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Sythener Joghurt-Stuten

Hier bitte nur Brotrezepte, die nur mit Hefe gebacken werden, einstellen.

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Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon BrotDoc » Fr 27. Jan 2012, 19:18

Dieses Rezept habe ich gestern erneut gebacken, eine Eigenkreation, die sich grob an Rezepte für Münsteraner Bauernstuten anlehnt. Es ist ein wunderbares Weizenmischbrot mit aromatischem Geschmack, besonders bei unseren Kindern erfreut es sich großer Beliebtheit. Meiner Meinung nach ist es auch sehr gut für Anfänger nachzubacken, da der Teig sich sehr gut bearbeiten läßt.

Vorteig:
200 g Weizenmehl 550
200 g Wasser
1 g Hefe
Gut vermischen und 12 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Hauptteig:
Vorteig
120 g Roggenmehl 1150
380 g Weizenmehl 550
500 g Weizenmehl 1050
450 g Joghurt 3,5%
160 g Wasser
10 g Frischhefe
10 g Zucker
19 g Salz

Den Teig gut kneten, bis er glatt und elastisch ist. Nun im geschlossenen Gefäß zur Gare stellen für 2 Stunden. Nach 60 Minuten entgasen oder strecken und falten.
Nun den Teigbatzen in 2 gleiche Teile teilen und zu Kugeln rundwirken. 20 Minuten abgedeckt entspannen lassen. Dann die beiden Teiglinge etwas bauchig langwirken und mit dem Schluß nach oben für 60 - 75 Minuten zur Gare in ein Bäckerleinen oder Gärkörbchen geben.
Umdrehen und mit Glanzstreiche einstreichen. Dann einschneiden und bei 250° unter kräftigem Schwaden einschießen. Den Schwaden nach 10 Minuten ablassen und die Temp. auf 200° reduzieren. Noch ca. 30-40 Minuten bis zur gewünschten Bräune weiterbacken. Wenn ein schönes Fenstern gewünscht ist, während des Backens öfter mal den Dampf ablassen und die letzten 10 Minuten mit angelehnter Ofentüre backen. 10 Minuten vor Schluß die Brote nochmals mit Wasser einstreichen.
Viel Spaß beim Nachbacken!


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Viele Grüße,
Björn
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon _xmas » Fr 27. Jan 2012, 19:45

Das Brot sieht sehr gut aus, Dein Blog vielversprechend. Glückwunsch!
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Ich habe Bagwan Liebe Grüße, die Ulla
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon Tosca » Fr 27. Jan 2012, 21:13

Hallo Björn,
das Brot sieht aber super aus. Hast Du da tatsächlich 450 g Joghurt in den Teig gegeben? Mir kommt das ein wenig viel vor. :ich weiß nichts
herzlichst Ute :tc

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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon steinbackofenfreund » Fr 27. Jan 2012, 21:51

Hallo Herr Nachbar,

eine gelungene Eigenkreation hast du da gebastelt.

Die Brote sehen besser aus als in manch einer Bäckereiauslage - Respekt.

Du bist mit Leidenschaft dabei, das merkt man - Hut ab!
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon BrotDoc » Fr 27. Jan 2012, 23:13

Tosca hat geschrieben:das Brot sieht aber super aus. Hast Du da tatsächlich 450 g Joghurt in den Teig gegeben? Mir kommt das ein wenig viel vor. :ich weiß nichts


Hallo Tosca,
ja klar, das Brot habe ich ja schon öfter gebacken, die 450 g sind drin und bringen eine Menge Geschmack ins Brot.
Ehrlich gesagt war mir nicht bewußt, daß Joghurt schlecht für Teige sein sollte, außer vielleicht ein ganz ganz saurer, der einem die Glutenstruktur verhagelt. Ist das nicht so?
Viele Grüße,
Björn
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon Maja » Sa 28. Jan 2012, 11:11

Björn, sehr gut sieht es aus, Dein Joghurtbrot.
Deinen Blog werde ich auch mal heimsuchen.
FBG Maja
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon Tosca » Sa 28. Jan 2012, 11:58

Hallo Björn,
Du hast recht. :cha
herzlichst Ute :tc

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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon babsie » Sa 28. Jan 2012, 18:53

ja, ist schon die Oberklasse, das Ergebnis

was mir auffällt
... Nun im geschlossenen Gefäß zur Gare stellen für 2 Stunden ...

Zufall geschlossenes Gefäß oder Absicht? Die meistens werden ihr Brot doch mit Tuch oder Folie abdecken, Tuch bringt weniger Feuchtigkeit als die Folie, diese ist aber auch nicht luftdicht wie ein geschlossenes Gefäß. Ich kenne das von früher von den großen Tupperschüsseln, da hieß es dann - plopp, Deckel aufgesprungen, Teig fertig -
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon BrotDoc » Sa 28. Jan 2012, 22:46

Hallo babsie,
ich nutze tatsächlich die großen quadratischen Tupper-Schüsseln mit aufgesetztem Deckel. Kommt tatsächlich vor, daß sich der Deckel öffnet. Das ist jedoch nicht so schlimm, weil er sich nie ganz löst, sondern nur an einer Ecke etwas aufspringt. Mir ist noch nie ein Teig deswegen angetrocknet.
So sieht sie ohne Deckel aus:

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Viele Grüße,
Björn
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Re: Sythener Joghurt-Stuten

Beitragvon babsie » So 29. Jan 2012, 07:08

Männer mögen Tupperware in den seltensten Fällen, habe ich bemerkt ...

Es ging mir jetzt nicht direkt um das Material der Gärbox sondern um die erhöhte Feuchtigkeit bei der Gare, bezogen z.B. auf Tuchabdeckung, und ob diese höhere Feuchtigkeit (--> TA-Erhaltung) zum besonderen Gelingen beiträgt.

Normalerweise ist bei mir der Teig vor der Gare wesentlich "flüssiger" als nachher, manchmal kann man sogar Bedenken haben, ob er denn freizuschieben wäre. Einmal natürlich die Teigtemperatur, besonders im Sommer, trotz teilweise vorgekühlter Flüssigkeit wird er doch recht warm, weil die Chef durch die Knethakengeometrie den homogenen Teig bei langsamerer Geschwindigkeit immer hochzieht. Bleibt also nur schneller und immer schneller was zur unerwünschten Erhöhung der Teigtemperatur führt, wenn man wirklich lange kneten will. Im Sommer helfe ich mir mit einigen Eisstückchen, die dann nach und nach zugegeben werden.

Ist der Teig bei mir mal wirklich etwas zu flüssig geraten nehme ich schon mal nur ein Tuch bei der Gare, das hilft auch ein wenig, um Feuchtigkeit abzugeben. Natürlich hat die TA einen Einfluß auf die Eigenschaften des Gebäcks, hast Du gleiche Qualität auch schon mal bei Tuchabdeckung erzielt?

Auf der ambiente in Frankfurt (Anfang Februar) will ich mal bei den Kenwoods fragen ob sie auch für die Chef so einen Brotknethaken bauen könnten, der von der Major paßt ja nicht in die Aufnahme.
babsie
 
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