen » So 12. Apr 2020, 11:28

Nun nochmal. Mein Brot blieb schon wieder hängen. Beim vorletzten Mal am halblinnenen Geschirrtuch, welches mit RoggenVK bemehlt war. Irgend eine Bäckerfrau sprach hier etwas von "mit Teigkarte vorsichtig lösen" . Das ging dann gerade noch gut. Das nächste Brot habe ich im Tuch, mit Reismehl bemehlt, ruhen lassen. Das ging dann wieder hervorragend raus. Ich traue mich gar nicht mehr, den Gärkorb "blank" zu benutzen. ;)

.. ach ja.... mein Toastbrot aus dem Wochenthread wurde auf dem Ketextuch gewirkt, ebensfalls mit Reismehl bemehlt. Auch das ging. Gut.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Keufje » So 12. Apr 2020, 13:27

Ich rüttel den Teiglig ganz vorsichtig direkt nach dem Einfüllen in die bemehlte Holzschliffform. Bei mir klebt nichts.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon thkn777 » Mo 13. Apr 2020, 14:05

Glutenfreies Mehl zum Bemehlen des Gärkörbchens funzt super bei mir.
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon Sigurd » Mo 13. Apr 2020, 14:54

Ich bemehle das Gärkörbchen nach dem Video von weekendbakery und hatte noch keine Probleme, auch mit einer TA von 170. Zurzeit bemehle ich die Gärkörbchen mit einem Haushaltssieb. Die Gärkörbchen bürste ich anschließend aus; das wars.
Neue Gärkörbchen werden vor dem Gebrauch, wie im Video gezeigt, mit Wasser eingesprüht.
Allerdings backe ich überwiegend Weizenbrote, manchmal auch Bauernbrote mit einem Roggenanteil.

Grüße, Sigurd
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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon zephyria » Sa 2. Mai 2020, 13:22

Bei mir sind die Gärkörbchen mit Kartoffelstärke gestäubt, damit klappt es bestens, es bleibt nichts hängen.
LG,

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Re: Gärkorbbemehlung

Beitragvon plerzelwupp » Mo 18. Mai 2020, 13:31

Also ich mag Holzschliff mehr als Peddigrohr, erfahrungsgemäß bleibt da nix hängen. Bei sehr weichen Teigen und Übernachtgare auch mal mit Leinenbezug.
    Zum Bemehlen verwende ich RoggenVK bei Roggenbroten.
    Bei Weizenbroten nehme ich Weizedunst ("Doppelgriffiges")
    alternativ Semola.
Da kommt es auch bissel auf die Rezeptur an. Jedenfalls ist mit Semola und Weizendunst im Vergleich zu den normalen Mehlen recht gut zu arbeiten.
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